Apr 12

Champignon  auch Egerling genannt (Agaricus campestris)
Ich gehe vorsichtig Schritt für Schritt über die saftige Wiese, den Kopf gesenkt und mit suchendem Blick. Verflixt, das kann doch nicht wahr sein, wo ist denn wohl einer?
Von überall um mich herum dröhnen freudige Schreie: Ich hab einen, ruft Heike! Hey, ich auch, sogar 2, kommt es aus der anderen Richtung. Nur aus meinem Mund kommt nicht mehr als ein knurrendes: Zeig dich, wo bist du? Hab’ ich denn gar kein Glück heute?
Da, ich kann es kaum glauben, nur noch einen halben Meter entfernt, entdecke ich endlich eine kleine Ansammlung und verkünde fröhlich: Juchhu, eine ganze Gruppe! Plötzlich kommen alle zu mir und wir sammeln es gemeinsam ein – unser Mittagessen.

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Apr 11

Sie sieht ganz so aus wie eine Rübe. Dennoch ist sie weder mit der Zuckerrübe, noch mit der Roten Rübe und schon gar nicht mit der Mohrrübe verwandt. Vielmehr gehört die Steckrübe zur Kohlfamilie. Allerdings, und das unterscheidet sie von allen Kohlsorten, die wir in der Küche verwenden, nicht Blüten und Blätter, sondern die verdickte Wurzel wird verspeist.
Leider ist die sehr gut schmeckende Steckrübe hierzulande ziemlich in Vergessenheit geraten. Der Grund dafür mag sein, daß sie in Notzeiten während der Kriege, und in den kargen Zeiten danach, oftmals das einzige Nahrungsmittel war und die Nation nicht selten vor dem Verhungern rettete. Das wundert nicht, denn die Speckrübe ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen.

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Apr 09

Der echte Balsamico aus Modena
ist so köstlich, als hätte ihn uns ein Engel persönlich auf die Zunge geträufelt.
Der echte Balsamico muß aus Modena sein. Er wird auf eine spezielle, traditionelle Weise hergestellt. Nur wenige, zumeist alteingesessene Firmen dürfen diese besonderen Produkte vertreiben. Nur dieses darf die Bezeichnung „Traditioneller Balsamessig aus Modena“ tragen.
Um die besondere und erlesene Qualität zu gewährleisten, wurde ein Konsortium gegründet, das laufend strenge Kontrollen durchführt.

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Apr 08

Der Spargel (Asparagus officinalis)
Die weißen Stangen mit dem unvergleichlichen Geschmack sind wohl das feinste Gemüse überhaupt. Zur Familie der Liliengewächse gehörend, hat es eine lange Tradition.
Seit etwa 2 Jahrtausenden wird Spargel sowohl für die anspruchsvolle Tafel als auch wegen seiner Heilwirkung geschätzt. Dabei dient er vor allem zur Entwässerung und Blutreinigung. Sein Niacin- und Folsäuregehalt macht ihn zu einem geschätzten Verjüngungsmittel.
In früheren Zeiten war Spargel nur in der grünen Version bekannt. Erst zur Jahrhundertwende begann man die weißen Züchtungen zu bevorzugen.
Dafür wird er auf warmen, sandigen, lockeren Erddämmen kultiviert.

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Apr 06

Er ist gar kein Kohl, sondern eine Blume
Die Geschichte des Rosenkohls geht zurück bis ins 13. Jahrhundert, wo er in der Gegend um Brüssel herum aus wildem Kohl gezüchtet wurde, um erst einmal die Vorgärten der reichen Bevölkerung zu verschönern.
Im 19. Jahrhundert erst begann man ihn dann als Gemüsepflanze zu kultivieren, daher stammen dann wohl auch die Namen Brüsseler Kohl oder Brüsseler Sprossen.
Die etwa walnußgroßen Rosenkohlröschen wachsen als kleine Triebknospen direkt am Stengel, der bis zu 90 cm hoch werden kann und oben in großen Kohlblättern endet.

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Apr 05

Obwohl die Kartoffel eine „Einwanderin“ ist, gehört sie doch untrennbar zur deutschen Küche. Es gibt herrliche Kartoffelgerichte. Aber Vorsicht! Die Zubereitungen mit Fett, Sahne, Käse und Soßen machen sie häufig zu ausgesprochenen Kalorienbomben.

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Apr 01

avocado.jpgDie Avocado (Persea amaeicana)
Diese Früchte lernten die Spanier bereits 1579 in Südamerika kennen.
Nur zögerlich konnten sie in Europa etabliert werden. Hier werden sie auch Butterfrucht genannt.
Zunächst wurden sie als ausgesprochen geschmacklos empfunden. Dabei ist das grüne, weiche Fleisch der Avocado eine delikate Köstlichkeit, wenn sie mit Hilfe der passenden „Mitstreiter“ zubereitet wird.

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Mrz 30

„Der Olivenbaum ist wahrlich das größte Himmelsgeschenk“ (Thomas Jefferson)
„Wegen der Butter- und Milchprodukte, die in Flandern und Deutschland allzu oft auf den Tisch kommen, gibt es in diesen Ländern so viele Aussätzige.“ Dies schrieb der Kardinal Aragon in einem Bericht aus dem Jahre 1517. Tatsächlich verschwand der Aussatz (Lepra) in Mitteleuropa erst im 17.Jahrhundert. Eine ursächliche Verbindung zwischen dem Verzehr von Butter und Aussatz (er wurde von den Kreuzzügen mitgebracht) sei dahingestellt; doch Butter, so signalisiert der Bericht, könnte bedenklich sein - im Gegensatz zum Olivenöl.

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