Chronisch krank Bärlauch (Allium ursinum L.)
Okt 31

Fallen uns die Dinge zufällig in den Schoß, gerade dann, wenn sie dringend gebraucht werden?
Lenken die Gedanken Geschehnisse in unserem Leben

Eigentlich kann ich mir eine Reise nicht leisten, aber dann…!
Ich würde gerne nach Deutschland fliegen. Einerseits um meine Familie und die Nachbarn wieder zu sehen und mit ihnen das 20jährige Dorfviertel-Bestehen zu feiern, andererseits wollte ich schon seit Jahren einmal eine bestimmte Messe besuchen. Das Fest ist in Kassel, die Messe in Berlin, das wäre doch optimal.
Aber ich habe kein Geld.
Kurze Zeit später finde ich in einer Zeitung ein Preisausschreiben, der Gewinn: Flug für 2 Personen nach Deutschland und 2 VIP-Eintrittskarten zur Messe in Berlin. Ich mache mit, vergesse das Ganze und lese die kommende Woche darauf Sonntags in meiner Email: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen.


Telepathie, oder was?
Ich liege im Bett und träume von einem sehr netten Bekannten, den ich lange nicht mehr gesehen habe. Ich wache sehr glücklich auf und fühle mich allein durch den Traum sehr erfüllt und bereichert und habe gute Laune.  Ich sollte mich wohl mal wieder bei ihm melden.
Eine Stunde später – um 8.38 Uhr bekomme ich per SMS eine Einladung zum Sonntagsbrunch, raten Sie mal von wem?

Die Magie der unbewußt geäußerten Wünsche
Es ist Anfang Dezember, eine Bekannte ruft mich morgens um 8.15 Uhr an, wir plaudern ein bißchen und dann sagt sie, jetzt müsse sie sich aber beeilen, um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen.
Meine Antwort darauf: Ach, ich möchte in diesem Jahr eigentlich nichts mehr machen.
Nachmittags gegen 15.00 Uhr bekomme ich den Anruf eines Unternehmens für das ich manchmal tätig bin: Der für die nächste Woche geplante Fortbildungskurs für die Angestellten findet aufgrund mangelnder Anmeldung nicht statt.

Kennen Sie das auch?
Na klar, wenn es sich um positive Worte und Gedanken handelt, dann freuen wir uns und hören eventuell den Seufzer „Dein Wort in Gottes Ohr“.
Wenn wir aber negative Dinge aussprechen, dann bekommen wir manchmal folgenden Satz zu hören: „Mensch, beschrei das bloß nicht“ oder „Fordere das bloß nicht heraus“.
Gibt es vielleicht eine höhere Macht, die unsere Wünsche erhört und erfüllt?
Oder programmieren wir selbst unbewußt unsere Ziele und wundern uns dann, wenn das ein oder andere, Positive oder Negative eintritt? Ist es wichtig, was wir sagen und denken und kann es einen Einfluß auf unser Leben haben?
Vielleicht haben Sie ja auch solche kleinen Erlebnisse gehabt, denken Sie doch einmal nach und schreiben Sie diese kleinen Anekdoten auf.

Damit kann es Ihnen gelingen alte Muster oder auch Ängste aufzudecken und ein für allemal aus dem Gedanken und Sprach-Repertoire zu streichen

Erwarten Sie immer nur das Schlechteste?
…Ich kriege jedes Mal den Katzentisch direkt neben der Toilette, nur weil ich alleine bin.
…Ich habe doch nie Glück.
…Ich habe nie genug Kleingeld in der Tasche,…u.s.w.
Die Wahrscheinlichkeit, daß es so kommt ist ziemlich hoch, aber wollen Sie das wirklich so?


Oder kommt für Sie nur das Beste in Frage?
…Alles was ich anfange gelingt mir mit Leichtigkeit
…Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich treffe die richtigen Menschen. Ich treffe die richtigen Entscheidungen
…Das Leben ist schön!
Das klingt doch schon viel besser und Sie werden sehen, die Wahrscheinlichkeit, daß dies eintrifft, ist ebenfalls ziemlich hoch, egal, ob Sie an das eine oder andere glauben.
Auf jeden Fall geht es mir und meiner Laune besser, seid ich mich entschieden habe meine Gedanken auf positive Dinge zu richten. Bei mir heißt es dann eben anstatt:

…Mist, nur noch ne halbe Pizza da
(versetzt) = Lecker, es ist noch eine halbe Pizza da, wie schön
…Ich bin schon wieder fast pleite
(versetzt) = Prima, ich habe noch 10,-Euro zur Verfügung
…Mensch, bin ich blöd
(versetzt) = Da fehlen mir noch einige Informationen

Also, für mich gibt es doch da kein Zögern. Ich stelle mich auf die positiven Dinge des Lebens ein und lasse mich dann von dem Ergebnis überraschen

Hier ein paar Hilfen für den Anfang:
- Hören Sie anderen und sich selbst aufmerksam zu, dann erkennen Sie leichter die negativen Äußerungen
- Machen Sie sich eine Liste mit Dingen, die Ihrer Meinung nach öfter schief gehen. Überlegen Sie dann, wie Sie zu diesen Dingen eigentlich stehen (bewußt und unbewußt)
- Wie heißen die Wörter, die Sie öfter benutzen und die eigentlich negativ klingen?
- Wandeln Sie sie um, oft klingen sie dann schon ermutigender
z.B.:
Ich habe Angst
(versetzt) in
(versetzt) Ich habe Be-denken
Ich bin unordentlich
(versetzt) in
(versetzt) Ich finde dafür noch einen Platz
Mir gelingt sowieso nichts
(versetzt) in
(versetzt) Ich gebe mein Bestes
Das hat keinen Zweck
(versetzt) in
(versetzt) Es ist einen Versuch wert

Eine Garantie kann Ihnen keiner geben, weder daß etwas gelingt, noch daß etwas schief geht. Aber alles funktioniert deutlich besser, wenn Sie das Beste erwarten.
Seien Sie offen für Neues, besonders für sich selbst.
Lernen Sie sich auf das Positive zu konzentrieren, haben Sie Mut und entdecken Sie das Leben ohne „wenn und aber“.

Hier noch ein kleines Gedicht, es ist eben alles eine Frage der Sichtweise.

Der Bauer und das Kind (von Julius Sturm)

Der Bauer steht vor seinem Feld
Und zieht die Stirne kraus in Falten:
„Ich hab’ die Äcker wohl bestellt,
auf reine Aussaat streng gehalten;
Nun seh’ mir eins das Unkraut an!
Das hat der böse Feind getan.“

Da kommt sein Knabe hochbeglückt,
Mit bunten Blumen reich beladen;
Im Felde hat er sie gepflückt,
Kornblumen sind es, Mohn und Raden;
Er jauchzt: „Sieh, Vater, nur die Pracht!
Die hat der liebe Gott gemacht.“

Artikel: Bioline Magazin (MariaGabriela Thy)


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