Frühstücken wie ein König? Viel zu viel Getreide
Apr 23

Mineralwasser – aber welches?
Wir wissen längst, daß es dringend erforderlich ist, genügend zu trinken. Wieviel ist aber genügend? Und was soll man denn eigentlich bevorzugt trinken, um den Erfordernissen des Körpers gerecht zu werden?

Fakt ist, daß alle unsere Körpersysteme für ordnungsgemäßes Funktionieren Wasser brauchen.
Man geht davon aus, daß dafür mindestens 1 1/2 Liter pro Tag getrunken werden sollten. Dies zusätzlich zu der Flüssigkeit, die in nahezu jedem Nahrungsmittel mehr oder weniger enthalten ist.
Wer Kaffee, Tee oder Alkohol trinkt, muß seine Trinkmenge um dieses Flüssigkeitsmaß noch erhöhen, um den zusätzlichen Wasserverbrauch auszugleichen.

Die Aufgabe des Wassers im Körper

  • Flüssigkeit ist wichtig, damit das Wasser, das der Körper durch Schwitzen, Urin, Stuhl oder das Atmen verliert, wieder ersetzt wird
  • Ausreichend Wasser im Körper unterstützt die Viskosität (Fließfähigkeit) des Blutes und sorgt für zusätzliche Entgiftung durch bessere Nierenfiltration
  • Nur bei genügendem Wasservorrat funktioniert der Elektrolythaushalt im Körper ausreichend, der für die vitalen Vorgänge im Körper zuständig ist und das Säuren-Basen-Gleichgewicht reguliert

Durst reguliert den Wasserhaushalt
Eigentlich ist die Körperwasserbilanz über den Durst zu regeln.
Leider ist vielen Menschen das nötige Durstgefühl genauso wie das wirkliche Hunger- oder Sättigungsgefühl abhanden gekommen.
Diesen Verlust verdanken wir dem Überangebot an Genußmitteln.
Es ist also dafür Sorge zu tragen, daß dem Körper in jedem Fall genügend Flüssigkeit zugeführt wird.

Neben diversen Kräutertees bietet sich Mineralwasser als Durstlöscher, aber auch als zusätzlicher Mineralienlieferant an, wenn darauf geachtet wird, welches Mineralwasser für die Familie gewählt wird.
Bei wertvollen Mineralwässern ergibt sich eine günstige Beeinflussung des Säure-Basen-Haushaltes im Körper.
Durch die Überkalkung und Überdüngung der Böden nämlich muß nahezu immer von einem Mineraldefizit bei der Zusammenstellung der täglichen Nahrung ausgegangen werden. Auch dann übrigens, wenn sie vollwertig und von Giftstoffen unbelastet ist. Der saure Regen nämlich, der den Boden aufmineralisiert macht auch vor Öko-Feldern nicht halt.

Woran erkenne ich ein gutes, reiches, kostbares Mineralwasser und wie unterscheide ich es von einem leeren, minderwertigen Mineralwasser?
In Deutschland gibt es etwa 400 (!) verschiedene Mineralwässer. Davon gleicht keines dem anderen.
Auf den Etiketten ist der einmalige Charakter (die Zusammensetzung ) jedes Wassers abzulesen. Diese unterscheiden sich in 3 Haupttypen:

  • Ein stilles Wasser, das reichlich von genau den Mineralien enthält, bei denen eine Unterversorgung zu befürchten ist.
  • Ein Hydrogencarbonatwasser ist zu bevorzugen wegen seiner günstigen Beeinflussungsmöglichkeit bei Übersäuerung.
  • Chloridwasser – diese sollte man eher meiden, da meist ohnehin schon eine Überversorgung durch Kochsalz (Natriumchlorid) besteht.


Sehr wichtig ist, daß die Schadstoffbelastung beachtet wird. Diese bezieht sich auf folgende Kriterien:
Maximal 25 mg/l Nitrat, 150 mg/l Natrium, 0,04 mg/l Arsen, 0,04 mg/l Quecksilber
Für ein Baby sollten allerhöchstens nur etwa 1/3 der angegebenen Belastung enthalten sein.
Die Analysewerte kann man bei der jeweiligen Brunnenverwaltung erfragen. Für die Gesundheit ist es allemal lohnend, diese Erkundigung einzuholen.

Für das wertvollste Gut des Menschen, nämlich seine Gesundheit, sollte die Auswahl des richtigen Wassers wichtiges Anliegen sein. So können diverse Mineralwasser ihre Funktion als Heilwasser erfüllen.

Artikel: Bioline-Magazin (Ingrid Schlieske)


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