Das starke Herz Das gesunde Maß der Nähe
Nov 01

Als jahrelanger Heilströmfan schreibe ich Ihnen nun in Sachen M.E.T.
Als das Buch „Klopfen Sie sich frei!“ erschien, habe ich es mir von meinem Mann zum Geburtstag im Februar 2004 gewünscht. Aber über ein kurzes „darin herumblättern“ bin ich die gesamte Zeit über nicht hinausgekommen. Ich hatte den Eindruck, es würde sich bei dem Inhalt doch vorwiegend um komplizierte, fachliche Darstellungen handeln. Ich verschob das Studium dieser neuen Methode erst auf die Urlaubszeit, auf später, dann wieder auf viel später. Aber, wie das manchmal so ist mit den Vorsätzen, es kommt oft ganz anders, und so kam ich irgendwie nie dazu, mich mit dem Inhalt des Buches zu beschäftigen.
Anfang diesen Jahres musste ich mich einer größeren Operation unterziehen und blieb danach drei Wochen im Krankenhaus. Ich hatte plötzlich Zeit. Nach einigen Tagen leichter Unterhaltungslektüre und Blättern in Zeitschriften erwachte langsam mein Tatendrang wieder und mein Gewissen.


So tatenlos rumliegen, war eigentlich nicht mein Ding. Ich überlegte, was ich Nützliches tun könnte

Wenigstens etwas Informatives wollte ich lesen. Sollte ich mich jetzt nicht mit der Meridian-Technik vertraut machen?
Mein Mann brachte mir also das Werk mit und ich fand eine wirklich spannende Lektüre, die sich zu meiner Überraschung leicht las und deren Inhalt unerwartet gut zu verstehen war.

Wobei ich zugeben muss, dass ich die Seiten für die Behandlungsabläufe mehrmals gelesen habe, bevor ich sie anwenden konnte

Und mit der Anwendung begann ich sogleich. Damit meine Zimmernachbarin nicht auf die Idee kam, ich sei nun komplett durchgedreht, erklärte ich ihr, weshalb ich ständig auf mir herumklopfte. Ich wollte schließlich herausfinden, ob und in welcher Form mir M.E.T. künftig behilflich sein könnte.
Da sich nach meiner Operation einige Komplikationen ergeben hatten und es ständig zu Nachblutungen kam, beklopfte ich diese Beschwerden, genauso wie die Schmerzen, die ich noch hatte. Ich hatte den Eindruck, dass diese Behandlung mir half und die Beschwerden linderte. Meine Gesundung schritt schneller voran. Aber vielleicht wäre das ja auch ohne meine Einwirkung so verlaufen und schließlich strömte ich mich ja auch noch …
Als ich dann über das Apex-Problem las, musste ich schmunzeln. Damit wird erklärt, weshalb es den Menschen so schwer fällt, Erfolge anzuerkennen.
Aber so leichtgläubig bin ich eben doch nicht, ich brauchte mehr „Beweise“ als einen ersten Eindruck. Also beklopfte ich jetzt sämtliche Ängste und Schuldgefühle, die ich durch das Stöbern in meiner Vergangenheit finden konnte. Von Tag zu Tag ging es mir jetzt besser und meine Stimmung stieg. Aber – war das nach überstandener Krankheit nicht immer so?

Erst mein 13-jähriger Sohn verhalf meinem Vertrauen zu M.E.T. „auf die Sprünge“

Er besuchte mich jeden Tag im Krankenhaus. Ich merkte, wie er mich vermisste, und hier erst hatte ich endlich die Muße, ihm genauer zuzuhören. Daheim hatte ich ja immer zu tun. Er erzählte mir jetzt viel von der Schule und von seinen Kumpels, aber auch von seiner Freundin Georgia.
Ein guter Schüler war mein Kind nie gewesen, das wusste ich. Seine Begabungen waren eher praktischer Art, dachte ich immer. Nun erst wurde mir bewusst, dass er regelrechte Angst vor der Schule hatte. Er fühlte sich überfordert und hatte vor Klassenarbeiten und Prüfungen regelrechte Panik, vor allem, weil sein Vater ihm wegen schlechten Zensuren ganz schön „Druck“ machte. Ich bot meinem Kind an, dass ich es bei ihm mit dem Klopfen versuchen könnte. Nachdem ich ihm erklärt hatte, wie das funktionierte, ließ er sich darauf ein. Dies auch, weil er gewöhnt war, dass ich in der Familie bei allen Alltagswehwehchen das Japanische Heilströmen anwandte und er die Wirksamkeit kannte.

Skeptisch aber blieb er trotzdem. Ich insgeheim auch


Unbeirrt beklopfte ich dennoch jeden Tag andere seiner Themen.
Zu bemerken war eine Veränderung erst mal nicht. Auch berichtete er mir keineswegs von besonderen Erfolgen in der Schule. Auf meine Nachfrage nach seinem Befinden erklärte er mir lakonisch, er fühle sich okay.
Erst mein Mann half mir aus der Enttäuschung heraus. Er sagte arglos: „Du, unser Sohn scheint jetzt langsam erwachsen zu werden, ohne Anmahnen erledigt er derzeit seine Hausaufgaben. Auch steht er morgens ohne Murren auf. Ich schmunzelte nur in mich hinein, sagte aber nichts. „Also doch!“ dachte ich nur.
Ich kann bis heute bestätigen, dass M.E.T. bei meinem Sohn gut nachgewirkt hat. Wenn er jetzt vor einem Problem steht, schulisch oder privat, holt er sich vertrauensvoll eine Portion Meridian-Klopfen bei mir ab.
Ich kann beobachten, dass er seither selbstbewusster auftritt und sich offensichtlich freier fühlt. Dafür habe ich bei ihm u.a. folgende Themen beklopft:

  • Angst vor der Schule
  • Angst vor bestimmten Lehrern
  • Angst, sich zu blamieren
  • Angst, bestimmten Aufgaben nicht gewachsen zu sein
  • Angst, vor Kumpels als Weichei zu gelten
  • Angst vor dem Verlust der Freundin
  • Angst, dass ihm bei Klassenarbeiten das Gelernte nicht einfällt
  • Angst, nicht als cool zu gelten
  • Angst vor einer Rede in der Klasse
  • Angst vor dem „Druck“ seines Vaters

Es fiel meinem Sohn anfänglich nicht leicht, mit mir über seine Probleme zu sprechen. Besonders die Beziehung zu seiner Freundin wollte er lieber nicht mit mir diskutieren. Aber da er mir ja keine Details erzählen musste, siegte die Aussicht, für seine Probleme Lösungen zu finden

Zwischenzeitlich beklopfe ich alles, was so ansteht, bei mir und meinen Freundinnen. Und – wie ich finde, eigentlich immer mit gutem Erfolg. Nur mein Mann sperrt sich noch standhaft. Aber mal sehen – das bekomme ich auch noch hin.

Artikel: Bioline-Magazin (Angelika P.)


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