Kürbisrösti mit Ingwer-Mango-Ragout Wirsing (Brassica oleracea)
Feb 09

Trennkost und Farb- und Stilberatung ermöglichen mein heutiges Aussehen.
Nur noch 60 kg und völlig neue Farben begleiten mich nun auf meinem Weg in eine aktive und spannende Zukunft.

Lebensfroh war ich schon immer. Und etwas sportlich auch. Davon hatte ich mich auch von meinen beängstigend zunehmenden Pfunden nicht abhalten lassen.
So gehöre ich bereits fast 15 Jahre einer Aerobic-Gruppe an, die schon reichlich Preise für ihre Auftritte abräumen konnte.
Und ich liebe es zu feiern. Für mich gehört ein Gläschen Wein (oder auch etwas mehr) einfach dazu.
Nicht so prickelnd fand ich allerdings, daß meine vorher so wohlgeformten Rundungen etwas ausuferten
und urplötzlich auf 80 kg angewachsen waren.
Unangenehme Begleiterscheinung: Ich war nicht mehr ganz so biegsam und gelenkig und ich kam schneller außer Atem.
Lustig fand ich auch ganz und gar nicht, daß die Kleidung, die ich mir nun zulegen mußte, weit entfernt war von dem schlanken Chic, der mir vorschwebte. Ich trug nur noch Klamotten, die „streckten“ und kaschierten. Und unter den „großen Größen“ ist die Auswahl leider nicht gerade überwältigend.

Es mußte etwas geschehen
Den Ausschlag gab der alljährliche Alptraum: Schon wieder mußten meine Ski neu eingestellt werden.
Also entschloß ich mich (endlich), etwas zu unternehmen. Mehrfach hatte ich in den Medien gehört und gelesen, daß namhafte Leute aus dem Showgeschäft ihre gute Form und die beeindruckend schlanke Figur der Trennkost zu verdanken hatten. Immer wieder fiel mir auch eine Trennkost-Werbung in meiner Region auf. Wenn ich meine Freundinnen danach fragte, winkten die nur müde ab: „Laß das bloß, das ist so eine Modesache, wer weiß, ob das überhaupt wirkt und angeblich soll davon abzuraten sein.“ Derart verunsichert, brauchte ich doch noch eine ganze Weile, bis ich mir einen Ruck gab und mich zu einem Beratungsgespräch bei einer Frau Rauh anmeldete. Ich konnte mir ja mal anhören, was die mir zu bieten hatte. Wenn sie mich mit ihrem Konzept nicht zu 100 Prozent überzeugen würde, käme diese Trennkost ohnehin für mich nicht in Betracht.

Und dann kam alles ganz anders
Vom ersten Augenblick an war ich von Frau Rauh angetan. Seriös und kompetent erläuterte sie mir das Programm in ihren Gruppen. Sie räumte gleich bei mir mit der Idee auf, ich könne mal eben ein bißchen abnehmen und danach weitermachen wie zuvor. Konsequent erklärte sie mir: „Ganz, oder gar nicht!“ Ich müsse fest entschlossen sein, meine Ernährung gänzlich umzustellen. Dann könne sie mir den Erfolg auf Dauer sogar garantieren.
Begeistert von dem positiven Eindruck, den Frau Rauh in Bezug auf ihre Art und ihr attraktives Äußeres bei mir hinterließ, meldete ich mich sogleich zu ihren Gruppenstunden an.

10 Kilogramm wollte ich abnehmen. Mit diesem Ziel wäre ich schon zufrieden gewesen

Im Mai 2001 ging es also los. Konsequent, wie ich von Hause aus bin, hielt ich mich genau an die Vorschriften. Dabei lernte ich, daß es nicht nur um eine Diät ging, sondern um eine sehr empfehlenswerte Form der Ernährung.

Erstaunt hat mich, daß ich alles essen durfte, jedoch nicht alles zusammen

Freilich blieben in der Zeit der Gewichtsreduktion die Portionsgrößen begrenzt. Das Geniale war, daß ich effektiv keinen Hunger verspürte. Und das bei nur 1000 kcal pro Tag!
Na gut, der Obsttag bekam mir gar nicht. Kopfschmerzen und Übelkeit waren die Folge.
Frau Rauh begründete diese Reaktion meines Körpers mit der Entgiftungswirkung durch Trennkost und Obsttag. Also hieß es durchhalten! Wie angenehm, daß man sich auf die psychologische Unterstützung von Frau Rauh verlassen kann. Die Gruppe gab mir in der ganzen Zeit ebenfalls einen wunderbaren Halt.

