Die Heidelbeere Eberesche (Sorbus aucuparia)
Okt 02

Die Hagebutte ist eigentlich keine eigenständige Pflanze, sondern die Frucht von wildwachsenden Heckenrosen, die meist an den Waldrändern wachsen. Die orangefarbenen bis purpurroten Früchte sind ab September reif und können bis nach dem ersten Frost geerntet werden. Verwendet werden meistens nur die säuerlich-süßen Fruchtschalen, z.B. für Marmeladen oder Kaltschalen. Die haarigen Kerne sind manchen Menschen noch heute in unangenehmer Erinnerung: Als Lausbubenstreich nämlich, mit dem rein pflanzlichen Juckpulver.

Wirkung für die Gesundheit
Getrocknete Hagebuttenschalen findet man als Bestandteil von schweißtreibenden Teemischungen und in Husten- oder Früchtetees. In der Naturheilkunde verwendet man sie bei Rheuma und als mildes Abführmittel. Bei Infektionen mit und ohne Fieber.
In Zeiten der Rekonvaleszens und bei allgemeiner Schwäche und Erschöpfung bringt die Hagebutte neue Lebenskraft.

Die Inhaltsstoffe der Hagebutte
Sehr viel Vitamin C, Beta-Carotin, Kalium, Magnesium, Calcium und die Vitamine A, B1 und 2, E, K, Niacin, Pektin, Fruchtsäuren sowie Gerb- und Farbstoffe machen sie zu einem gesunden Nahrungsergänzungsmittel.

Bei Erkältungen
Eine Teemischung (nach Apotheker Pahlow):
Zu gleichen Teilen Hagebutten mit Kernen und Lindenblüten mischen. 2 gehäufte Teelöffel davon mit 1/4 l kaltem Wasser ansetzen und 5 Minuten köcheln. Pro Tag 2 - 3 Tassen warm in kleinen Schlückchen trinken, evtl. etwas Zitrone oder Honig einrühren.

Artikel: Bioline-Magazin


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