Angst vor starken Frauen? Mangold-Champignon-Olivenpfanne
Mrz 27

Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, wie sehr sich ein Mensch innerlich und äußerlich zum Positiven hin verändert, wenn er Gewichts-Ballast abwerfen konnte.
Ich glaube einfach nicht an die Beteuerungen, daß man sich in einem dicken Körper pudelwohl fühlt. Das behaupte ich so kühn, weil mir das täglich in meinen Seminaren von Betroffenen berichtet wird. Meine Kursteilnehmerin, Frau Kübbeler, bestätigt dies mit ihrer Trennkost-Story:

Ich war viel zu dick, aber das wollte ich lange nicht wahrhaben
Wie alles angefangen hat?
Nachdem ich jahrelang jeden Tag in der Bäckerei Kuchen und Teilchen für 20,- Euro eingekauft habe und mein Mann sowie mein Sohn meist nur ein Stück davon gegessen hatten, blieb der Rest für mich übrig, was mir sehr gefiel, weil ich Kuchen liebe und für mein Leben gerne esse.


Dick – ohne Chic
Nun ja, irgendwann paßte ich nicht mehr in meine Kleider (Größe 42) und jeder Versuch, etwas mit Chic zu finden, wurde zu einem Reinfall.
Alles paßte irgendwie nicht, die Ärmel der Kleider waren zu eng, der Bauch wurde nicht mehr kaschiert.
Also sagte ich mir, „die Schneider von heute sind auch nicht mehr das, was sie mal waren“, und ging in das nächste Geschäft.
Aber dort erging es mir auch nicht besser, und meine Meinung über deutsche Schneider wurde revidiert, denn deutsche Schneider arbeiten für deutsche Frauenkörper, aber die Kleidung, die man kaufen konnte, mußte von zierlichen Asiaten hergestellt worden sein, denn sie paßte mir nicht.

Ich hatte Ausreden ohne Ende, alles mögliche war Schuld daran, daß nichts paßte. Daß ich zu d i c k war, kam mir gar nicht in den Sinn

Eines Tages fotografierte mich im Büro eine Kollegin beim Spülen und auf dem Bild durfte ich mir eine überbreite Hinterfront ansehen.
Das war aber noch nicht sonderlich schockierend für mich. Beim Treppensteigen über zwei Stockwerke bekam ich keine Luft mehr und mein Puls schlug mir heftig im Kopf, doch noch immer machte ich mir keine Gedanken.

Ein dezenter Hinweis vom Ehemann
Erst zwei Jahre später ist bei mir der Groschen gefallen. Der ausschlaggebende Impuls kam von meinem Mann. Der erzählte eines Tages so ganz nebenbei, daß unsere Wirtin aus der Kneipe erstaunlich schlank geworden sei und die hatte vorher mindestens Kleidergröße 50.
Aha, dachte ich, das sollte für mich bedeuten, daß ich sie unbedingt fragen müßte, wie sie das geschafft hat.
Ich habe nicht schlecht gestaunt über ihre Antwort, denn ihr Zauberwort hieß TRENNKOST.
Sie gab mir sogleich die Telefonnummer von einer Seminarleiterin, Frau Charlotte Vianden. Und ihr habe ich alles zu verdanken, denn sie hat mich dann auf den richtigen Weg gebracht.

Völlig neue Wege
Am ersten Tag ging es gleich los mit dem „Musterreduktionstag“ aus unserem Arbeitsbuch Seite 69. Das war nämlich ihr Standard-Rat, wenn die Kilos mal nicht purzeln wollten.
Das Auseinanderhalten von Kohlenhydraten und Eiweißprodukten war erst einmal ungewohnt. Und dann die Frage: was paßt wie zusammen?

Ich dachte erst: „Das lernst Du nie.“

Allein das Einkaufen brachte mich ins Schwitzen.
Aber mit Hilfe meiner Seminarleiterin und der netten Trennkostgruppe ging nach einiger Zeit alles streßfrei über die Bühne.
Als ich dann endlich, endlich mein Ziel erreicht hatte, begann für mich die Festigungsphase. Das ist die Zeit mit den Normalportionen, die man tatsächlich nach der Trennkost essen kann, ohne zuzunehmen. Nichts leichter als das, dachte ich. Aber es stellte sich heraus, daß das alles doch gar nicht ganz so einfach war.
Schon den empfohlenen Nahrungsmitteln den Vorzug geben war erst einmal ein Problem. Und dann der Alkohol zum Essen, der ja bekanntlich länger im Gewebe bleibt.

