Nimm das Leben nicht so schwer Die Lebenskraft
Jan 15

Wunschträume sind schlummernde Möglichkeiten
Sie tragen die Tendenz zu ihrer Verwirklichung in sich

Ich kann mich noch gut an ein Gespräch mit meiner ältesten Tochter erinnern. Ich trug ihr meine neuesten Ideen vor. Dabei schwärmte ich: „stelle Dir doch mal vor, wie wir das machen. Das ginge dann so und so…“
Nun muß ich erläutern, daß ich vor Ideen nur so übersprudele. Alle Augenblicke kommen mir dazu Gedanken. Für meine Mitmenschen mag solche Flut von Einfällen so manches Mal ziemlich schwer nachzuvollziehen sein.
Erst recht von meiner, eher vernunftbegabten, älteren Tochter. Sie ist besonders realistisch und mag lieber von Fakten, weniger von Ideen reden.
So bremste sie mich auch in meinem Überschwang und sagte leicht genervt: „nun warte doch erst mal ab. Laß uns darüber reden, wenn es soweit ist.“

Dieses Gespräch kommt mir seither öfter in den Sinn. Schließlich war das für mich der Anlaß, mir ernsthaft darüber Gedanken zu machen, wie die Reihenfolge denn idealerweise aussehen sollte.
Ist es wirklich sinnvoll abzuwarten, was sich so ergibt?


Die grundsätzliche Überlegung ist doch, ob das Ei erst da war oder erst die Henne

Die Frage wird wohl nie so ganz geklärt werden können. Mit der Idee ist das schon ganz anders. Es steht fest, daß alles Geschehen mit einem einzigen Gedanken, einer Idee eben, beginnt.
Die Phantasie konstruiert dann daraus die Wünsche. Aus diesen erwachsen Pläne, die zu Projekten werden.

Jeder Wunsch trägt grundsätzlich die Möglichkeit in sich, Erfüllung zu finden

Nun ist der Mensch grundsätzlich voller Wünsche.
Zu ermitteln ist, welche davon sich realisieren lassen und welche für immer ins Reich der bloßen Träumerei abdriften.
Also müßten sich nach dieser Gesetzmäßigkeit im Prinzip alle Wünsche auch erfüllen lassen!?
Ja, davon gehe ich aus. Ein Wunsch wird zur Wirklichkeit, wenn es einem ganz ernst ist mit dem Wünschen.

Was aber ist ein ernsthafter Wunsch? Wie unterscheidet er sich von denn „einfachen Wünschen“?

Gemeint sind hier nicht die angedachten, die vielen kleinen Möglichkeiten, die einem so täglich in den Sinn kommen.
Auch das „könnte, sollte, müßte, dürfte“ bringt keine nennenswerte Ergebnisse.
Hierbei geht es nämlich eher um vage „Wünschelchen“, denen die feste Absicht für eine reale Umsetzung absolut fehlt.
Wichtig ist ebenfalls, auf welche Weise ein Wunsch vorgetragen wird.

Die Basis für die Erfüllung ist das exakte Formulieren des Wunsches

Es genügt ganz und gar nicht, eine unklare Vorstellung von dem zu haben, was man gerne hätte.
Will ich, daß ein Wunsch sich erfüllt, muß ich erst einmal für mich selbst definieren, was genau ich wirklich will.

Das Unterbewußtsein hilft bei der Wunscherfüllung
Das Unterbewußtsein ist zu jeder Zeit bereit, die Gedanken „seines Menschen“ zu verarbeiten, Geschehnisse zu koordinieren und Träume zu realisieren. Nun denkt das Hirn pausenlos. Ein Meer von Gedanken gilt es zu sortieren. Aus diesem Grund werden, auch durchaus konstruktive oder gar geniale Ideen oftmals einfach „abgelegt“ und erfahren keine besondere Beachtung, wird ihre Wichtigkeit vom Gehirn nicht erkannt.

Anders ist es mit deutlichen, eindrücklichen und einfach formulierten Gedanken.
Sie gleichen klaren Anweisungen. Diese tragen die Tendenz in sich, Erfüllung zu finden

Der Wunsch muß als solcher vom Unterbewußtsein also genau realisiert werden können.

