Wenn die Galle überläuft Gesund ein Leben lang
Dez 02

Was ist NET?
Der Ursprung der Neuro-Elektrischen Therapie als therapeutische Elektrostimulation reicht bis in die Antike zurück. Bereits im alten Ägypten wurden die elektrischen Entladungen des Nil-Zitterwelses therapeutisch genutzt. Auch die Römer setzten sinngemäß Zitterrochen zur Behandlung von Kopf- und Zahnschmerz ein.


In der heutigen Zeit geht der Einsatz der Elektrostimulation auf zahlreiche Arbeiten in der ganzen Welt zurück.

  • Der amerikanische Gehirnforscher Wilder Penfield entdeckte 1950 die Auswirkungen der Elektrostimulation auf das Gedächtnis, die Lernfähigkeit, das Sprachvermögen und verschiedene Emotionen
  • Klinische Tests wurden in den 70er Jahren von Saul H. Rosenthal in USA durchgeführt, der mit der CES, der Cranialen Elektro-Stimulation, den positiven Einfluss auf Depressionen, Angstzustände und Schlafstörungen nachweisen konnte
  • Der Amerikaner Dr. Robert O. Becker veröffentlichte 1958 Stimulationsfrequenzen, die das Knochenwachstum beschleunigen und die Wundheilung verbessern

Die Ergebnisse von Dr. Wen, Honkong, im Bereich des Drogenentzuges veranlassten die schottische Ärztin Dr. Meg Patterson, mit einem selbstentwickelten NET-Gerät im Drogenentzug zu arbeiten. Bekannt wurde sie durch den erfolgreichen Entzug einiger bedeutender Rockmusiker.
Es liegt nahe, das Gerät auch zur Unterstützung der Gewichtsreduktion einzusetzen. Esssucht resultiert aus gleicher Basis und wird genauso behandelt.

Die NET wirkt über eine gezielte Stimulation der Neurotransmitter im Gehirn. Über Hautelektroden werden ausgesuchte Frequenzen als Mikroströme angelegt, dadurch wird die Produktion und Ausschüttung der wichtigsten Neurotransmitter normalisiert und somit der elektro-chemische Stoffwechsel des Gehirns wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Wobei kann NET helfen?

  • Depressionen und Angstzustände
  • Schlafstörungen
  • Entzug bei Drogen-, Tabletten-, Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Esssucht
  • Stressreduktion und Jet lag Probleme
  • Steigerung der Gedächtnisleistung
  • Verbesserung der Lern- und Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkung des Immunsystems
  • Migräne und Spannungskopfschmerz
  • Menstruale und klimakterische Syndrome
  • Erreichen erweiterter Bewusstseinszustände
  • Unterstützung der Gewichtsreduktion

Medizinische Hintergründe der Neuro-Elektrischen Therapie (NET)
Um die Wirkungsweise der NET zu verstehen, müssen wir einen kleinen Ausflug in die Neuro-Biologie und Neurologie machen.


Das Nervensystem
Betrachten wir zunächst das Nervensystem des Menschen:
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen dem zentralen Nervensystem und dem peripheren Nervensystem. Einfach gesagt, zählen zum zentralen Nervensystem das Gehirn mit dem Rückenmark und zum peripheren Nervensystem alle anderen feinen Nervensysteme, die vom Rückenmark abgehen.
Eine weitere Unterscheidung der Systeme wird getroffen in somatisch und vegetativ. Zum somatischen System zählen die so genannten „beeinflussbaren“ Bereiche (z.B. Nerven, die die Atmung steuern), zum vegetativen System die „unbeeinflussbaren“ Bereiche (z.B. Nerven, die den Herzschlag, Kreislauf oder die Verdauung regulieren). Obwohl das vegetative System herkömmlicher Weise als nicht beeinflussbar gilt, gibt es jedoch Ausnahmen, so können zahlreiche Funktionen über spezielle Trainingsmethoden, wie zum Beispiel Yoga, Autogenes Training etc., oder aber über die NET doch beeinflusst werden.
Es sind hier wiederum zwei Hauptfunktionen der nervlichen Steuerung bekannt. Die „anregende“ („sympathische“) und die „hemmende“ („parasympathische“). Zum Beispiel kann der Herzschlag durch Nerven, die dem sympathischen Bereich angehören, bei Bedarf (z.B. „Gefahr“) beschleunigt werden, die Nerven des parasympathischen Bereichs sorgen dann wieder dafür, dass der Herzschlag nach Wegfall der Notwendigkeit („Gefahr vorbei“) wieder in den Normalzustand herabgesetzt wird.