So ein leckerer Kölschabend kann einen auch richtig fertig machen, wenn die Waage auf einmal wieder zusätzliche Kilos anzeigt

Also beschloß ich nach einiger Zeit, mein Seminar zu verlängern, denn ich war noch nicht soweit, daß ich ohne stabilen Rückhalt durch die Gruppe und durch Frau Vianden bleiben wollte.
Heute fühle ich mich endlich ganz stabil: mich kann nichts, aber auch gar nichts mehr von meinem Weg, für immer schlank zu bleiben, abhalten.


Ich habe es geschafft!
Das Geld, das ich früher für Kuchen ausgegeben habe, investiere ich heute in mich. Zuerst habe ich damit meine Kursgebühren finanziert, sowie Bücher über Back- und Koch-Trennkost und Hörkassetten wie „So wirst du schlank für immer“, die sehr wichtig für mich waren. Damit habe ich erst richtig verstanden, wieso ich mich immer selbst betrogen habe, und daß ich eigentlich eßsüchtig bin.

Erfreulich fand ich, daß ich in der Zeit der Gewichtsreduktion alle Ausgaben, einschließlich der Seminargebühr, bequem wieder einsparen konnte, denn in dieser Zeit war mein Haushaltsgeld praktisch halbiert, durch die kleineren Portionen

Das Koch- und Backbuch habe ich ausgiebig studiert und mich auch mit der Umsetzung der Ratschläge beschäftigt.
Nach einigen Versuchen habe ich meinen Mitstreiterinnen die Gerichte immer zum Probieren mit ins Seminar gebracht. Erstens wollte ich wissen, ob sie wirklich schmecken und zweitens sollte mir Frau Vianden sagen, daß ich alles richtig gemacht habe.
Frau Vianden konnte mir, um meine Wißbegierde in Sachen Kochen und Backen zu befriedigen, eine Teilnahme an einem Sojakochkurs bieten. Das fand in der Gruppe besonders großen Anklang.

Endlich neue Kleider
Nachdem ich 10 Kilo verloren hatte, waren neue Kleider fällig. Schön und chic mußten sie sein, habe ich mir vorgenommen, und eine neue Frisur war auch angesagt.

Mein Mann sollte eine komplett neue Frau bekommen
Und das ist ja auch gelungen, denn ich habe es wirklich und wahrhaftig geschafft, für immer schlank zu werden, und was noch wichtiger ist, zu bleiben.
Die lobenden Worte meiner Kollegen, Freunde und Bekannten haben mein Selbstbewußtsein stark gefördert.
Leute, die mich eine Weile nicht gesehen hatten, sind an mir vorübergegangen, weil sie mich zunächst nicht erkannt hatten. Sie haben gestaunt über mein neues Aussehen.
Die Worte: „Toll siehst Du aus“, oder „Mensch, was bist Du chic, man erkennt Dich gar nicht wieder“ haben mich in meinem Willen, für immer schlank zu bleiben, sehr gestärkt.

Wohin mit der Energie?
Der Nebeneffekt bei dieser Ernährungsumstellung war die neu erhaltene Energie, die ich zuerst nicht in den Griff bekommen habe. Ich wußte einfach nicht, was ich mit meiner ungewohnten Unternehmungslust anfangen sollte. Aber im Laufe der Zeit stellten sich doch einige Ideen ein.

  • Dann fiel mir ein, daß ich ja immer gern gelesen habe. Also fing ich an, mich wieder für Bücher zu interessieren
  • Aber das war mir nicht genug, ich wollte neue Kontakte zu Menschen herstellen. Dazu ging ich in einen kreativen Verein, der sich monatlich trifft, um Tagesfahrten zu unternehmen, gemeinsame Urlaube zu verbringen oder um einfach nur in einer gemütlichen Runde beisammen zu sitzen
  • Aber auch das reichte mir noch nicht. Singen oder musizieren würde mir noch gefallen. Eine Trennkostteilnehmerin gab mir den Tip, in einem Frauenchor mitzusingen. Das war wirklich eine super Idee. Heute singe ich regelmäßig und mit großer Begeisterung
  • Nebenher besuche ich noch die Oper und diverse Theater sowie interessante Ausstellungen, gehe mit Freundinnen in die Stadt zum Einkaufen

Meine Männer können es einfach nicht fassen, daß ich so viel unterwegs bin und trotzdem auch noch Zeit für sie finde.

Artikel: Bioline-Magazin (Charlotte Vianden)


Verwandte Beiträge:
  • Mein Weg zur Trennkost
  • Die Mungbohne
  • TRENNKOST-Event in Hessen
  • Ein bißchen Hunger muß bleiben
  • Diese Fette sind gesund

  • \\ tags: , ,

    Kommentar abgeben

    Bitte Einloggen um einen Kommentar abzugeben.