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Sep 12

Schokoladensucht war schuld an meiner Übergröße
Trennkost-Erfahrung von Marie-Luise S.:

Vom Spaß am Abnehmen zur Freude am Wohlbefinden
Hier bei uns im Erzgebirge sagt man, dass der Traum, den man in den heiligen zwölf Nächten träumt (das sind die Nächte zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar), im folgenden Jahr in Erfüllung geht. In der dritten dieser Nächte, Weihnachten 2002, hatte ich ein Traumbild, das mich in innere Panik versetzte. Ich bin nicht abergläubig und doch musste ich immer wieder an diesen Traum denken. Niemand, außer mir und meinem Mann, kennt seinen Inhalt.


Wenn ich heute daran zurückdenke, so glaube ich fest daran, das mein Unterbewusstsein mich vor den Folgen einer lebenslangen falschen Ernährung warnen wollte. Zu diesem Zeitpunkt wog ich 86,5 kg bei einer Körpergröße von 1,63 m

Direkt unglücklich fühlte ich mich nicht. Ich legte schon immer Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Mit entsprechender Kleidung und ein wenig Geschick gelang es mir eigentlich ganz gut, die Pölsterchen zu verbergen.
Mein Mann war zufrieden mit mir, so wie ich war. Zumindest hat er es mich niemals merken lassen, dass ich möglicherweise zu dick war. Auch er brachte ja schließlich ein paar Kilos zu viel auf die Waage.
Einer meiner Söhne hat als Kind einmal das Kosewort: „meine weiche Mutti“ geprägt und damit waren wir alle zufrieden.
Fast zeitgleich mit meinem Traumbild, das mich so erschreckt hatte, geschah es, dass ich im Fernsehen die Sängerin Ute Freudenberg bei einem ihrer Auftritte sah. Ich erinnerte mich an sie als eine körperlich kräftige Frau, doch nun war sie gertenschlank.

Der Moderator der Sendung sprach davon, dass sie mit Trennkost abgenommen hatte

Trennkost kannte ich schon. Das hatte ich sogar ausprobiert. Ich wusste, wie es geht und dass es gut funktioniert. So entstand mein fester Vorsatz, es noch einmal damit zu versuchen, um wenigstens 6 kg abzuspecken. Diese hatte ich in den Wochen vorher zugenommen, weil ich meine Schokoladennaschsucht absolut nicht zügeln konnte. Vorher hatte ich es jahrelang geschafft, mein Gewicht stabil bei 80 kg zu halten. Meine Kleidung hatte sich bei Größe 46/48 eingepegelt, doch das passte plötzlich alles nicht mehr so gut.

Ich war unzufrieden mit mir, und Trennkost erschien mir wie ein Rettungsanker. Ich wollte unbedingt meine 80 kg wieder erreichen

Bei meinen ersten Trennkostversuchen vor Jahren hatte ich mir ein Kochbuch gekauft. Dies und meine alten Trennkosttabellen nahm ich wieder zur Hand, befasste mich mit dem Wesentlichen, so dass es dann am 2. Januar losgehen konnte. Mühelos erreichte ich tatsächlich innerhalb der folgenden vier Wochen mein Ziel. Die 6 kg waren also weg. Ich war zufrieden und wollte schon wieder zur normalen Ernährung übergehen, als mein Mann sich plötzlich entschloss, gemeinsam mit mir Trennkost zu essen, um selbst auch ein paar Kilos loszuwerden. Bei einer Körpergröße von 1,77 m wog er 96 kg.

Wir sind jetzt 34 Jahre verheiratet. Als wir uns kennen lernten, waren wir beide rank und schlank

Schon immer standen wir gern gemeinsam in der Küche und kochten unsere Lieblingsgerichte. Das war zumeist gute sächsische Hausmannskost. Fleisch und Kartoffeln oder Klöße gehörten auf den Teller. Gemüse war nicht immer dabei. Salat gab es eher selten.

Wir waren beide keine Kostverächter und so haben wir es gemeinsam zum Übergewicht und den damit verbundenen körperlichen Beschwerden gebracht. Das waren zum Beispiel zu hoher Blutdruck, Atemnot beim Treppensteigen usw..

