Mädesüß Gewürze sind wichtige Gesundheitshelfer
Apr 04

Das Seminarhaus Hoher Vogelsberg kochte für alle Gäste
Es war ein trüber Novembertag. Aber das Bürgerhaus Grebenhain hieß mit einem freundlichen und hellen Innenleben die 300 Trennkost-Gäste willkommen.
Das war ein Gewusel in der Küche. Denn für eine so große Truppe hatte das Küchenteam noch nie zuvor sorgen müssen. Und wie sollte das geschafft werden, 300 Leute mit Geschirr, Besteck, Suppe, Hauptgang, Dessert, Wasser an ihren Tischen zu bedienen.
Aber alles lief ab wie ein Uhrwerk. 12 fleißige Angestellte der Schule für Fitneß und Ernährung und der Lebenslinie GmbH  aus Buchhaltung, Erfassungsabteilung, Telefonzentrale u.a. waren bis zu 11 Stunden anwesend und halfen dem Küchenteam beim Vorbereiten, Servieren, Abräumen, Abwaschen, Küche putzen, Nachschub heranschaffen und vieles mehr.

Ein geschmückter Saal
Unermüdlich fuhr Fotograf Jack Lösch mit Bus und Anhänger zwischen Bürgerhaus und Seminarhaus Hoher Vogelsberg hin und her. Die vielen Weihnachtssterne mußten herbeigeschafft, die Tische gedeckt und die Präsente für die erfolgreichen Trennköstler dekoriert werden.


72 Seminarteilnehmer haben zusammen über 1400 kg abgenommen

Und alle standen zusammen auf der Bühne. Es war ein unvergeßliches Erlebnis, von den Erfolgen jedes einzelnen zu hören.
Beeindruckend war es auch, so viele Seminarleiter/innen in einer Gruppe zusammen zu sehen. Sie hatten ihre Vereinsmitglieder zu dem Treffen begleitet.

Besonders ein Gast beeindruckte
Ein Seminarteilnehmer hatte bereits 40 kg abgenommen. Ganze 50 kg liegen noch vor ihm. Mit Hilfe seiner Seminarleiterin Heike Seibert will er das in den nächsten Monaten schaffen. Für seine bisherige Leistung erhielt er einen riesigen Applaus vom Publikum.
(SR: hierzu gibt es ein Bild)

Zwischengespräche
Viel Lob erhielten die Veranstalter für die gute Organisation der Veranstaltung. Viele Teilnehmer freuten sich über die tolle Motivation und bestätigten, daß die oftmals lange Anreise sich voll gelohnt hatte.
Viele Komplimente wurden vor allen Dingen über das Trennkost-Konzept geäußert. Man war sich einig: Hier haben wir das beste Ernährungskonzept, das wir kennen.

Die Vorträge
waren gelungen und paßten vorzüglich zu dem Einstieg in ein aktives und gesundes Leben.

Angelika Horn
Sie begrüßte, prämierte und forderte zu guter Laune auf. Ihre Abschiedsrede beschloß sie mit einer besinnlichen Geschichte.

Silvia Knüttel
Interessant war, daß dieses bildhübsche, anmutige Geschöpf von ihrer molligen Vergangenheit erzählte und wie frustig der Weg zur Schlankheit oftmals war. Das machte so richtig Mut.

Ilona Martin
erzählte anschaulich aus ihrer Naturheilpraxis und von den Erfahrungen mit den Kurgästen in Bad Salzhausen, die sie betreut. Steine, Tees und Duftöle empfahl sie zur Wintergesundheit.

Ingrid Schlieske
appelierte an die Fleischesser, mehr Vegetarisches zu konsumieren. Ihren Ausführungen zufolge reduzieren sich damit fast alle Krankheitsbilder deutlich.

Vegetarische Trennkost-Speisen
Was gab es zu essen?

  • Joghurt, Obst, Birnette, Kokosraspeln und Quark erwarteten die Anreisenden
  • Das Mittagsmenü: Kürbissuppe, Ungarisches Gulasch, Sahnegeschnetzeltes, buntes Paprikagemüse, Sahnekraut, Panna Kotta mit Erdbeermus (Eiweißzeit, Soja)
  • Käsekuchen, Bananenstreußelkuchen, Rumkuchen, Marmorkuchen (Kohlenhydrat)
  • Abschiedspäckchen: 3 Nußriegel und 2 Stück Obst
  • Dazu gab es jeweils reichlich Wasser, Tee und Kaffee.


Alles in allem haben wir einen schönen, gelungenen Tag miteinander verlebt. Die Mitglieder konnten einmal sehen, wie schön es hier bei uns im Vogelsberg ist und kommen hoffentlich bald wieder.

„64 Kilo liegen hinter uns, wir vermissen sie nicht“

So äußerte sich das Ehepaar Christiansen, als sie mir vorgestellt wurden.
Beide, Peter und Christa, machten einen so vitalen und strahlenden Eindruck, daß ich mir kaum vorstellen konnte, daß sie einmal zusammen fast 130 Pfund mehr gewogen hatten.

