Hilfe bei Parkinson Was zeichnet eine gesunde Ernährung eigentlich aus?
Mai 04

Noch immer ist es ein weit verbreiteter Glaube, dass Menschen mit Diabetes – sowohl mit Typ-1 als auch mit Typ-2 – auf Zucker verzichten müssen bzw. nichts Süßes naschen dürfen. Doch schon längst wird eine einseitige Diabetesdiät nicht mehr empfohlen. Stattdessen sollen Menschen mit Diabetes auf eine ausgewogene Ernährung beispielsweise mit viel Gemüse sowie Vollkorn- statt Weißmehlprodukten achten.

Chocolate and vanilla cupcakes © The light painters loft – foodiesfeed.com

Chocolate and vanilla cupcakes © The light painters loft – foodiesfeed.com

Grund für einen Typ-2-Diabetes ist neben  einer genetischen Veranlagung in erster Linie eine schlechte Ernährung mit einem zu hohen Zucker- und Fettkonsum gepaart mit Übergewicht und fehlender Bewegung. Deshalb ist der erste Schritt einer Behandlung in der Regel eine Ernährungsumstellung und leichte Bewegungseinheiten. Um das Gewicht zu reduzieren und den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen, sollten Menschen mit Typ-2-Diabetes darauf achten, überwiegend auf Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte sowie einem niedrigen Kaloriengehalt zurückzugreifen. Dazu gehört, dass besonders fett- und zuckerhaltige Speisen – die oftmals kaum wichtige Nährstoffe enthalten, dafür jedoch wahre Kalorienbomben sind – möglichst vom Speiseplan verschwinden und durch gesunde Alternativen ersetzt werden.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Menschen mit Diabetes komplett auf süße Lieblingsspeisen, wie etwa Schokolade oder Kuchen, verzichten müssen.

Die Menge macht’s – in Maßen genießen
Wer sich zu viel verbietet und versucht, einem strikten Ernährungsplan ganz ohne Süßigkeiten und  Naschereien zu folgen, kann dies oft nur kurze Zeit durchhalten – vor allem wenn Kuchen, Kekse und Co. im Vorfeld zum täglichen Leben dazugehörten. Kleine Leckereien dürfen auch bei Menschen mit Diabetes auf dem Speiseplan stehen – vorausgesetzt, dass sie tatsächlich nur in Maßen und nicht täglich in großen Mengen verzehrt werden. Hin und wieder ein Stück Zartbitterschokolade (statt eines kalorienreichen Mars-Riegels) ist also keinesfalls schädlich, sondern stellt ein süßes Highlight dar, das eine Ernährungsumstellung gleich viel leichter macht.

Neben Schokolade, Gummibären, Sahnetorten und Co. gehören jedoch auch Fruchtsäfte zu den sehr zuckerhaltigen Lebensmitteln, die bei einer Diabeteserkrankung mit Vorsicht genossen werden sollten. Wer gerne zum Frühstück Orangensaft trinkt, kann diesen in Zukunft mit etwas Wasser verdünnt und in nicht zu großen Mengen trinken.

Den Blutzuckerspiegel immer im Blick
Menschen mit einem Typ-2-Diabetes müssen sich nicht auf eine starre Diät beschränken, sondern können sich hin und wieder etwas Besonderes erlauben. Wichtig ist es dabei jedoch, dass der Blutzuckerspiegel stets im Auge behalten und überprüft wird, um gefährliche Über- oder Unterzuckerungen zu vermeiden. Der behandelnde Arzt oder ein Ernährungsberater können hierbei eine gute Unterstützung sein, um das richtige Maß zu finden. Auch in den Accu-Chek Diabetes Ratgebern gibt es zahlreiche Tipps rund um das Thema Ernährung sowie zahlreiche weitere Informationen zum Alltag mit Diabetes.

Mit freundlicher Unterstützung von Accu-Chek®!


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