Trotz unserer körperlichen Aktivitäten beim Bau unseres Hauses, beim Anlegen des Grundstückes, beim wöchentlichen Fahrradfahren, bei täglichen langen Hundespaziergängen gelang es uns nicht, unsere Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen.
Ich war über den Entschluss meines Mannes glücklich, denn gemeinsam würde es wohl noch mehr Spaß machen.
Unser Ziel war nun, jeweils 5 kg bis zum Geburtstag meines Mannes, Ende März, zu schaffen.
Ich musste ein bisschen umplanen und unsere Mahlzeiten auf unsere unterschiedlichen Tagesrhythmen einstellen. Das war nicht schwer. Der Plan bekam in der Küche seinen festen Platz neben meinen Trennkosttabellen, die ich mir zum damaligen Zeitpunkt noch aus dem besagten Kochbuch abgeschrieben hatte.
Außerdem setzte ich mich einmal pro Woche hin, um alle Mahlzeiten zu planen und einen entsprechenden Einkaufszettel zu schreiben.
Unsere Besonderheit bei der Trennungsplanung ist unsere feststehende, abendliche Kohlenhydratmahlzeit. Die war Bedingung geworden, da mein Mann auf sein tägliches „Feierabendbier“ nicht verzichten wollte. Wir erreichten beide problemlos unser Ziel. Ich war sehr glücklich und fühlte mich schon supergut und rundum gesund. Ich schaute wieder ganz gern in den Spiegel. Meine Kleidung saß nun schon lose.
Bis zu diesem Zeitpunkt war ich problemlos mit meinem Kochbuch und eigenen Kreationen zurechtgekommen. Doch nun stellten sich langsam für mich einige Fragen, die ich mir nicht selbst beantworten konnte.

Wir hätten gerne mal wieder ein Schnitzel gegessen oder Beefsteak, auch Obstkuchen war ein Problem. Nur wie?

Da stieß ich in einer Tageszeitung auf eine Einladung zur Trennkost-Schnupperstunde ganz in unserer Nähe. Wir hielten uns den Termin frei und fuhren voller Spannung dorthin.
So lernten wir Frau Große kennen, meine jetzige Seminarleiterin und ich muss sagen, es war Sympathie auf den ersten Blick, so dass es keine Frage für mich war, an den Seminaren teilzunehmen, denn von der Wirkungsweise der Trennkost war ich ja sowieso schon überzeugt.
Mein Mann und ich, wir waren nun beide begierig darauf, mit Trennkost unser Normalgewicht wieder zu erreichen. Für mich waren das zu diesem Zeitpunkt noch 9 kg und für meinen Mann noch 15 kg.
Voller Zuversicht und vor allem voller Vertrauen in das Konzept gingen wir nun unsere neuen Ziele an.
Nach gründlichen Unterweisungen von Frau Große begannen wir erst richtig zu verstehen, welche gesunde Ernährungsweise wir für uns gewählt hatten. Zwar hatten wir beide zu dieser Zeit schon gesundheitliche Verbesserungen an uns bemerkt, aber richtig zuordnen konnten wir es nicht. Dieses Verstehen kam jetzt hinzu und machte uns die Trennkost noch viel angenehmer.
Wir passten unsere gerade gefundenen neuen Eßgewohnheiten nun dem Konzept an, das ich bei Frau Große erlernte. Ich glaube, ich saugte einfach alles, was ich im Seminar hörte und in der von ihr empfohlenen Literatur las, auf wie ein Schwamm.

Das neue Wissen faszinierte uns sehr und wir probierten neue Rezepte und neue Lebensgewohnheiten aus. Einige davon sind inzwischen fester Bestandteil unseres Lebens geworden


Ich denke dabei an Speisenzubereitungen mit Soja und an das tägliche Üben der fünf Tibeter. Demnächst werde ich mich noch mit Fasten als Entschlackungsmöglichkeit befassen.

In unseren Trennkostseminaren herrscht eine fröhliche, harmonische Atmosphäre. Der Tisch ist mit weißen Tischdecken gedeckt. Grüner Tee steht bereit. Frau Große hat das Zauberglas vorbereitet oder es gibt andere Überraschungen, wie zum Beispiel zur Erdbeerzeit eine leckere Erdbeertorte mit Eiweißboden, oder Mungbohneneintopf, oder Selleriesalat, oder süße Leckereien auf Sojabasis, oder Apfelkuchen auf Eiweißbasis und, und, und.
Wir legen unsere Probleme dar, sprechen darüber und helfen uns so gegenseitig. Oft gibt es dabei auch lautes Gelächter. Die Stimmung ist gut. Wir hören das Fachreferat und diskutieren darüber. Wir führen Übungen zur Trennkost durch und zwischendurch gibt es selbstverständlich etwas Sport. Oft sitzen wir zwei Stunden und länger zusammen, danach schwatzen wir noch auf der Straße weiter.