Der Wunsch ist nur der Same, der in die Erde gelegt wird
Von einem Baum fallen unzählige Früchte. Welcher davon geht auf, wird wiederum ein Baum? Nur der Same, der unter optimalen Bedingungen gedeihen kann, hat eine Chance, nicht als Futter für Tiere oder als Humus zu enden. Dafür müssen einige Faktoren zusammenkommen. Er braucht Wasser, Licht, Nährstoffe und eine große Portion Glück, will er wachsen.
Genauso geht es dem Wunsch. Nachdem er deutlich und unmißverständlich formuliert wurde, bedarf es der sorgfältigen Energieversorgung, wenn er, wie der Same aufgehen soll.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die jede für sich äußerst wirkungsvoll sind und bei energischer Anwendung die Wunscherfüllung unterstützen.

So wird der Wunsch-Samen mit Energie versorgt
1. Jedes innerliche Wiederholen des Wunsches verankert seinen Inhalt fest im Unterbewußtsein
2. Das Visualisieren des Wunsches prägt ein genaues Bild auf der Leinwand der Vorstellungskraft
3. Der Wunsch muß mit Gefühl versehen werden, soll er ein „heißer“ Wunsch werden
4. Der feste Glaube an die Erfüllung eines Wunsches ist die beste Voraussetzung für das Gelingen
Ein Samen, der laufend mit den genannten „Nährstoffen“ versorgt wird, hat beste Chancen, zur prächtigen Blüte zu kommen, also ein erfüllter Wunsch zu werden.

Es ist ganz so wie im „richtigen Leben“. Dinge die man nur erwähnt, werden von den Menschen kaum wahrgenommen.
Erst wenn man nachdrücklich, möglichst auf unterschiedliche Weise und entsprechend bedeutsam erklärt, wie wichtig ein bestimmtes Anliegen ist, wird es wirklich ernst genommen und somit ausreichend wahrgenommen.
Das eigene Unterbewußtsein reagiert ganz ähnlich.


„Gepflegte“ Sorgen werden immer größer
Ein Negativ Beispiel kennen wir alle. Plagen uns Sorgen oder Ängste, denken wir unaufhörlich darüber nach.
Statt kleiner zu werden, wachsen die Probleme sich immer weiter aus, bis sie uns nahezu erdrücken.
Was passiert da? Die Sorgen werden Tag für Tag mit neuer Energie versorgt, und das auf vielfache Weise.
Die pragmatische Lösung in einem solchen Fall bleibt doch, die Angelegenheit einmal analytisch durchzudenken. Erste Auswege können installiert werden. Das ganze Projekt muß dann vertrauensvoll dem Unterbewußtsein übergeben werden, damit dieses weiter nach guten Möglichkeiten sucht. Besonders wichtig aber ist es, alle positiven Energien zu sammeln und die Sorgen damit zu versehen.
Was aber macht der gebeutelte Mensch? Er handelt wider sein besseres Wissen. Er pumpt alle ihm zur Verfügung stehenden Ängste pausenlos in die ohnehin belastende Situation und verstärkt damit (unbewußt) sein Leid. Er „pflegt“ es geradezu.

Es liegt alleine bei jedem von uns, wie wir mit Wünschen oder auch Problemen umgehen

Es ist schon erstaunlich wie oft wir die Wahl haben.
Tatsächlich stehen uns ungeheure Energiekräfte zur Verfügung, die nur darauf warten, konstruktiv genutzt zu werden.
Oftmals entscheiden wir uns jedoch statt dessen für den destruktiven Weg.
Weshalb? Wir trauen dem Glück nicht.
Die Erwartung des Unglücks jedoch ist bereits der erste Schritt zu seiner (negativen) Erfüllung.

Wer bewußt lebt, denkt sorgfältig über sein Energie-Management nach und darüber, wohin die Gedanken-Ströme gelenkt werden sollen

Doch, ja, Glück ist von der Schöpfung eigens für uns Lebewesen gemacht.
Es ist in großer Fülle vorhanden
Und wir finden überall in den großen und kleinen Regelkreisen, die Leben ausmachen, Mechanismen, deren wir uns bedienen dürfen, damit das Glück zu uns kommt und bleiben kann.
Die Wunscherfüllung gehört, als ein spezielles Geschenk an uns Menschen, dazu.

Versuchen Sie einmal, sich das zunutze zu machen. Es ist übrigens ganz leicht. Wie alles, was als wahr erkannt werden kann.

Haben Sie ihn schon formuliert? Ihren absolut innigen Herzenswunsch? Dann wird es aber Zeit.
Machen Sie ihn zu einem wichtigen Wunsch-Projekt und gehen ganz genauso, wie ich es beschrieben habe, vor –
Sie werden schon sehen…!

Artikel: Bioline-Magazin (Ingrid Schlieske)


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