Wo meine Macken herkommen Die Routen-Methode der Gedächtniskünstler
Apr 02

Angst vor dem Lernen ist völlig unnötig. Die Technik der Gedächtniskünstler ermöglicht es, sich Sprachen oder Sachverhalte in kurzer Zeit einzuprägen.
Lernen ist weniger eine Frage der Zeit, als vielmehr eine Frage der Effektivität und Intensität.

Vielleicht haben Sie ja schon mal erstaunliche Demonstrationen von Gedächtnismeistern im Fernsehen gesehen. Auf die häufig sich daran anschließende Frage des Moderators, wie sie diese phänomenale Gedächtnisleistung denn haben erreichen können, hört man meistens die Antwort: „Natürlich mit der Routen-Methode!“


Die Routen-Methode ist sicherlich der effektivste Weg, um sich riesige Mengen an Daten, Informationen, Fakten oder anderes zu merken

Sie wurde bereits im Altertum benutzt und ist auch unter der Bezeichnung Loci-Methode (lateinisch: locus = Ort, Platz, Stelle) bekannt.

Cicero und seine „Methode“
Die großen Redner im alten Rom, wie zum Beispiel Cicero, hielten ihre stundenlangen Reden, indem sie ein wichtiges Stichwort ihrer Rede auf jeweils einen Routenpunkt ablegten. Die Routenmethode war damals von so großer Bedeutung, dass man von ihr einfach als „die Methode“ sprach. Obgleich Redewendungen in unserer heutigen Sprache noch an diese Methode erinnern, wie etwa der Ausdruck „an erster Stelle ist zu nennen …“, geriet dieses kostbare Wissen in den letzten Jahrhunderten zunehmend in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren konnte durch die erstaunlichen Ergebnisse in wissenschaftlichen Untersuchungen und die erstaunlichen Leistungen der Gedächtnissportler diese Methode wieder belebt werden und wird nun hoffentlich ihren Weg in die Schulen, Universitäten und sonstigen Ausbildungsinstituten fortsetzen.


Nur drei Schritte zum Loci-Erfolg
Diese Methode ist im Grunde ganz einfach, denn sie besteht nur aus drei Schritten: im ersten Schritt entscheidet man sich in einer Umgebung (zum Beispiel zu Hause oder am Urlaubsort) für gewisse Punkte in einer festen Reihenfolge und speichert diese im Gedächtnis ab. Im zweiten Schritt legt man die zu lernenden Informationen als mentale Bilder auf den Punkten der Route ab. Und der dritte Schritt ist im Grunde kein Schritt des Lernens, sondern der des Abrufens der Information: denn will man nun die auf diese Weise abgespeicherten Daten wiedergeben, braucht man nur die einzelnen Ankerpunkte mit ihren daran gekoppelten Informationen im Geiste wieder abzuschreiten!

Es ist unglaublich, wie leicht und sicher man sich auf diese Weise die unterschiedlichsten Dinge merken kann!

Autorin: Ingrid Schlieske
Meridian-Energie-Therapien, Erfolgstraining

Buchtipps:
Lernen wie ein Weltmeister
Erfolgsgedächtnis


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