Ich habe seit April kein einziges Seminar versäumt. In jedem lerne ich etwas neues oder bekomme mein Wissen bestätigt

Als ich im Sommer von meinem ersten Blusenkauf berichtete, freuten sich alle mit mir. Für mich ging damit der Spaß an der Trennkost erst richtig los. Für eine Familienfeierlichkeit brauchte ich unbedingt eine neue Bluse, denn nichts passte mehr so richtig. Ich hatte ja nur Kleidung im Schlabberlook und nun brauchte ich unbedingt etwas Körpernahes, denn ich wollte ja von der Verwandtschaft wegen meiner neuen Taille bestaunt werden.
Im Geschäft verlangte ich zaghaft nach Größe 44. Als ich dann mit dieser Bluse vor dem Spiegel stand und selbst noch nicht wusste, was mir an mir nicht gefiel, machte mich die Verkäuferin darauf aufmerksam, dass mir diese Bluse zu groß sei, ich würde sie kleiner benötigen.

Wow, was für ein Gefühl. Eine Bluse in Größe 42 und eine Hose auch in 42

Ich war total happy.
Seit diesem Tage gehe ich nur zu gern einkaufen. Früher tat ich dies eher ungern. Jetzt probiere ich einfach einige Kleidungsstücke an, die mir gefallen, freue mich, wenn alles passt und auch noch gut aussieht und bestaune mein Spiegelbild.
Zur Familienfeier habe ich mich übrigens supergut gefühlt. Die Bewunderung meiner Verwandten machte mich mächtig stolz und steigerte den Durchhaltewillen erheblich.

Ute Freudenberg – mein Idol
Ja, was kann ich noch berichten.
Ein Höhepunkt in meiner „Trennkostkarriere“ war, als ich meine „Wegweiserin“, Ute Freudenberg, persönlich kennen lernen durfte. Frau Große, unsere Seminarleiterin hatte Kontakt zu ihr aufgenommen und sie gebeten, vor uns über ihren Trennkostweg zu berichten. Und die Sängerin kam tatsächlich zu uns. Ich bin voller Bewunderung für diese Frau, die ich inzwischen auch hautnah auf der Bühne erleben konnte. Ganz natürlich und ungezwungen, mit strahlenden Augen, erzählte sie uns von ihrer Art, die Trennkost zu praktizieren. Im übrigen macht sie für ihr glattes, junggebliebenes Gesicht zu einem großen Teil die Ernährungsform der Trennkost verantwortlich. Durch sie lernte ich das Lebensmittel „Wasser“ neu kennen und schätzen. Seitdem bereite und trinke ich nur noch lebendiges Wasser, wie es in Peter Ferreiras Buch „Wasser und Salz – Urquell des Lebens“ beschrieben wird.

Vertrauen in das Funktionieren der Trennkost
Ich bin jetzt bei meinem Normalgewicht angelangt. Es schleicht sich auch immer mal noch ein Pfündchen dazu. Das macht nichts. Ich hatte eine Phase, in der ich Angst hatte, dass ich nicht mehr aufhören kann, dass Abnehmen für mich zur Sucht wird. Doch dies ist jetzt vorbei. Ich vertraue hier genauso auf das Funktionieren der Trennkost, wie ich es beim Abnehmen getan habe.
Vertrauen zu haben, war für mich ein sehr wichtiger Aspekt im letzten Jahr. Ich habe einfach darauf vertraut, dass das Konzept funktioniert, ich habe nichts angezweifelt, sondern einfach getan, was ich aus Büchern und in Seminaren gelernt habe. Ich glaube, dieses Vertrauen war mein bester Ratgeber beim Abnehmen.
Mein Körpergewicht und auch das meines Mannes hat nur selten stagniert, wir haben es laufend reduzieren können.

Und was das Beste dabei war und ist, wir haben kein einziges Mal gehungert. Wir konnten uns immer an wohlschmeckenden Gerichten satt essen

Unsere Aktivitäten beim Ausprobieren neuer Gerichte zur Eiweißmahlzeit konzentrieren sich auf das Wochenende. Und wir sind immer wieder erstaunt, in welcher Vielfalt und Schmackhaftigkeit wir unsere Teller „beladen“.

