Pfirsichtorte mit Vanillesahne Schutzstoffe gegen Krebs
Apr 25

Immer wieder ist die Rede davon, dass es Lebensmittel gibt, die dabei helfen, Krebserkrankungen vorzubeugen oder sogar ihn zu heilen.

Die traurige Tatsache ist, dass in den Industrienationen nahezu ein Drittel der Bevölkerung an Krebs erkrankt und fast ein Viertel daran stirbt.
Je höher das Bruttosozialprodukt, desto mehr Sterbefälle gibt es prozentual.
Und dies trotz teurer Therapien.
Andererseits gibt es Volksstämme (z.B. Eskimos, Hunza, Abchasier), die eine Erkrankung wie Krebs nicht kennen bzw. nicht kannten, bevor sie mit der so genannten Zivilisation in Berührung kamen.


Was ist Krebs?
Unkontrolliertes, ungestopptes Zellwachstum, ähnlich wie im frühen embryonalen Zustand, wo auf hormonellem Weg die Differenzierung der Zellen gesteuert wird.
Auf Schädigungen unserer Zellen durch energiereiche Strahlung (UV-Strahlung, Röntgenstrahlen, radioaktive Strahlung), freie Radikale, Gifte o.ä., reagiert der Körper normaler Weise mit einem Reparaturprogramm. Kann dieses System nicht in vorgesehener Weise wirken, entsteht Krebs.

Was fehlt dem Körper also, wenn diese völlig normalen Vorgänge außer Kontrolle geraten, oder was machen beispielsweise die Hunza in Pakistans Bergen anders als wir?
Können wir unseren Körper durch unsere Ernährung und unsere Lebensweise vor Krankheit schützen?
Eindeutig ja!

Die Untersuchung unserer Nahrungsmittel, gerade der sekundären Pflanzeninhaltstoffe, hat eine ganze Anzahl von Stoffen identifiziert, die krebsauslösende Substanzen an ihrer Wirksamkeit hindern oder sogar Krebswachstum stoppen können

Diese Stoffe sind häufig nur in Zusammenhang mit anderen Vitalstoffen und Mineralien wirksam, ihre Funktion innerhalb des Stoffwechsels ist genauso komplex wie das Geschehen bei der Entstehung von Krebs selbst.

Worauf also ist zu achten?

  • Schauen wir uns diese Stoffe an und prüfen unsere Nahrungsmittel daraufhin, ob wir uns ausreichend mit solchen Schutzstoffen versorgen.
  • Sorgen wir durch entsprechende Qualität und Zubereitung dafür, dass diese Stoffe auch wirksam werden können.
  • Meiden wir weitestgehend Umweltfaktoren, die bereits als eindeutig krebserregend bekannt sind, wie beispielsweise das Rauchen.

Ein wenig Körperchemie zum besseren Verständnis:
Radikalfänger
Freie Radikale entstehen bei unseren Stoffwechselprozessen als energiereiche, sehr reaktionsfähige Teilchen. Einige Giftstoffe, Medikamente, energiereiche Strahlung und auch extremer Stress tragen ebenfalls zur vermehrten Bildung freier Radikale bei. Problematisch wird das erst, wenn am verkehrten Ort, zu viele Radikale entstehen und keine Radikalfänger zur Verfügung stehen, um diese unschädlich zu machen.
Als Radikalfänger wirken beispielsweise die Vitamine A, C und E, einige Gerbstoffe (aus grünem Tee z.B.), Flavonoide, Squalen (in Oliven) und das Spurenelement Selen. So enthalten z.B. einige Hautcremes Extrakte aus grünem Tee und schützen so gut gegen die schädliche Wirkung von UV-Strahlung.


Schutzstoffe
Diese Substanzen versetzen den Körper in die Lage, krebsauslösende Stoffe abzuwehren, die Zellen vor deren Angriff zu schützen. Es gehören dazu die Folsäure (Vit. B8), einige Saponine (z.B. in Soja), Terpene (in vielen ätherischen Ölen), Sulfide (in Zwiebeln und Knoblauch), Ellagsäure (vermeidet Schäden durch Gallensäuren im Dickdarm), Querzetin und einige andere Flavonoide.
Viele unserer einheimischen Gemüse enthalten solche Schutzstoffe, siehe anhängige Liste der Lebensmittel.

Krebshemmende Stoffe
Diese Stoffe dringen zum Kernproblem des Krebses vor, befähigen den Körper die entartete Zelle zu erkennen und zu zerstören – etwas, was in uns ständig passiert, wenn wir gesund bleiben. Dazu gehören:
Vitamin A und die Karotinoide als dessen Vorstufe.
Glycosinolate als Inhaltsstoffe einiger Kohlarten und anderer Kreuzblütengewächse wie Kresse.
Lentinan aus den Shijtake-Pilzen und Laetrile (Amygdalin oder als Vitamin B 17 bekannt).
Auf der Basis von Lentinan werden in Japan bereits Medikamente entwickelt. Das Vitamin B 17 wurde durch die Erforschung der Lebensumstände des Volksstammes der Hunza entdeckt. Diesen Menschen gilt die Aprikose als heilige Frucht, sie wird viel gegessen und zwar mit dem weichen Teil der Kerne. Diese Kerne enthalten, wie andere Kerne von Steinobst und auch Kernobst, sehr viel Laetrile (Vitamin B17).
Lebensmittel, die solche Stoffe enthalten, empfehlen sich also beispielsweise besonders auch nach einer überstandenen Krebstherapie.

Der Säure-Basen-Haushalt
Krebszellen können sich nur im übersäuerten Gewebe entwickeln. Folglich ist eine auf basenbildende Ernährung ausgerichtete Trennkost auch eine gute Krebsprophylaxe. Wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit gut verfügbarem Kalzium und Magnesium.

Artikel: Bioline-Magazin


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    Ein Kommentar zu “Sinnvolle Ernährung gegen Krebs”

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