In bisherigen Studien wurde als Passivraucher eingestuft, wer mit Rauchern zusammenlebte.
Daraus ergab sich ein 25 bis 30 Prozent erhöhtes Risiko, an der koronaren Herzkrankheit (KHK) zu erkranken. Bei der KHK verengen sich die Herzkranzgefäße, wodurch es z.B. zu Rhythmusstörungen, Herzinfarkt oder Angina pectoris kommen kann.
Inzwischen können Wissenschaftler genau feststellen, wie viel Zigarettenrauch inhaliert wurde, indem sie das Hauptabbauprodukt von Nikotin, das Kotinin, im Blut messen. In einer Studie wurde nun festgestellt, dass auch Personen, die nicht mit Rauchern zusammen leben, jedoch regelmäßig dem Rauch ausgesetzt sind, einen höheren Kotininspiegel aufweisen können als unbelastete Abstinenten. Weiter fanden sie bei Passivrauchern mit besonders hohem Kotininspiegel ein um über 50 Prozent erhöhtes Risiko, an KHK zu erkranken.
Autorin: Nina Schlieske
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