Neue Frühstücksgewohnheiten
In unserem Essensalltag hat sich vieles geändert.
Das Morgenmüsli möchte ich nicht mehr missen.
Nur Sonnabends und Sonntags zum Frühstück hat sich eine neue Tradition entwickelt. Sonnabends gibt es bei uns leckere Eiweißbrötchen, die ich selbstverständlich selbst backe. Dazu ein gekochtes Ei und gekochter Schinken, Braten, Leberwurst oder niedrigprozentigen Schnittkäse. Und Obst.
Am Sonntagmorgen gibt es frische Bäckerbrötchen mit entsprechenden neutralen Belägen. Diese sind mengenmäßig nicht mehr so reichhaltig wie früher, denn wir haben gelernt, dass man den Geschmack der Speisen auch an wenigen gut gekauten Bissen genießen kann. Es reicht also jetzt eine dünne Scheibe Schinken oder Käse, um befriedigt zu sein.

Mittags und abends
Da wir beide berufstätig sind, hat es sich für uns als sehr günstig erwiesen, mittags eine große Portion Salat mit einer Eiweißeinlage und einem köstlichen Dressing zu essen. Das kann am Vorabend vorbereitet werden. Es macht uns super satt, da wir auch am Vormittag und am Nachmittag eine kleine Zwischenmahlzeit zu uns nehmen.
Am Wochenende gibt es am Samstag oft eine Eiweißmahlzeit auf Sojabasis. Soja kannten wir vorher nicht. Frau Große hat es verstanden, mich darauf neugierig zu machen.
Die Kenntnisse, die ich theoretisch im Seminar vermittelt bekam, bekräftigte sie durch Sojakochkurse.
Wir kochten gemeinsam verschiedene Gerichte. Sie erklärte uns alles dazu und am Ende wurde am schön gedeckten Tisch alles verkostet.
Mit großem Erstaunen registrierten alle Teilnehmer der Kurse, wie vielfältig Soja einsetzbar ist, vor allem bewunderten wir die Schmackhaftigkeit der Gerichte.
Nach den ersten zaghaften und auch nicht immer gelungenen Versuchen, Soja auch zu Hause zuzubereiten, werde ich jetzt immer sicherer und bereite nun schon sehr ordentliche Gerichte zu, die auch meinem Mann super gut schmecken. Sonntags gibt es dann in der Regel köstliche Fleisch- oder Fischgerichte mit viel Gemüse.

Auf unseren Tellern liegen jetzt immer zwei bis drei verschiedene Gemüse, die ich auf unterschiedliche Weise zubereite, so dass es hier viel Farbe und Abwechslung gibt

Etwas Rohkost gehört in der Regel auch zur Mahlzeit.

Feine und gesunde Desserts
Obwohl wir beide nicht unbedingt Dessertesser waren, beginnen wir jetzt zu entdecken, welche Köstlichkeiten man sich dafür zubereiten kann. Im Moment ist unser Renner gebratenes Obst, und zwar werden leicht gesalzene Obstscheiben in Butter kurz angebraten und mit Säften, Nüssen oder einem Tupfer Schlagsahne verfeinert. Sehr schmackhaft finden wir halbierte, gebratene Pflaumen in heißer Orangensoße, oder es gibt gebratene Scheiben von Khaki mit halbierten, angedünsteten Weintrauben. Hmm, schon beim Gedanken daran läuft einem das Wasser im Munde zusamen.

Das Feierabendbier
Wie ich anfangs schon erwähnte, nehmen wir am Abend eine Kohlenhydratmahlzeit zu uns, wegen des „Feierabendbiers“ meines Mannes. Dies war ja seine Bedingung für die Teilnahme an der Trennkost. Ich bin erstaunt, wie gut das funktioniert. Anfangs fiel es mir schwer, vielfältige Kohlenhydratmahlzeiten zuzubereiten, doch inzwischen habe ich so viele Kenntnisse, dass es immer leichter wird, die Abendmahlzeit abwechslungsreich zu gestalten. Ich koche abends etwas Warmes, da wir beide den ganzen Tag nur kalte Speisen zu uns nehmen. In den Anfangsmonaten unserer Trennkostzeit gab es dabei noch relativ oft Nudeln oder Kartoffeln, jedoch immer in den angegebenen Mengen.

Heute setze ich auch am Abend sehr viel mehr Gemüse und etwas Vollkornbrot ein

Häufig aber gibt es auch neutrale Mahlzeiten. Mein Mann hat auf diese Art und Weise in einem dreiviertel Jahr 18 kg abgenommen, trotz des Bieres. Ich finde das grandios. Es sollte auch anderen Männern Mut machen, es mit der Trennkost zu versuchen. Diese funktioniert auch mit gelegentlichem Biergenuss, wenn man ihn in die Trennung einbezieht, recht gut.

