Großmut Ofenpfanne mit Mungbohnen, Kürbis und Backpflaumen
Apr 29

Allergien, sind die Histamine schuld?
„Ich bin mit meiner Weisheit am Ende“, „Was kann ich bloß noch tun?“, „Meine Diagnosemöglichkeit ist erschöpft“, „Mein Patient reagiert auf keine Therapie“.

So höre ich oftmals von meinen Kollegen und Kolleginnen, die sich hilfesuchend an mich wenden. Meine Kunden sind die Ärzte, Heilpraktiker und Krankenhäuser.Eine Stuhluntersuchung bringt oft Gewißheit über Ursachen vieler gesundheitlicher Störungen.Eines der Hauptanliegen sind vielfach „Allergiebeschwerden“, für die eine Begründung nicht gefunden werden kann. Häufig aber ist die Antwort sehr einfach zu finden.


Im untersuchten Stuhl kann man häufig lesen wie in einem Buch. Die Ernährungsfehler können aus Art und Beschaffenheit der Ausscheidungen entnommen werden. Aus einem der vielen Fälle, die mir täglich angetragen werden, möchte ich heute nur ein Beispiel schildern:

Erst kürzlich sandte mir ein Dr. R.., ein praktischer Arzt, den Stuhl eines Patienten, für den es ihm bisher nicht gelungen war, die Ursachen für sein umfassendes Beschwerdebild zu finden.
Herr K. war 54 Jahre alt und ging einem interessanten, ihn befriedigenden Beruf nach. Er hatte eine nette Frau, die sich um seine Gesundheit, die sich ohne erkennbaren Grund laufend verschlechterte, große Sorgen machte. Die Kinder unseres Herrn K. waren längst erwachsen und gingen ihrer Wege. Was also konnte die Ursache dafür sein, daß sich Herr K. von Tag zu Tag schwächer fühlte. Dabei klagte er ständig über Kopfschmerzen, einerseits große Müdigkeit, andererseits quälende Unruhe. Schlimmer Durch-fall war oft verbunden mit Koliken. Ja, sogar asthmatische Beschwerden und anfallartiges Hautjucken quälten den armen Mann. Jedes dieser Symptome für sich hatte über diverse Ärzte bereits sogenannte Behandlungen erfahren.

*E-Nummern-Liste =Bezugsquellenachweis
*Stuhllabor: Bezugsquellennachweis

Nun wollte Dr. R., der Hausarzt von Herrn K., der mir aus zurückliegender Zusammenarbeit als engagierter und hochmotivierter Arzt bekannt war, wissen, ob nicht eine Stuhluntersuchung gewisse Unverträglichkeiten zutage fördern würde. Nach wenigen Tagen schon hatte er einen überraschenden Befund in den Händen.
Unser Patient Herr K. litt an einer ausgewachsenen Histaminose, wie die Stuhlanalyse zeigte.
Der deutliche Histaminüberschuß rührt her aus einer erhöhten Histaminaufnahme mit bestimmten Nahrungsmitteln. Die Ursachen können aber auch die Folge von gestörter Histaminfreisetzung oder Histaminabbau im Körper sein.

Stuhluntersuchungen sind eine kostengünstige, schnelle und zuverlässige Methode, um hier Klarheit zu gewinnen und die passende Therapie zu verschreiben.
Was aber ist Histamin überhaupt?

Histamin erfüllt als Gewebehormon im Organismus lebenserhaltende Funktionen wie z.B. die Übermittlung von Informationen zwischen den Körperzellen.


Lebensmittel mit hohem Histamingehalt sind:
Käse, Rohwurst, Sauerkraut, Salz- und Matjesheringe, Leber, Nieren vom Rind und Geflügel, aber auch Schokolade und Bananen.
Die Histaminfreisetzung und den –abbau stören Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, Farbstoffe (praktisch alle statthaften „E“-Ziffern*) und Geschmacksverstärker.
Übrigens konnte unserem Patienten, Herrn K. geholfen werden. Nachdem feststand, daß er nicht an einer Allergie, sondern an einer Unverträglichkeit litt, die mit einem Überkonsum histaminhaltiger Nahrungsmittel zusammenhing, hielt er zunächst die Abstinenz, diese Auslöser anbetreffend, streng ein. Später achtete er nur noch darauf, daß er davon nicht mehr im Übermaß zu sich nahm.
Herr K. ist bis heute beschwerdefrei geblieben.

Artikel: Bioline-Magazin


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