Ihre Trennkost-Seminarleiterin, Frau Dagmar Lautenbach-Dinse aus 24963 Tart, stand zwischen ihnen und sagte lachend: „Meine ganze Figur können Sie also zu dem jetzigen Bild dazurechnen.“ Stolz zeigte mir Frau Lautenbach-Dinse dann auch noch Vorher-Bilder, auf denen sich die Christiansens in ihrer ganzen früheren Pracht zeigten.

Ungläubig schaute ich auf die jetzt ranken und sportlichen Leute. Unglaublich! „Aber“, sagte Frau Lautenbach-Dinse, „Trennkost macht es eben möglich.“
„Gute Erfolge haben eigentlich alle meine Seminarteilnehmer“, ergänzte sie, „besonders interessant ist aber wohl der gemeinsame Weg des Ehepaares.“
„Aber ja, das ist gewiß eine Veröffentlichung im BIOLINE-Magazin wert“, war meine Antwort. Also „schoß“ unser Fotograf Jack Lösch einige Bilder und ich erhielt die beeindruckenden „Vorher-Bilder“.
Bei meinem Interview mit Frau Christiansen konnte ich folgende Geschichte in Erfahrung bringen:

Wie die Pfunde sich angesammelt hatten
Christa und Peter Christiansen leben in Jarplund-Weding, das ist ein Ort in der Nähe von Flensburg.
Beide sind berufstätig. Frau Christiansen ist Einzelhandelskauffrau und Herr Christiansen Bankkaufmann.
Nach einem langen und anstrengenden Tag freute man sich auf die Feierabendzeit. Und dann wurde sehr lecker und sehr üppig gekocht. Auch reichlich natürlich. „Nimm doch noch was, es ist noch genügend da…“
So siedelte sich ein Pfündchen nach dem anderen auf den Hüften an.

Hüftmumps wurden die Rollen scherzhaft genannt

Denn auch der Tagesablauf verlief ausgesprochen schlankheitsfeindlich.
Mal schnell zwischendurch gab es ein Brot oder Süßigkeiten oder einen anderen, schnell verfügbaren Snack.
Mit den meisten Zwischenmahlzeiten ist das so eine Sache. Fast immer bestehen sie aus Kohlenhydraten und die machen dick.

Komplexe Kohlenhydrate machen nicht langanhaltend satt. Dafür Lust auf mehr und mehr…

Ohne spezielle Planung aber stopft man ohne Überlegung einfach beim kleinsten Anflug von Hunger oder nur Appetit in sich hinein. Was? Komplexe Kohlenhydrate natürlich.


Bevorzugte Dickmacher
Wir liebten paniertes Fleisch, angedickte Suppen und Soßen. Auch die Gemüsezubereitung geriet immer sehr üppig. Butter und Sahne waren die selbstverständlichen Zutaten.

Die heutige Ernährung
Wir achten darauf, viel Obst und Gemüse zu essen. Dazu gibt es mageres Fleisch. Und immer wieder Salat. Die Soßen und Suppen bestehen aus z.T. püriertem Gemüse. Dazu gönnen wir uns durchaus auch einen (kleinen) Klecks Sahne. Süßigkeiten und Kuchen sind keineswegs vom Speisezettel verbannt. Jedoch bleiben sie ein gelegentlicher Genuß.

Bewegung fehlte auch
Wir haben einen Garten. Der ist unser ganzes Glück. Und wir werkeln bei jedem Wetter darin herum. Eigentlich meinten wir, das würde jede sportliche Betätigung wett machen. Heute wissen wir: diese Bewegungsabläufe sind recht einseitig. Rückenschmerzen und Knieprobleme können die Folge sein, wie sich später z.B. bei mir recht unangenehm bemerkbar machte.
Unser Leben war durchaus nicht langweilig. Aber die Hobbys, die wir pflegten, waren sitzend auszuüben, wie da sind: Aquarell-Malen, Lesen und Basteln.

Gute Vorsätze
Die hatten wir eigentlich immer. Und oftmals waren hoffnungsvolle Ansätze da. Aber schnell verfiel man wieder in den alten Trott und statt die Über-Pfunde loszuwerden, siedelten sich von Jahr zu Jahr neue Lasten an. Das ganze passierte einschleichend. Wenn die alte Kleidung nicht mehr paßte, wurde eben eine Nummer größer gekauft und unversehens hatten wir unser Schwergewicht erreicht.

So konnte es nicht weitergehen

Ernsthafte gesundheitliche Probleme machten uns zu schaffen. Mein Mann hatte dramatisch hohe Cholesterin-Werte, die bis zu 500 anstiegen. Und ich selbst litt unter unangenehmen Knieschmerzen und hatte auch allerhand andere Beschwerden.
Das Schlimme war, daß unser ganzes Leben eingeschränkt war. Uns war plötzlich klar, wie eingleisig es verlief. Die frühere Unternehmungslust war weg. Ewig fühlte man sich müde und schlapp.
Zum Glück wurden wir auf die Trennkost-Seminare von Frau Lautenbach-Dinse aufmerksam.

