Vorwort von Ingrid Schlieske:
Mein großes Vorbild ist Frau Dr. Veronica Carstens. Sie hat schließlich hierzulande das Feld bereitet für die Naturheilkunde. Wenn sie also etwas veröffentlicht, lese ich das mit großer Aufmerksamkeit. Wenn sie im Fernsehen auftritt, schalte ich ein.
Frau Dr. Carstens gehört nicht zu den Menschen, die vor Gesundheit strotzen und sich als leuchtendes Beispiel hinstellen für die Wirksamkeit ihrer Lehre. Vielmehr sieht man dieser eleganten, feinen Person ihre zarte Gesundheit an. Man nimmt ihr einfach ab, dass sie die Erkenntnisse, über die sie spricht, selbst ausprobiert oder mit Erfolg bei ihren Patienten angewandt hat.
Als sie vor einigen Monaten einmal im Fernsehen davon sprach, dass sie viel von der Blutgruppen-Diät halte und es schade fände, dass sie dieses für ihre Gesundheit erst jetzt nutzen könne, weil man früher nicht an eine solche Einteilung gedacht hatte, griff ich sofort diesen Faden auf.
Nun, von der Blutgruppen-Diät hatte ich natürlich schon gehört, aber interessiert hat sie mich nicht wirklich. Ich bin begeisterte Trennköstlerin und kümmere mich eigentlich nicht um die vielen Ernährungsthesen, die kursieren. Diese kommen und gehen. Bei den Worten von Frau Dr. Carstens allerdings nahm ich mir vor, einmal etwas tiefer einzudringen in die Materie. Also kaufte ich das angesprochene Buch und las es in einem Rutsch.
Da ich ein neugieriger Mensch bin, wollte ich gleich ausprobieren, wie das denn so ist mit der Bekömmlichkeit der Nahrungszuordnung. Dazu allerdings musste ich erst meine Blutgruppe bestimmen lassen. Zu meinem Erstaunen waren für meine Blutgruppe A tatsächlich auch genau die Lebensmittel empfohlen, die ich selbst schon als zu mir passend empfunden hatte. Leider gehörten aber auch Obst- und Gemüsesorten, die ich besonders mag, auf die Negativliste für mich. Aber da ich ja wissen wollte, was dran ist an dieser Lehre, hielt ich mich bei meinen Einkäufen an die vorgeschlagenen Produkte. Und siehe da, alle diese Nahrungsmittel, ohne Ausnahme, bekommen mir ausgesprochen gut.
Ich werde meine Trennkost-Ernährung also künftig vorwiegend nach diesen Empfehlungen zusammenstellen.
Im vergangenen Jahr hatte mir eine Trennkost-Seminarleiterin einen Brief geschrieben und mir ihre Erfahrungen mit der Blutgruppen-Diät geschildert. Damals hatte ich diesen Artikel erst einmal zur Seite gelegt. Heute hat er eine andere Bedeutung für mich, und ich will ihn an dieser Stelle veröffentlichen.
Ingrid Schlieske
Jul 26
