Fußreflexzonenmassage Das Leid in meinem Leben
Apr 26

Heute lasse ich eine meiner Seminarteilnehmerinnen sprechen, die meinen Kurs aus gesundheitlicher Notwendigkeit besuchte, nicht weil sie abnehmen wollte. Daß sie sich dennoch von 7 Kilochen verabschieden konnte, war ein angenehmer Nebeneffekt. Ihre Gesundheit hat sie sich zurückerobert. Aber das soll sie selbst erzählen:

Die gesamte Junk- und Fastfood-Palette ist von meinem Speiseplan gestrichen

Es ist wohl so, daß die Dinge sich immer dann ergeben, wenn man sie braucht.
Ich litt seit einem Jahr an extremen Oberbauchbeschwerden, die ich aber nicht untersuchen ließ, aus Angst vor einer Magenspiegelung. Lediglich Medikamente gegen die Schmerzen nahm ich ein.


Nach meinem Urlaub, in dem sehr viel Wert auf Gesundheit, bewußte Ernährung und Wellness gelegt wurde, war ich „sensibilisiert“. Ich nahm mir fest vor, daß ich nach diesem Urlaub etwas verändern würde. Mir schwebte ein Kochkurs vor, in dem ich richtig kochen lerne, weg von dem alltäglichen Junk- und Fastfood.

Und natürlich mußte endlich etwas gegen die Ursache für die Schmerzen getan werden.
Beim Gang zur Apotheke, wo ich meine Schmerzmedizin besorgen wollte, strahlte mich ein Prospekt/Flyer von einer Frau Vianden an. Sie lud zu einem Infoabend bezüglich der Trennkost ein. Ich las mir den Handzettel durch und meldete mich direkt als Zuhörer an.
Heute weiß ich: Dies war der Anfang, ein Meilenstein, oder auch meine Erlösung.
Parallel dazu ließ ich mich ärztlich untersuchen und ein Termin zur Magenspiegelung wurde anberaumt.

Der verabredete Infoabend ließ mich neugierig und wissensdurstig nach der Anwendbarkeit der Trennkost werden und ich meldete mich zu einer Teilnahme für den Kursus nach dem Konzept der Schule für Fitneß und Ernährung an. Mein Hausarzt, dem ich davon erzählte, unterstützte mich in diesem Entschluß und entließ mich zur Magenspiegelung, die Erschreckendes hervorbrachte.

Ich hatte doch tatsächlich eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, verheilte und beginnende Magengeschwüre im Magen, aber auch – was sehr selten ist – im Zwölffingerdarm, und als wäre dieses noch nicht genug, auch den Helikobakter-Virus, der verantwortlich für die Entstehung der Geschwüre ist.

Aber welch ein Glück im Unglück, der Wirkstoff, der Krebs verursacht, war (noch) nicht in mir. Ich bin rechtzeitig zur Untersuchung gegangen, und die Krankheiten kann man medikamentös behandeln.
Ich ging ziemlich geknickt von dieser Untersuchung nach Hause.
Angeblich liegt die Ursache für meine Beschwerden nach Meinung des Arztes beim Rauchen. Soll ich das glauben? Ich bin wirklich noch zu jung, um so einen kaputten Verdauungstrakt zu haben, denke ich mir. Und das alles soll nur am Rauchen liegen???

Wenn ich ehrlich bin, kenne ich die wahre Ursache, die natürlich durch das Rauchen verstärkt wird. Meine Ernährung war es, die zu wünschen übrig ließ

Meine bisherigen Eßgewohnheiten richteten sich mehr nach Fast- und Junkfood. Das waren bei mir Fertiggerichte, Büchsensuppen und Co., die sich meiner langjährigen Treue erfreuten. Soßen, Aufläufe, Schnellgerichte gehen eben viel leichter von der Hand: Tüte auf, rühren und fertig.
Frau Vianden bemerkte schmunzelnd, daß wohl das wichtigste Utensil in meiner Küche der Dosenöffner sei. Diesbezüglich gibt es am Ende meines Berichtes noch einen kleinen Epilog.

Okay, denke ich mir, daß mit dem Rauchen schaffe ich, die Medikamente werde ich einnehmen, und dann bitte ich noch Frau Vianden, mich bei der Wiederherstellung meiner Gesundheit zu unterstützen, indem sie mir auf den richtigen Ernährungsweg hilft.
Gesagt, getan: Mit den verschriebenen Medikamenten und dem Konzept der Schule begann der Weg zur Besserung – und der Heilung.


