Aug 20

Gebannt saßen die Menschen vor ihren Fernsehern und sahen machtlos zu, wie zwei Flugzeuge in die New Yorker Twin-Towers rasten, sahen riesige Feuerwolken und Menschen, die aus den Fenstern der Türme sprangen. Sie wirbelten durch die Luft, wie Blätter im Wind. Schließlich stürzten die Türme ein, Tausende wurden unter den Trümmern begraben.
Was sich am 11. September 2001 vor den Augen der Menschen in aller Welt ereignete, war ungeheuerlich und sprengte alle Dimensionen: größtes Entsetzen gleichzeitig auf dem ganzen Globus.
Waren die Zuschauer in diesen Augenblicken in der Lage, Mitleid zu empfinden, dieses eher leise und intime Gefühl – in einer Schocksituation?
Oder ist es gerade das Ungeheuerliche, das unsere abgestumpften Gemüter bewegt?

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