Schaun mer mal …! Gute Vorsätze
Feb 03

Ich habe eine „Diätkarriere“ hinter mir. Diese ist mit vielen schmerzhaften Erinnerungen und endlosen Enttäuschungen gepflastert. Es gibt wohl kaum eine Schlankheitskur, die ich nicht irgendwann einmal probiert habe.

Mit den meisten Diäten stellten sich auch sehr gute Erfolge ein. Erst einmal! Ich war dann überglücklich und kleidete mich neu ein. In meinem ersten Überschwang fühlte ich mich immer sicherer.
Bis, ja bis die alten Gewohnheiten sich wieder ganz heimlich einschlichen – und Kilo für Kilo auf meine Hüften wanderten, so als wären sie nie fort gewesen.


Die Trennkost zählte auch zu meinen vielen erfolglosen Versuchen. Ich betrachtete sie als eine Diät, nur für eine kurze, unliebsame Zeit anzuwenden

Sie als Ernährungsumstellung so auf Dauer umzusetzen, war mir zu kompliziert.
Auch sah ich nicht ein, daß man sich von seinen Gewohnheiten trennen sollte.

  • Gemüse und Fleisch sind doch keine vollständige Mahlzeit, oder?
  • Gemüse und Kartoffeln, in der Woche na ja, aber am Sonntag?
  • Salat liebend gern – als Beilage; oder wenigstens mit Brot
  • Und nur ein bestimmtes Dressing dazu?

Immer aufpassen, was wo dazu paßt, nein, daß wollte ich mir gar nicht erst vorstellen.

Das Jahr 2000! Ein Neues Jahrtausend beginnt. Mein 40ster Geburtstag nähert sich auch.
Als guten Vorsatz zum Jahreswechsel nahm ich mir nun ernsthaft vor: 10 Kilo müssen runter.
Mit meinen nunmehr 80 Kilo wurde das höchste Zeit.

Fettarme Ernährung war der Renner bei uns auf der Arbeit, also nichts wie ran

Ich begann zu joggen, aller Anfang ist schwer.
Weil ich alle Möglichkeiten ausschöpfen wollte, meldete ich mich auch noch im Fitneßclub an. Zu meinem eigenen Erstaunen zog ich mein Programm voll durch und fand mich klasse.
An meinem Ehrentag war die Belohnung auf der Waage abzulesen! Nur noch 69 Kilo!
Mein Umfeld war geteilter Meinung über meinen Wandel, die einen hielten mich für bescheuert, die anderen machten mir Mut. Ich jedenfalls war stolz wie eine Königin. Für mich stand fest, daß ich nun nie wieder zunehmen wollte.

Ich hielt dieses Gewicht genau 3 Monate

Von nun an gings „bergauf“!
Mein Frust war riesengroß. Meine Resignation auch. Sollte der Kampf nie ein Ende finden?
Zu der Zeit bot das Fitneßcenter eine Trennkostvorstellung an. Die erste ließ ich sausen, die zweite besuchte ich dann endlich mit wieder 74 Kilos auf den Rippen.
Von dem Vortrag war ich begeistert!
Ein Kurs sollte auch in Lehrte stattfinden, spitze! Ich meldete mich also an.
Im Seminar wurde mir auch das Buch “So wirst du schlank für immer” empfohlen. Ich verschlang es, fand mich in vielem wieder und begann, Trennkost zu leben.


Endlich konnte ich die Trennkost nun für mich als Ernährungsumstellung sehen und nicht nur als vorübergehende Schlankheitskur

Mein Umfeld? Ihr wißt ja!
Am 27.03.2001 hatte ich mein persönliches Beratungsgespräch. Dabei habe ich mir ein Minus von 10 Kilos als Ziel gesetzt.
Irre, im Juni schon hatte ich meinen Vorsatz erreicht und halte seitdem mein Gewicht. Einen ganz kleinen „Rückfall“ habe ich mir auch gegönnt. Aber gleich ging ich zu meinem Trennkostprogramm zurück. So schlug der „Ausrutscher“ gewichtsmäßig nicht weiter zu Buche.
Ich fühle mich heute topfit, bin auch während der Diät voll leistungsfähig gewesen.

Ich danke dem Zufall, daß im richtigen Moment die Trennkost im Angebot war… sonst würde ich mich wahrscheinlich immer noch zum Jojo machen!

Artikel: Bioline-Magazin (Barbara N.)


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