Dieses proteinreiche „Fleisch, das auf dem Felde wächst“, ist nicht nur interessant für Vegetarier. Es ist derart reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Pflanzensekundärstoffen, dass es für die Gesundheiterhaltung oder Wiederherstellung nach unserer Einschätzung eines der kostbarsten Beiträge für die Ernährung des modernen Menschen sein dürfte.
Besonders der Gehalt an Phytohormonen ist nach Auffassung der Ernährungswissenschaften ein wichtiger Inhaltsstoff, der helfen soll, bestimmte Krebsarten zu verhindern. Diese nämlich sind in Asien, dem Kontinent, in dem Soja zum täglichen Verzehr gehört, nahezu unbekannt.
Längst haben auch die naturheilkundlich informierten Frauen hierzulande herausgefunden, dass Soja ein probates Mittel ist, die Wechseljahrs-Beschwerden zu bekämpfen oder sie einfach zu vergessen. Wie? Indem Soja regelmäßig auf dem Speiseplan steht.
Beta vulgaris
Mal Hand auf´s Herz: Hat Mangold einen festen Platz in Ihrer Gemüseküche?
Hierzulande ist dieses leckere Gemüse relativ unbekannt. Kurz nach dem Krieg war das ganz anders. Da Mangold anspruchslos wächst, beinahe wie Unkraut, hat es manchen Bürger vor dem schlimmsten Hunger bewahrt.
Erst in neuester Zeit jedoch erobert dieses würzige Gemüse auch unsere deutsche Tafel.
Wird auch Jerusalembohne oder Mungobohne genannt
Diese kleine, feine Bohne findet hierzulande immer mehr Liebhaber. Was kein Wunder ist, denn sie schmeckt einfach köstlich. In der Küche ist sie vielseitig einsetzbar und kann ganz genauso wie unsere gute alte Linse verwendet werden.
Weshalb nun Mung-Bohne und nicht Linse?
Weil diese asiatische Bohne ein richtiges kleines Kraftpaket ist und von guten Nährstoffen nur so strotzt. Dabei ist sie leichter bekömmlich als ihre europäischen Cousinen, die Linsen, Erbsen und Bohnen.
Heute lasse ich eine meiner Seminarteilnehmerinnen sprechen, die meinen Kurs aus gesundheitlicher Notwendigkeit besuchte, nicht weil sie abnehmen wollte. Daß sie sich dennoch von 7 Kilochen verabschieden konnte, war ein angenehmer Nebeneffekt. Ihre Gesundheit hat sie sich zurückerobert. Aber das soll sie selbst erzählen:
Die gesamte Junk- und Fastfood-Palette ist von meinem Speiseplan gestrichen
Was hatte ich mich auf italienisches Shopping gefreut. Mamma mia – wie war ich gefrustet, weil für meine Kleidergröße 42 nichts, aber auch gar nichts zu finden war
Ich hatte die einzigartige Gelegenheit, mich in Italien neu einzukleiden. Italien – Armani, Pradi, Pucci, Gucci, Laura Biagotti und Versace. Verlockend klangen sie mir alle in den Ohren. Italien, aber auch das Mekka von Pasta, Olivenöl, und mittendrin die italienische Mamma. Üppig, rund, sicherlich keine Modellfigur.
Betrachtet man die antiken Malereien an Decken, Wänden und Gemälden wird klar, hier gehört das Schlemmen zur Lebenskultur. Die üppigen Körperformen werden hier geachtet statt geächtet. Ich würde mich wohl fühlen unter ihnen. Zierlich geradezu. Ich würde sie genießen, die italienischen Verhältnisse. Für mich und meine Kleidergröße 42 wird es Angebote in Hülle und Fülle geben.
So dachte ich – und dann kam alles ganz anders…
Ist das überhaupt möglich?
Ja, mit der richtigen Planung geht das durchaus. Es reicht nicht, den Menschen Möglichkeiten zu versprechen, die eigene Gesundheit zu erhalten.
Malva silvestris
Diese wunderhübsche, pinkfarbene Wildpflanze gehört zur Familie der Malvengewächse.
Sie wird etwa 90 cm hoch und hat einen aufrechten, behaarten, eckigen Stengel. Die Blätter sind langgestielt, ebenfalls behaart und meist fünflappig gezähnt. Die Blüten zeigen fünf rosa- bis lilafarbende Blütenblätter, die jeweils mit drei dunkleren Streifen versehen sind.
Die Malve wächst an Feld-, Wiesen- und Wegrändern, Böschungen, ja sogar auf Schuttplätzen und an steinigen Hängen und Mauern. Man findet sie fast überall auf der Welt.
Von den Malven gibt es zahlreiche Arten, von der Gartenmalve bis zur Königsmalve, der Krausmalve, der Moschusmalve, bis hin zur Feldmalve und anderen mehr.
Die Malve wird auch Käsepappel oder Käsekraut genannt. Dies ist auf ihre käseförmigen Früchte zurückzuführen.
Gesundheit gefährdet das Wirtschaftswachstum…
Satire von Ingo Rittmeyer, Biobauer
In der vergangenen Nacht hatte ich einen Traum, der mir bewußt machte, daß ich mit meiner bisherigen Lebensweise das von allen Weisen der Wirtschaft geforderte Wirtschaftswachstum arg boykottiere und mich schuldbewußt selbst anklagen sollte, bevor größerer Schaden entsteht. Das will ich hiermit tun.