Angst als Schutzfunktion Birnendessert
Jun 09

Nordic Walking entwickelt sich zum Lieblingssport der Europäer
Längst hat sich ja schon herumgesprochen, dass der Mensch sich bewegen muss, will er gesund bleiben.
Nur ist es für Ungeübte oft nicht ganz einfach, mit Sport zu beginnen, wenn der Körper untrainiert ist.
Ganz anders ist es mit dem Nordic Walking.
Innerhalb weniger Jahre hat dieser Sport unzählige Anhänger gefunden.

Durch den Stockeinsatz ist das zügige Gehen erleichtert und wirkt dennoch erstaunlich effizient auf fast alle Muskeln des Körpers

Es macht einen riesigen Spaß, sich regelmäßig zwei- bis dreimal pro Woche für ein gutes Stündchen mit netten Leuten zu treffen. Und los geht es durch Feld und Wald, über Parkwege, Pflaster oder auch einfach nur durch die Straßen eines Wohngebietes.


Wer sich ganz und gar unsportlich fühlt, legt einen nur mäßigen Schritt vor

Das Ganze soll so unangestrengt vonstatten gehen, dass beim Gehen sogar eine Unterhaltung möglich ist.
Mit wachsender Kondition wird dann etwas Tempo vorgelegt und es können kleine Steigungen überwunden oder etwas steiler abwärts gelaufen werden.
Insgesamt ist so ein Lauf eine supergesunde und sehr vergnügliche Sache. Vor allem bedarf es keiner langen Wartezeit, bis spürbarer Erfolg sich einstellt. Bereits nach zwei Laufwochen (je drei Läufe) wächst die Lungenkapazität, man hat mehr Luft zur Verfügung.

Weshalb mit Stock?

Beim Jogging werden vor allem die Beine trainiert. Durch das kräftige Ausschreiten und den schwungvollen Stockeinsatz beim Nordic Walking jedoch sind nahezu alle Muskelpartien des Körpers gefordert. Die Gelenke gewinnen an Elastizität und werden geschmeidiger, die Knochendichte wird gefördert.
Besonders aber profitiert der gesamte Stoffwechsel, der durch die konsequente Durchblutung aller Körperteile und Organe und damit in ihrer Funktion optimal angeregt wird.
Damit ist Nordic Walking auch ein idealer Schlankmacher!

Welche Ausrüstung für mich?

Diese Entscheidung dafür sollte erst getroffen werden, wenn ein Einführungskursus besucht worden ist. Es gibt sie, wie alle anderen Sportausrüstungen, in jeder Preislage. Für einen Trainingstag zum Schnuppern genügen Sportschuhe, die relativ rutschsicher sind, eine leichte Jacke oder ein Anorak und anliegende Hosen (Stretch, auch Skihosen oder einfach bequeme, sportliche Hosen). Danach dann kann gleich oder nacheinander angeschafft werden, was der persönlichen Vorstellung (und dem Geldbeutel) entspricht:


  1. Wichtigstes Utensil sind natürlich die Stöcke. Diese sind federleicht und mit einer Schlaufe versehen. Für feste Straßen und Asphalt gibt es Gummiaufsätze, damit die Spitzen nicht in den Straßenbelag stechen
  2. Unbedingt sollten alsbald spezielle Handschuhe angeschafft werden. Dadurch, dass die Stockschlaufen an den Handgelenken hängen, wird es notwendig, diese durch ein Gel-Polster zu schützen
  3. Wenn Schuhe die Ausstattung ergänzen sollen, muss schon etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Aber gute Laufschuhe, die flexibel abrollen und guten Stand bieten, halten auch einige Jahre
  4. Wunderbar leicht tragen sich eine atmungsaktive Fleece-Jacke und anliegende Stretchhosen. Aber ein Baumwollpulli mit Steppweste, dazu bequeme Hosen (evtl. Skihosen), tun es auch


Gesundheitswert erwiesen
Eine Reihe von Krankenkassen bezuschusst die Teilnahme an Walk-Gruppen. Das Laufen mit Stöcken entspricht dem natürlichen Bewegungsmuster des Menschen und unterstützt Gesundheit nachgewiesener Maßen.

Autorin: Ingrid Schlieske


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