Mit Unterstützung meines Hausarztes, der Trennkost sogar empfiehlt und mir viele Erläuterungen noch mitgab (z.B. wie wichtig das Würzen von Speisen ist, um Enzyme in unserem Körper zu spalten), und mit der Hilfe meiner Seminarleiterin begann ich also mit der Trennkost.
Erst einmal ließen die Schmerzen durch Einnahme von den Antibiotika nach.
Gleichzeitig aber lernte ich das Zubereiten von richtigen Speisen á la Trennkost.
Das Beste daran war, daß diese super lecker schmeckten und sich die Gäste bei mir die Finger leckten.
Aber als absoluten Nebeneffekt habe ich auch meine letzten 7 kg, die ich durch die Geburten meiner beiden Kinder zu viel hatte, noch verloren.

Alles in allem sehe ich wieder so aus wie vor 8 Jahren und werde viel jünger geschätzt als ich bin. Ständig bekomme ich gesagt, wie gut ich aussehe, was an der gesunden Ausstrahlung liegt. Ich fühle mich auch wirklich vital und gut. Auch diese Tagesmüdigkeit, die mich sonst immer plagte, gibt es nicht mehr. Ich könnte Bäume ausreißen und schaffe jetzt sehr viele Dinge in meinem Leben mit einer ungeheuren Energie.

Wenn ich nur an Weihnachten denke, muß ich schmunzeln. Jeder, wirklich jeder in meinem Bekanntenkreis jammerte über dieses Völlegefühl. Ich hingegen habe mich nie wieder voll gefühlt. Dafür bin ich entspannt und relaxt durch diese „Völle-Tage“ hindurchgewandert.

Das Beste jedoch ist, daß ich nach 4 Monaten nichts mehr in meinem Verdauungstrakt vorzuweisen habe, was dort nicht hingehört

Die Abschlußuntersuchung war super erfreulich und der Arzt (Gastrologe) denkt, das kommt von der Rauchkarenz. Mein Hausarzt, Frau Vianden und vor allem ich, wissen es besser.

Meine abschließenden Worte sind: Ich höre von meinen Bekannten immer öfter, daß sie unter Magenproblemen leiden. Das scheint so eine Art „Volkskrankheit“ geworden zu sein.
Dazu kann ich nur jedem die Trennkost empfehlen, da sie meinen Erfahrungen nach die beste Ernährungsform für unseren Körper ist.

Ich persönlich bin mehr als glücklich, meinen Weg gefunden zu haben, der mir zur Gesundheit verholfen hat. Nicht die Symptome bekämpft zu haben, sondern die Ursache!

Epilog:
Durch die Umstellung der gesamten Ernährung gab es natürlich mit den Kindern ganz spannende Erfahrungen:

Sie mögen nun einmal gerne Nudeln, Fischstäbchen, Kinderessen und Co.,
und ich begann jetzt mit Gemüse, Obst in allen Variationen… oh, oh.

Anfangs kochte ich immer separat, bis wir einen Essensplan aufstellten, der ein Essen für jeden beinhaltet (ich ließ dann für mich lediglich die Beilagen weg). Mittlerweile aber muß ich für meinen Sohn mitkochen, er ißt (endlich) Gemüse! Er wird bald 6 Jahre, und ich freue mich, gerade als Mutter, daß er bereit ist zu probieren, zu lernen…
Meine Kinder sind heute sehr aufmerksam, sie sagen: „Mama, ist das getrennt? Mama, ist das gesund? Mama, da ist Zucker drin.“

Trennkost – Für mich ist das hohe Lebensqualität. Übrigens wirkt sie sich auch auf meine Stimmung aus.
Selbst mein Freund entdeckt jetzt die vielen Vorteile dieses Konzeptes. Er stellt fest, daß, wenn er sich nach der Trennkost ernährt, es ihm weitaus besser geht, als wenn er Mischkost zu sich nimmt.

Für mich steht fest: Nie wieder werde ich mich auf eine andere Weise ernähren. Noch nie ging es mir so gut wie heute. Das setze ich nicht mehr aufs Spiel.

Artikel: Bioline-Magazin (Charlotte Vianden)

Buchtipps zu diesem Artikel:
Dr. Küche und Dr. Garten.


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