Curry-Chicorée mit Tofubratlingen Großmut
Mrz 31

BSE-Skandal, Schweinepest, Hormonbomben im Geflügel. Beängstigende Nachrichten erreichen uns täglich.
Der Gesundheit zuliebe aber auf Fleisch verzichten? Muß das wirklich sein?

Es sollte auf keinen Fall der Fleischkonsum generell verteufelt werden. Genauso wenig darf  es die Absicht sein, die Leser unseres Magazins mit Gewalt zum Vegetarier zu verdonnern.
Vielmehr möchten wir gesunde und überaus ………… Alternativen anbieten, wenn über eine gesündere Lebens- und Ernährungsweise nachgedacht wird.
So heißt auch unser Motto nicht: „Weg mit dem Fleisch“ sondern „Nicht im Übermaß“. Dieser Rat gilt für tierische Proteine genauso wie für tierisches Fett.


Die Maxime aber soll unbedingt heißen: Gesund genießen!!!
Haben Sie schon mal eine richtig gute Boulette aus Sojafleisch gegessen?  Eine, die dem Tierfleischbratling in bezug auf Genuß und Geschmack um nichts nachsteht. Können Sie sich vorstellen, daß die Gäste solcher Präsentation in der Regel noch nicht einmal bemerken, daß sie gerade voller Appetit in eine Frikadelle aus Fleisch beißen, das nicht im Stall, sondern auf dem Felde gewachsen ist?

Nahezu jedes Gericht läßt sich aus Soja genauso köstlich bereiten, was wir bisher nur bei Fleischmahlzeiten kannten. Außer dem Braten, dem Steak oder anderem schieren Fleisch freilich. Dafür gibt es der Varianten viele, was Hackfleischsoßen, Füllungen, Ragouts oder Fleischkrusten auf Aufläufen angeht.
Und der Geschmack? Einfach fabelhaft, wenn man es ein wenig geübt hat, mit diesem neuen und erst einmal ungewohnten Lebensmittel umzugehen.
Aber hat es nicht auch seine Zeit gedauert, bis es gelang, ein Stück Tier-Fleisch erfolgreich zu bruzzeln?
Hier wie da kommt es auf Zubereitung und Würzung an. Und auf wenige Grundbegriffe, die der interessierte Mensch sich in Minuten aneignet.
Weshalb also sich so vielen gesundheitlichen Risiken aussetzen, wenn es auch anders geht? Fleisch als gelegentlicher Genuß? O.k., es lohnt aber durchaus die Überlegung, wann dafür  Gerichte mit Soja bereitet werden.

Soja besitzt wertvollste pflanzliche Proteine und ist üppig gesegnet mit vielen Nährstoffen.
Besonders interessant ist auch, daß es sogar pflanzliches Östrogen enthält und so beste Vorbeugung gegen bestimmte Krebsarten darstellt.
Im Gegensatz zu Fleisch ist Soja reich an unverwertbaren Kohlenhydraten, Ballaststoffe genannt. Diese dienen einer guten Verdauung und halten unseren Darm gesund.
Aus Soja wird durch Gärung Tofu hergestellt. Auch dieses Produkt läßt sich zu wunderbaren Gerichten verarbeiten.
In Asien sind Soja und Tofu sowie Azukibohnen, Mungbohnen und Kichererbsen wertvolle Grundnahrungsmittel.
Auch wir können uns diese wichtigen „Kraftpakete aus der Natur“ für unsere eigene Gesunderhaltung zunutze machen.
Probieren geht über Studieren! Sie werden sehen, Soja werden Sie künftig auf Ihrem Speisezettel nicht mehr missen wollen.
Ach übrigens: Sagten wir Ihnen schon, daß  Soja Ihr Haushaltsbudget merklich entlastet?
Soja kostet für eine sättigende Mahlzeit mitsamt den Zutaten nur ein Viertel Ihres gewohnten Fleischpreises.
Soja ist also nicht nur eine gesunde, sondern auch eine ökonomisch kluge Entscheidung.


Wichtige Zubereitungs-Hinweise:
Soja-Fleisch immer in heißem Wasser quellen lassen.
Soja-Fleisch immer würzen und im Fett von allen Seiten braten.
Soja gibt keinen Geschmack ab. Vielmehr kann es je nach Gusto in allen Varianten gewürzt werden. So wird in bereits gewürzte Eintöpfe (Sahnesoße) gegeben, nachdem es gebraten und mit Geschmack versehen ist.
Soja braucht für Bratlinge, Füllungen und Krusten eine Bindung. Diese kann aus Eiern, Creme fraiche, Gemüse, Zwiebeln oder gehackten Pilzen bestehen.
Tofu muß kräftig gewürzt und kurz in heißem Fett gebraten werden.

Artikel: Bioline-Magazin


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