Dill - (Anethum gravoelens) Beinwell (Symphytum officinale)
Sep 05

Eine Diät ohne Salat? Undenkbar!
Denkt man an die schlanke Linie, kommt einem auf der Stelle der Salat in den Sinn
Aber auch zu einem ganz normalen Mittags- oder Abendmenü gehört untrennbar auch ein Salat.
Ob dinnerfein oder deftig würzig als Hauptmahlzeit: Salat ist ein absolutes Selbstverständnis geworden, gehört auf jede Tafel.
Das war nicht immer so. Zwar gab es bei unseren Altvordern grundsätzlich Gemüse zu allen Mahlzeiten. Der Salat aber war eher ein Stiefkind im Nahrungssortiment.
Die etwas älteren Leser erinnern sich sicher noch daran, wie die Gurkenscheiben von unseren Großmüttern gesalzen, später ausgepreßt, als wabbelige Reste, ihrer Nährstoffe nahezu beraubt, in eine Dillsauce getaucht wurden.
Überhaupt schien dem Erhalt von Vitaminen in früheren Zeiten nicht sonderlich Beachtung beigemessen zu werden. Man war damit schließlich überreichlich versorgt.
Denn sogar die eher traurigen Salatblätter, die etwas welk in der Soße schwammen, wiesen noch deutlich mehr Vitamine und Mineralien auf als unsere heute verwendeten Gemüse und Salate, die durch Überdüngung und Übersäuerung der Böden weitgehend ihrer Inhaltsstoffe verlustig gehen.


Wie aber sieht es tatsächlich aus mit der knackigen Frische, auf die wir doch so viel Wert legen?
Bevor Salat und Gemüse in unsere Einkaufstasche gelangen, haben sie zumeist etliche hundert Kilometer hinter sich und sind im ungünstigsten Fall bis zu 5 Tagen unterwegs gewesen.
Dennoch wollen und können wir auf Salat nicht verzichten. Noch immer bietet Salat eine beachtliche „Nährstoffdichte“ (Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Spurenelemente) gemessen an den Kalorien.
Und besonders die Kalorien anbetreffend, unterbietet Salat noch die des Gemüses.
Dringend benötigen wir auch die Ballaststoffe, die sich im Salat befinden.
Wir sind heute zunehmend auf solche Nahrung angewiesen.

Die meisten Menschen bewegen sich heutzutage viel zu wenig. Sie sitzen im Büro, im Auto, vor dem Fernseher. Kalorien werden wenig verbraucht. Entsprechend muß die Auswahl der Lebensmittel sein. Salat ist hier die ideale Alternative

Und die Varianten für die Zubereitung sind geradezu unerschöpflich


Wählen Sie unter den Sorten Ruccola, Kopfsalat, Eisbergsalat, Chicorée, Kresse, Endivie, Löwenzahn, Spinat, Sauerampfer, Eichblattsalat, Feldsalat, und, und…
Ergänzen Sie mit Radieschen, Rettich, Tomaten, Gurken, Maiskörnern, Karotten, Champignons, u.a.
Würzen Sie mit verschiedenen Ölen, Essigsorten, Crème fraîche, Joghurt, Gemüseconsommé, Dill, Petersilie, Schnittlauch, Knoblauch, Zwiebeln, und vielem anderen mehr.

Salate sollen so oft wie möglich auf den Tisch kommen. Ihre Familie, Ihre Gäste und Ihre eigene Gesundheit können davon profitieren.
Aber schauen Sie genau hin!
Es lohnt sich, regelmäßig Einkäufe direkt beim Biobauern einzuplanen oder von einem solchen beliefert zu werden. Auch dann, wenn der Supermarkt um die Ecke sensationell günstige Angebote hat. Geschmack und echte Frische machen die Mehrausgaben längst wett.

Artikel: Bioline-Magazin


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