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Okt 21

Honig - wie er entsteht
Die Honigbienen sammeln Nektar von Blüten und Pflanzen, und sie müssen für 1 kg Honig ungefähr 4 Millionen Blüten anfliegen. Mit Bienensekreten angereichert, lagert die Biene den Blütennektar in der Wabe, wo sie ihn so lange hegt und pflegt, bis durch verschiedene Prozesse im Bienenstock daraus Honig wird. Erst wenn der anfangs hohe Wassergehalt weniger als 20 % beträgt, verschließt die Biene die Wabe mit Wachs.
Der Honig dient der Ernährung der Bienenlarven, aus denen einmal Bienen werden. Der Imker erntet den Honig und ersetzt ihn durch Zuckersirup. Dieser wird von den Bienen ebenfalls als Nahrung akzeptiert.


Nutzen und Inhaltsstoffe
Honig ist ein reines natürliches Lebensmittel und besteht aus Wasser, verschiedenen Kohlenhydraten und Zuckerarten (Fruchtzucker, Malzzucker, Rohrzucker, Traubenzucker), organischen Säuren, Lactosen, verschiedenen Mineralstoffen (Calcium, Magnesium, Eisen, u.a.) sowie verschiedenen Vitaminen, besonders aber der B-Komplexe. Honig enthält weder Fett noch Ballaststoffe und nur wenig Eiweiß. Das Besondere ist der Gehalt an verschiedenen Enzymen und über 100 Aromastoffen, von denen einige noch nicht in ihrer vollen Wirkung erforscht sind. Die Enzyme aber sind es, denen die besondere Heilwirkung von Honig zugeschrieben wird. Honig ist leicht verdaulich und spendet durch seinen hohen Anteil eines besonderen Zuckers schnell Energie.
Viele weitere Stoffe geben dem Honig seine Farbe und seinen Geschmack. Dunkle Honige schmecken meist intensiver, weil sie mehr Mineralstoffe enthalten. Kaufen Sie immer kaltgeschleuderten Honig am besten direkt vom Imker, dann können Sie sicher sein, daß die wertvollen Inhaltsstoffe noch enthalten sind.
Honig sollte wegen der Kalorien (300 kcal/100 g) in Maßen gegessen werden, am Besten in kalten oder lauwarmen Gerichten, da der Kochvorgang einen Teil der wichtigen Inhaltsstoffe, besonders die empfindlichen Enzyme, zerstört.

Honig in der Naturheilkunde
Alte Aufzeichnungen fand man auf dem berühmten Papyrus von Ebers (ca. 1870 v. Chr.), hier war Honig in einer Mischung vorhanden, die den Harnfluß steigerte.
Auch der berühmte Arzt Hippokrates behandelte schon im alten Griechenland (ca. 400 v. Chr.) seine Patienten bei Verbrennungen mit Honig. Dieser wurde auch auf offene Wunden gestrichen und half beim Heilen durch seine bakterientötende Wirkung.
Heute wird Honig oft eingesetzt bei Erschöpfungszuständen nach einer Krankheit oder Überarbeitung (z.B. Heidekrauthonig), zur Steigerung der Darmtätigkeit und bei Husten und Lungenbeschwerden (Thymianhonig) oder auch zur russisch-tibetischen Honigmassage.
Ein Stück Honigwabe kann man Kindern oder Erwachsenen gelegentlich zum Kauen geben, dies ist gesünder als Zuckerbonbons und steigert das Abwehrsystem.


Honig bei Halsschmerzen?
Sie können kaum schlucken? Der Hals ist ganz entzündet, die Mandeln geschwollen? Honig hilft. Essen Sie hintereinander weg in kleinen Portionen guten, kalt geschleuderten Honig (bevorzugt Thymianhonig) so viel Sie können. Nach meinen Erfahrungen wirkt das um Längen besser als jede Halstablette. Allerdings kann einem ganz übel werden nach dem vielen Honig. Und der Appetit darauf ist für längere Zeit gebremst. Aber es hilft grandios. Halsschmerzen sind oftmals gleich nach der süßen Prozedur deutlich gemildert, oder, es grenzt manchmal an ein Wunder, sogar gänzlich weg. Wie das sein kann? Die Enzyme des Honigs „brennen“ Vereiterungen und Entzündungen mitsamt allen krankmachenden Bakterien regelrecht weg.

Heiße Milch mit Honig
war ein altes Hausmittel unserer Großeltern. Nur — allzu heiß durfte die Milch nicht sein, sonst wurden die Heilenzyme unwirksam. Und - Milch verschleimt. Viel besser ist lauwarmer Tee aus Thymian und Spitzwegerich. Darin eine ordentliche Portion Honig. Das ist einer der besten Hustenlöser, die ich kenne.

Bekömmlichkeit gegenüber Zucker
Honig besteht aus 70 % Invertzucker. Dieser Anteil (Milchzucker, Fruchtzucker) benötigt zu seiner Verdauung kein Insulin. Deshalb eignet er sich zum Süßen und ist besser für Diabetiker geeignet als Haushaltszucker.

Honigduft in Ihrer Wohnung
Erwärmen Sie zwei EL Honig mit dem Inneren 1/2 Vanilleschote. Dazu rühren Sie eine Prise Zimt. In eine Duftlampe füllen Sie Wasser und stellen das Honignäpfchen in das Wasserbad. Eine Kerze sorgt für das Warmhalten und köstlichen, anhaltenden Duft. Heimelig, wohlig, Geborgenheit vermittelnd. Wirkt ganz prima gegen Winterdepressionen

Artikel: Bioline-Magazin (Gabriela Thy)


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