Der Abstand zwischen den Mahlzeiten
Für mich war es besonders wichtig, auf die Pausen zwischen den Mahlzeiten zu achten. Ich war ein Mensch, der einfach immer essen konnte. Ich hatte kein Sättigungsgefühl mehr. Obwohl ich schon bis obenhin voll war, konnte ich immer noch etwas zu mir nehmen.
Heute achte ich streng auf eine Pause von mindestens vier Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Diese sind relativ klein, doch ich esse tatsächlich alle vier Stunden. Dies gibt mir das Gefühl, immer satt zu sein, und vor allem verspüre ich im gesamten Tagesablauf keinerlei Leistungstiefs. Bei meinem Beruf als Kindergärtnerin ist das enorm wichtig, denn wenn man 16 Kinder zwischen zwei und fünf Jahren über einen Zeitraum von acht Stunden betreut, ist es angebracht, sich immer top in Form zu fühlen. Immerhin bin ich selbst schon 54 Jahre alt und möchte meinen Beruf, den ich sehr liebe, bis zur Rente auch zu meiner eigenen Zufriedenheit und bei guter Gesundheit ausüben.

Keine Angst vor „Durchhängern“
Der Weg dafür ist jetzt geebnet. Ich muss ihn nur immer weiter gehen. Dies erscheint mir momentan leicht, da meine eigene, innere Zufriedenheit und der Stolz auf das, was ich erreicht habe, sehr groß ist. Es spornt mich immer wieder an, durchzuhalten. Falls ich mal einen „Hänger“ haben sollte, dann gibt es ja noch meine Frau Große und meine Seminargruppe. Dort kann ich mir Mut und Kraft holen, so dass ich nun wirklich die neuen Essgewohnheiten bei meiner Familie und mir manifestieren kann. Ja, sie haben richtig gelesen, denn Trennkost zieht Kreise in meiner Familie. Einer meiner erwachsenen Söhne und meine Schwiegertochter liebäugeln ebenfalls mit der Trennkost. Sie haben beide schon Erfolge beim Abnehmen und fühlen sich gesundheitlich fit und viel leistungsstärker als früher bei der Mischkost.

Vom Sportmuffel zu …
Bei mir haben sich durch das Kennenlernen einiger Hintergründe bei der Trennkost noch andere Lebensgewohnheiten geändert. Ich war eigentlich schon immer ein Sportmuffel. Bis auf tägliche Spaziergänge mit unserem Hund Charly und gelegentliches Radfahren am Wochenende gab es keinerlei sportliche Aktivitäten. Das hat sich geändert.

Die fünf Tibeter und der Ein-Minuten-Körpercheck gehören jetzt zu meinem Tagesprogramm

Sie sind fest eingebaut und werden nicht vergessen. Der Morgen beginnt mit den Tibetern und danach fühle ich mich voller Energie für den Tag. Mein Mann hat hier schon nachgezogen und übt mit der gleichen Disziplin wie ich. Das alles kostet nur Minuten und ist doch so wirkungsvoll.

Heute schaue ich voller Stolz in den Spiegel und stelle fest, dass ich eine schlanke Frau geworden bin. Ich wiege jetzt 64 kg und trage Größe 38/40, das heißt, zum jetzigen Zeitpunkt habe ich 22,5 kg abgenommen

Ich finde das enorm und noch heute glaube ich manchmal, dass ich träume. Ich kann es nicht fassen, dass dies alles mir passiert ist, wo ich doch früher um jedes einzelne Kilo weniger kämpfen musste. Diesmal ging alles so leicht und genau diese Tatsache macht es so unfassbar. An der Bewunderung von Verwandten, Freunden und Bekannten kann ich meine Leistung bemessen und bin unendlich stolz auf das Erreichte.
Der Höhepunkt für mich ist jedoch, wenn mein Mann nach Hause kommt und mir erzählt, dass auch er das Erstaunen und die Bewunderung von Arbeitskollegen oder Bekannten genießt und sich dabei gut fühlt.

In fünf Monaten ist wieder Weihnachten. Wir werden die Feiertage bei gutem (Trennkost)-Essen genießen und dabei ein gutes Gewissen haben.
Ich wünsche mir für die heiligen zwölf Nächte wieder gute, wegweisende Träume

Artikel: Bioline-Magazin


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