Das Gehirn
Das Gehirn ist das faszinierendste „Organ“ des Menschen. Es besteht hauptsächlich aus cirka 100 Milliarden Nervenzellen („Neuronen“), die interessanter Weise zum Zeitpunkt der Geburt bereits alle vorhanden sind. Es entstehen also nach der Geburt des Menschen keine weiteren Nervenzellen, es bilden sich wohl aber Verbindungen zwischen den Zellen, wodurch das so genannte „neuronale Netzwerk“ entsteht. Dieses Netzwerk ist eine unglaublich komplexe Vernetzung von Nervenzellen untereinander, der Vorgang der „Vernetzung“ ist dynamisch, dass heißt, je aktiver und intensiver ein „Gehirnbenutzer“ sein „Organ“ einsetzt, um so dichter kann sein Netzwerk werden.

Übertragung von Signalen
Jede körperlich-geistige Aktivität, jeder äußere oder innere Reiz, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Wahrnehmung findet ihren Ausdruck in feinsten elektrischen Impulsen, die sich innerhalb der Nervensysteme bewegen. Diese unendliche Vielfalt an elektrischen Aktivitäten im Gehirn kann am ehesten sichtbar gemacht werden durch das so genannte
Elektro-Enzephalogramm (EEG).

Wie entsteht nun der „Strom“ in unseren Zellen?
Jede Nervenzelle ist von einem Flüssigkeitsraum umgeben, in dem sich eine große Anzahl elektrisch geladener Teilchen befindet, die so genannten „Ionen“. Wird auf irgendeine Art ein Reiz ausgeübt (z.B. ein Schmerz oder eine Empfindung), beginnt durch die Zellmembrane hindurch ein Austausch von Ionen. Hierdurch verändert sich vorübergehend das Spannungspotential, was zur Folge hat, dass auch in benachbarten Membranabschnitten ein Ionenaustausch stattfindet. Hierdurch entsteht jetzt ein elektrischer Impuls. Dieser Vorgang spielt sich in einer unvorstellbaren Geschwindigkeit an unzähligen Stellen innerhalb des Nervensystems ab.
Durch ein elektrisches Signal lösen chemische Botenstoffe Nervenreize aus, die verschiedene Übertragungseffekte verstärken, vermindern oder auch wieder aufheben.

Der Schmerz
Eine Nervenzelle nimmt einen Schmerz wahr. Dieser Schmerz setzt sich als Information in Form eines elektrischen Impulses entlang der Zelle fort, bis dieser Reiz auf die nächste Zelle trifft. Zur Übertragung der Schmerzinformation wird eine Substanz freigesetzt, die weitere Reaktionen auslöst: eine andere Substanz sorgt dafür, dass die Produktion und Ausschüttung der ersten Substanz nicht endlos weitergeht, sondern reguliert und baldmöglichst wieder eingestellt wird. Würde es diese Regulative nicht geben, wäre ein normales Leben für uns nicht möglich.
Ärzte versuchen, Schmerzen mit Medikamenten zu betäuben, statt die körpereigenen Morphine anzuregen, die weitaus stärker wirken als Schmerzmittel.

Der Bio-Tuner BT 7
Gezielte Stimulation erfolgt über die Nervenbahnen und regt die Produktion von Neurotransmittern (Substanzen, die Erregung weiterleiten) an. Dadurch wird das Wohlbefinden des Anwenders gesteigert. Dabei wird über ausgesuchte Frequenzen im Feinstrombereich der elektrochemische Stoffwechselhaushalt des Gehirns ins Gleichgewicht gebracht. Ein kleines Gerät wird am Oberarm angebracht und mit einem Kopfbügel verbunden.
Die empfohlene Anwendungsdauer ist 40 Minuten. Durch reichliches Trinken wird die stimulierende Wirkung der Behandlung unterstützt.
Bereits nach wenigen Anwendungen ist in den meisten Fällen eine deutliche Steigerung von Energie und Wohlbefinden zu spüren.

Artikel: Bioline-Magazin


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