Die Beratung
Jeder von uns hatte zum Ziel, 30 kg abzunehmen.
Etwas skeptisch saßen wir Frau Lautenbach-Dinse gegenüber. Würde dieser Versuch etwas bringen?
Den Zahn zog uns Frau Lautenbach-Dinse gleich: „Versuche gibt es bei uns nicht – ganz oder gar nicht“ sagte sie. Sie machte uns klar, daß es hier nur am Rande um Gewichtsreduktion gehen würde. Vielmehr solle man sich dazu entschließen, das gesamte Ernährungsprogramm und auch die bisherige Lebensweise umzustellen.
Für uns gab es kein Zurück, also entschlossen wir uns, das Abenteuer zu wagen. Schließlich hatten wir keine Alternative.

Die Trennkostgruppe
Gleich von Anbeginn befolgten wir konsequent das Konzept der Schule für Fitneß und Ernährung, das zum Programm gehörte. Die Mitstreiter waren riesig nett. Heute sind wir wie ein Freundeskreis. Einer hilft dem anderen.

Und alle, ohne Ausnahme, alle kommen schrittweise ihrem Ziel näher

Auch unsere Pfunde schmolzen wie Schnee in der Sonne. So hat mein Mann schon 30 kg abgenommen und ich verabschiedete mich ebenfalls von 34 ganzen Kilos.

Das neue Leben
Manchmal, in der Rückschau, können wir kaum glauben, daß die beiden dicken Leute auf dem Foto wir sind. Wir sehen heute anders aus und wir sind auch ganz anders. Wir führen heute ein aktives und sportliches Leben.

Wir haben uns nie vorher so gut gefühlt. Darüber sind wir so, so froh!

Diese Lebensqualität wollen wir nicht mehr missen und diesen Bewegungsdrang auch nicht.
Haben wir vorher nach einem kurzen Radweg nach Luft gerungen, bewältigen wir heute „mit links“ 40 Fahrradkilometer.
Dazu betreiben wir Aqua-Jogging. Das ist Laufen und Bewegung im Wasser. Als gelenkschonender Sport für unsportliche Menschen unbedingt zu empfehlen.
Bemerkenswert ist übrigens auch, daß wir trotz der hohen Gewichtsabnahme eine straffe Figur haben. Nichts ist wabbelig oder hängt. Auch das ist speziell der Trennkost, der Bewegung und dem vielen Trinken zu verdanken.

Was sagt der Arzt dazu?
Er staunt und kann kaum glauben, daß es uns so gut geht. Das Thema Trennkost und Gewichtsreduktion umgeht er geflissentlich. Es kann doch auch nicht so einfach sein.

Die Seele und Wellness
Erstaunlich ist, wie ruhig und ausgeglichen wir geworden sind. Klar, vorher waren wir tüchtig „übersäuert“ und dementsprechend erregbar und manchmal übel gelaunt oder unternehmensunlustig. Das alles gehört der Vergangenheit an.
Auch an dieser guten Entwicklung ist Frau Lautenbach-Dinse beteiligt. Ihre Ernährung hat uns „basisch konditioniert“ und ihre Lehre von der positiven Haltung dem Leben gegenüber half uns, die Dinge des Alltags gelassener zu sehen.

Heute fühlen wir uns wie neu geboren. Wir haben eine neue Schale mit einem neuen Inhalt

Der schlanke Einkauf
Neue Klamotten mußten angeschafft werden. Ich selbst habe mich von Kleidergröße 50/52 auf 40/42 reduziert. Und mein Mann kann getrost auf seine „Bauchgröße 27“ verzichten.
Er geht heute schlank und rank neben mir. Einkaufen macht jetzt richtig Spaß. Mußten wir vorher Spezialgrößen verkraften, können wir jetzt auf Schnäppchenjagd gehen.

Der Trennkost-Event
Der lange Weg hat sich gelohnt. Wir erlebten einen wunderschönen Tag, der uns bereichert hat. Heute abend werden wir davon gleich in unserem Seminar berichten.

Allen Unentschlossenen möchten mein Mann und ich zurufen: Haben Sie den Mut, Ihr Leben zu verändern. Es lohnt sich!
Interessant ist, daß dieses neue Leben nicht mit Entbehrungen oder Frust zu tun hat.
So spannend und ausgefüllt wie heute war es für uns noch nie.
Wir fühlen uns jetzt so wohl, wie lange, lange Zeit vorher nicht. Das verdanken wir der Trennkost und Frau Lautenbach-Dinse.

Artikel: Bioline-Magazin


Verwandte Beiträge:
  • Mein Weg zur Trennkost
  • Die Mungbohne
  • Ein bißchen Hunger muß bleiben
  • Diese Fette sind gesund
  • Ich war viel zu dick!

  • \\ tags: , ,

    Kommentar abgeben

    Bitte Einloggen um einen Kommentar abzugeben.