Krawatte schlecht für die Augen? Cranio-Sacral-Therapie
Mai 29

Dieses unterschätzte Gemüse verdient es, dass man ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt.
Es ist nicht nur reich an Nährstoffen, sondern lässt sich auch überaus delikat zubereiten.
Zu Unrecht gilt die Zucchini als „Beigemüse“ und wird in Eintöpfe, Ratatouilles oder Mischungen geschnibbelt. Sie wird nach orientalischer Art mit Fleischfarce gefüllt oder als Antipasti eingelegt. Eigentlich ist ihr Geschmack eher neutral. Dabei mundet sie auch als Solist oder in Kombination mit würzigen Beigaben.

In Deutschland war dieses Gemüse aus der Familie der Kürbisse bis zur Mitte der 70er Jahre nahezu unbekannt. Heute wird es sogar in Gärten und im Feldanbau gezogen. Dabei ist sie eine der fruchtbarsten Pflanzen überhaupt. Je öfter geerntet wird, desto prächtiger gedeihen die nachwachsenden Früchte.

Deshalb ist die Zucchini so gesund

  • Mit etwa 20 kcal pro 100 g gehört dieses Gemüse zu den Schlankmachern
  • Die Schale ist reich an Karotinen und Magnesium
  • Karotine sind eine Vorstufe des Vitamins A und stärken die Sehfähigkeit, gelten aber auch als Substanz für die Krebsvorsorge
  • Magnesium unterstützt die Schilddrüse, wirkt allgemein beruhigend und beugt Muskelkrämpfen vor
  • Eisen ist wichtig für die Blutbildung
  • Phosphor ist wichtig für das Knochengewebe
  • Fettlösliche Vitamine haben einen direkten Einfluss auf den Zellkern und wirken als Muntermacher. Die Leistungsfähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit werden gesteigert
  • Bestimmte Substanzen entwässern, entschlacken, entsäuern den Körper
  • Im Zusammenwirken mit anderen roten Gemüsesorten, mit Zwiebeln und Knoblauch, ergänzen sich die Biostoffe der einzelnen Sorten ideal

Ernte, Kauf, Lagerung
Die beste Zeit der Ernte reicht von Juni bis Oktober. Die Zucchini werden armlang und schmecken dann fade bis pelzig. Deshalb sollten sie in jungem Zustand verspeist werden. Am besten munden sie, wenn sie nicht größer als maximal 20 cm sind.

Zucchini-Zubereitungen

  • Junge Zucchini, gut gewaschen, müssen nicht geschält werden.
  • Wunderbar schmecken Zucchini vom Grill. Dafür werden dünne Längsscheiben geschnitten, mit Öl bestrichen, mit würzigen Kräutern bestreut und nur leicht gesalzen
  • In einer Créme-fraîche-Curry-Soße sind Zucchini besonders delikat
  • Tomaten, Paprika, Auberginen sind die klassischen Begleiter der berühmten Ratatouilles
  • Geraspelt in Verein mit geraspelten Kartoffeln und gebratenen Zwiebeln schmeckt eine Zucchini-Suppe einfach super. Mit Sahne oder Créme fraîche und beliebigen Kräutern kann sie verfeinert werden
  • In Essig und Öl werden gebratene und gewürzte Zucchinischeiben zu Antipasti eingelegt
  • Statt Karottenkuchen kann auch ein Zucchinikuchen gebacken werden
  • Ein Gedicht sind Kartoffel-Zucchini-Puffer, die mit grob geraspelten Zucchini ganz genauso zubereitet werden wie Kartoffelpuffer
  • Zucchiniblüten können als Dekoration für Gerichte einfach mitgegessen werden (z.B. in Bierteig gebraten)
  • Sehr frisch und kalorienarm ist ein Salat aus geraspelten Zucchini, Karotten, Apfelstücken und RosinenAusgehöhlt kann sie mit Soja-Hack, Sojetten oder Tofu gefüllt werden. Aber auch Fleisch und Käsefüllungen bieten eine Zubereitungsvielfalt.

Es gibt unzählige Varianten, die von fantasievollen Köchen ausprobiert werden können.
Die Zucchini ist dafür bestens geeignet, weil sie so zurückhaltend im eigenen Geschmack ist.

Das Ergebnis von ein bisschen Mut und Experimentierfreude dürfte für manche Überraschung gut sein

Autorin: Ingrid Schlieske

Buchtipps zu diesem Artikel:
Dr. Küche und Dr. Garten.


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