IFMET Der kosmische Bestellservice
Mrz 13

Freilich kann man sich als üppige Person durchaus auch wohl fühlen. Und hübsch, modisch up to date, lassen sich Rundun-gen auch gestalten. Aber…
Und über dieses “Aber…” möchten wir unsere Seminarteilnehmerin, Frau Inge Betz, selbst zu Wort kommen lassen:
In meiner opulentesten Zeit trug ich doch wahrhaftig Kleidergröße 54 (!).
Gewiß ließ ich mir den Frust darüber nicht anmerken. Niemand sollte wissen, wie schlecht es mir mit meinen vielen Pfunden ging. Die Gelenke machten nicht mehr so recht mit. Und meine Lieblingsbeschäftigung, das Tanzen, hatte ich längst aufgegeben.
Ich aber strahlte und tat so, als wäre ich total zufrieden mit mir selbst und stände voll zu meiner Figur.


Meine Freundin, die eine Boutique für Übergrößen betreibt, war hoch erfreut, in mir ein passendes Model für ihre Mode zu haben. Auch für ein großes Kaufhaus in der Nähe erklomm ich des öfteren den Laufsteg, um molliges Outfit vorzuführen.

Dort oben, auf den “Brettern, die die Welt bedeuten”, legte ich eine extra lässige Gangart ein, um dem Publikum zu vermitteln, welch ein federleichter Mensch ich sei, und wie locker ich die Pfunde nahm. Niemand sollte ahnen, wie schwer mir die Schritte unter all‘ den kritischen Augen tatsächlich fielen.

Aber ja, immer wieder versuchte ich, meinen schwerwiegenden Körper zu einer schlankeren Linie zu führen.
Die Ergebnisse gaben anfänglich jedesmal zu besten Hoffnungen Anlaß. Danach – Fehlanzeige. In Windeseile siedelten sich die soeben erst verabschiedeten Pfunde wieder an, am Po, auf den Hüften, einfach überall.

Nach unzähligen mißglückten Diätversuchen fand ich mich zu meinem letzten Versuch bei einem Trennkostseminar ein, das Frau Geiselhard-Bäuerle und Frau Fies hier bei uns in Murr veranstalten.

Das Konzept hat mir gleich gefallen, gab es doch kaum Verzicht oder Verbote

Gleich in den ersten Wochen nahm ich prima ab und 10 kg waren im Nu weg.
Wie gesagt: Es fiel mir ganz leicht.
Aber genau jetzt begann mein innerer Schweinehund sein nur allzu bekanntes Werk. Dazu flüsterte er immer wieder:

“Mensch, wenn die Überpfunde doch so leicht purzeln, könntest du dir doch eine einzige Schneckennu-del leisten…”

Nach kurzem Widerstand hörte ich dann doch auf ihn. Aus einer Schneckennudel wurden zwei, und bald wurden wieder die Es-sensgrenzen weit überschritten. Alles begann genau da, wo ich nie wieder hin wollte.
Ich fühlte mich zunehmend weniger fit. Vorsichtshalber ging ich nicht mehr auf die Waage.
Auch mit den Gruppenbesuchen begann ich zu schludern. Zu peinlich war mir mein “Rückfall” vor den Mitstrei-tern/Mitstreiterinnen.
Zum Glück rief mich meine Seminarleiterin an. Sie erklärte mir durchaus freundlich, aber sehr nachdrücklich, daß ich genauso wenig ein bißchen Trennkost machen könne, wie man ein bißchen schwanger sein kann.

Ich glaube, in diesem Moment ist bei mir der Groschen gefallen
Hatte ich doch wirklich ein halbes Jahr damit verplempert, “ein bißchen schwanger” zu sein.
Jetzt wollte ich es wissen! Ich entschloß mich für das ganze Konzept. Ohne Wenn und Aber.
Ich besuchte wieder regelmäßig die Gruppenabende und lebte saubere, reduzierte Trennkost. Dabei aß ich hervorragend und alles, was mir schmeckt.
Und siehe da, in 12 Monaten waren ganze 33 kg weg.
Und jetzt kommt das eigentliche Wunder. Dieses Gewicht halte ich bereits seit Oktober 2000.
Das war mir vorher noch nie gelungen. Trotz köstlichem Speisen, nicht mehr zuzunehmen.


Übrigens trage ich nun stolz und glücklich Kleidergröße 42. Mein Traum ist es, noch 7 kg zu verlieren. Nach dem Sommer besuche ich wieder regelmäßig meinen Trennkostclub und bin sicher, daß ich meine letzte Hürde auch noch nehmen kann. Traurig ist nur meine Freundin. Bedauernd beklagt sie immer wieder, daß sie in mir ihr bestes Big-Model verloren hätte. Andererseits freut sie sich für mich. Über mein neues Aussehen und meine Gesundheit.

Gelenkprobleme? Längst vergessen. Auch meinem Tanzhobby fröne ich wieder.
Mein Rat an alle Übergewichtigen:
Sie schaffen das auch!

Fassen Sie den festen Entschluß dazu und fangen Sie einfach an!

Artikel: Bioline-Magazin (Conny Fies)


Verwandte Beiträge:
  • Mein Weg zur Trennkost
  • 100 kg – oh Schreck!
  • Die Mungbohne
  • Ich passe wieder in einen BISTRO-Stuhl
  • TRENNKOST-Event in Hessen

  • \\ tags: ,

    Kommentar abgeben

    Bitte Einloggen um einen Kommentar abzugeben.