So gelang es mir tatsächlich, bereits in den ersten 6 Wochen meine angestrebten 10 Kilochen hinter mich zu bringen. Ich wollte ja 70 kg Gewicht erreichen.

Nun war mein Ehrgeiz angestachelt
Es machte einen Riesenspaß, sich morgens auf die Waage zu stellen. Wenn das so leicht war…?!
Es purzelten tatsächlich weitere Pfündchen. Bald war mir klar, über 65 kg wollte ich nun nie wieder wiegen. Heute bringe ich gerade noch 60 kg auf die Waage.

Mein absolutes Traumgewicht ist erreicht!

Es ist ein schönes Gefühl, ganz sicher zu wissen: über 60 kg werden es nie mehr sein.

Mein Selbstbewußtsein ist mächtig gewachsen
Hoch erhobenen Hauptes gehe ich jetzt durch den Alltag. Meinen Freunden und Bekannten hat mein Weg gar nicht so gut gefallen. Sie mußten sich erst einmal daran gewöhnen, daß ich vorübergehend keinen Alkohol mehr trank und bei angebotenen Leckereien ablehnte. Das fanden sie richtig langweilig. Sie meinten, mit mir könne man gar nicht mehr richtig feiern und schlemmen.
Diese strikte Haltung hat sich für mich jedoch ausgezahlt. Heute gönne ich mir gelegentlich eine „kleine Sünde“, kehre aber am Folgetag wieder zu meinen neuen Gewohnheiten zurück.

Ich wollte mich belohnen
Aus diesem Grund buchte ich mir bei Frau Rauh, die auch eine bekannte Farb- und Stilberaterin ist, eine Sitzung, um mich optisch aufpeppen zu lassen. Leider strich Frau Rauh mir bei dieser Gelegenheit meine Lieblingsfarbe Blau und überzeugte mich von Rot, Olive, Naturfarben, Wollweiß, Braun, Hellgrün und Gelb. Das sind die Farben, die zu mir als Herbsttyp passen. Und – das muß ich ehrlich zugeben, genau diese Farbwahl steht mir toll. Ich fühle mich tatsächlich völlig als neue Frau.
Brav schleppe ich nun zu jedem Kleiderkauf meine Farbkarte mit. Mit einer Träne im Knopfloch hängte ich sogar neulich einen tollen, blauen Pulli auf den Kleiderständer zurück.

Ich gefalle mir jetzt sehr, als schlanker Typ mit den richtigen Farben

Leider habe ich kaum noch Vorher-Bilder. Die hatte ich immer gleich zerrissen, damit sie nicht das Bild zerstörten, das ich innerlich noch von mir hatte.

Was sagt meine Familie?
Mein Mann meint, ich wäre vorher ein Sparbuch gewesen, von dem jetzt aber reichlich abgehoben wird.
Klar, ich brauchte eine neue Garderobe – das versteht sich. Auch paßt zu mir nur noch Goldschmuck. Schließlich bin ich ein Herbsttyp. Also muß auch hier gelegentlich eine neue Anschaffung gemacht werden.
Meine 13-jährige Tochter, die über (ein ganz klein wenig) Bauchspeck klagt, beginnt sich auch schon für die Trennkost zu interessieren. Ich bin sicher, sie wird sich auch bald für die Trennkosternährung auf Dauer entscheiden.

Die Bilanz
Ich fühle mich fantastisch. Besonders deshalb auch, weil ich mein Gewicht nun schon so lange halte. Immer war ich vital und voller Unternehmungslust. Jetzt geht es mir nochmal um einiges besser.
Gelungen finde ich im Nachhinein auch die Kombination von Ernährungsumstellung mit Farb- und Stilberatung.
Ich fühle mich regelrecht „runderneuert“ – und genauso sehe ich aus. Finden Sie nicht auch?

Artikel: Bioline-Magazin (Ursula K.)


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