Jan 09

Feuerrot leuchtend verkörpert die Tomate so richtig den prallen Sommer. Ihre tiefgrünen Blätter und skurril geformten Stiele erhöhen das lockende Äußere dieses schönen Gemüses.
Sicher basiert darauf das sich zäh haltende Gerücht, die Tomate hätte aphrodisierende Wirkung. In Frankreich wurde sie in früheren Zeiten sogar als Liebesapfel bezeichnet.
Heute gehört sie eher zu den Lieblingszutaten, wenn ein schönes Mahl gekocht werden soll.
Und dabei geht es beileibe nicht nur um Sommervarianten.
Inzwischen haben ja viele unserer Alltagsrezepte einen mediterranen Touch. Das ohne Tomate? Undenkbar. Dabei gibt es diese schmackhafte Gemüsefrucht erst seit 1890 in deutschen Landen.
Unsere Großmütter verarbeiteten sie eher roh, als Tomatensalat. Und wer erinnert sich nicht gerne an die riesigen Tomatenstullen mit feingewürfelten Zwiebeln, die auf einem Holzbrett in Reiterchen geschnitten, den ganzen Sommer lang auf den Tisch gestellt wurden.

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