Tormentill (Potentilla erecta) Kolloidales Silber das Jung-Geheimnis?
Jan 23

Ist ein ermatteter und erschöpfter Körper noch leistungsfähig? Nein, denn seine Energien sind aufgebraucht.
Heutzutage aber erachtet man Vitalität und Energie als Lebensquell.
Damit diese Quelle wirken kann, muss ihr Unterstützung gewährt werden. Ginseng ist eine solche Kraftquelle, die sich der moderne Mensch zunutze machen kann.

Jahrtausendelang blieb es Kaisern, Königen, Päpsten und ihren hohen Würdenträgern vorbehalten, die heilende und lebensverlängernde Kraft der Ginsengwurzel für sich zu nutzen. Ihr Wert war so hoch, dass ihn selbst sehr Wohlhabende nicht bezahlen konnten. Ginseng ließ sich nicht mit Gold aufwiegen. Inzwischen ist die wild wachsende Ginsengpflanze fast völlig ausgerottet. Dafür züchtet man sie heute in Plantagen. Mag sein, sie erreicht nicht die volle Kraft der ursprünglichen Wildpflanze. Aber ihre Wirkung ist noch immer ungewöhnlich genug.
Eine Fülle von Forschungsergebnissen im Osten und im Westen belegt eindeutig die heilende und regenerierende Kraft der Ginsengwurzel bei allen altersbedingten Leiden, Arterienverkalkung, Schlaf- und Gedächtnisstörungen, Herz- und Kreislauferkrankungen, bei zu hohem, ebenso aber bei zu niedrigem Blutdruck, Nervosität, Diabetes, hormonellen Störungen vor allem in den Wechseljahren bei Frauen wie Männern, Lebererkrankungen auch infolge von Alkoholmissbrauch, Unfruchtbarkeit, Potenzstörungen, Blutarmut, dem sogenannten chronischen Müdigkeitssyndrom, zu hohen Blutfettwerten, Erschöpfung infolge von Stress, bei Störungen der körpereigenen Abwehr gegen Viren und Bakterien und chronischen Erkältungskrankheiten. Selbst bei Krebs und der Immunabwehrschwäche Aids lässt sich die Ginsengwurzel mit hervorragendem Erfolg unterstützend einsetzen. Denn sie bringt die körpereigene Abwehr in Topform und hemmt das Wachstum von Krebszellen. Heilungsberichte liegen selbst über äußerst positive Erfolge bei der als unheilbar geltenden Multiplen Sklerose vor.
Seit man die Wunderwurzel aus dem Osten in Plantagen anbaut, sind die Kosten für die Ginsenggewinnung auch für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen erschwinglich. Sie liegen weit unter dem, was ein Raucher ausgibt, um seinen blauen Dunst zu erzeugen.

Lebenskraft ist unerschöpflich reich vorhanden – wir brauchen sie nur zu schöpfen


Was ist Lebenskraft?
In der chinesischen Medizin gibt es einen alten Grundsatz, der lautet: Bis zum Alter von 40 Jahren zehren wir von der Lebenskraft, die wir mit auf die Welt bekommen haben. Danach muss man sich seine Lebenskraft selbst verdienen.
Lebenskraft – was ist das eigentlich? Ein westlicher Arzt wird bei dieser Frage seinen Patienten fassungslos anschauen. In seinem erlernten medizinischen Wortschatz kommt dieser Begriff nicht vor.
In der Tat: Lebenskraft ist nicht direkt messbar, allenfalls in ihren Wirkungen erkennbar. Kein Wunder also, wenn sich bei uns die Gelehrten aller möglichen Fachrichtungen seit Jahrhunderten herumstreiten, ob es sie gibt und wie sie beschaffen sein könnte. Schon Aristoteles ging vom Bestehen einer Energie aus, die alles Lebende lebendig erhält. Er nannte diese Energie „Hormon“. Bergson, der französische Philosoph und Nobelpreisträger (1859 – 1941), erklärte sie mit seiner Vorstellung vom „élan vital“. In anderen Kulturen kennt man sie als Prana, Chi, Od oder Odem, die Kraft Gottes, die der Schöpfer dem Menschen einhaucht. Sigmund Freud nannte sie – in engerem Sinne – „Libido“. Der Psychoanalytiker Wilhelm Reich, ein Freud-Schüler, fand im Körper des Menschen eine besondere Energie, die er Bioenergie oder Orgon-(Organismus-)Energie nannte. Er legte eine Fülle experimenteller Beweise für ihren natürlichen Ursprung und für ihre lebensspendenden Eigenschaften vor.

Vorbeugen statt Reparieren
Die chinesische Medizin arbeitet seit Jahrtausenden mit dieser Lebensenergie, die in bestimmten Leitbahnen durch unseren Körper fließt. Aus ihrem Wissen heraus entwickelte sich die Akupunkturlehre. Sie hält inzwischen auch in den westlichen Kliniken ihren erfolgreichen Einzug, vor allem bei der Schmerzbekämpfung.
Nach der alten chinesischen Vorstellung hängt Gesundheit nicht nur von den Umwelteinflüssen ab. Und über ein langes Leben entscheidet nicht nur das Erbgut oder das Schicksal, sondern in erster Linie die eigene Lebensführung.  Damit ist die Ernährung gemeint, aber auch Ruhe und Bewegung. Vor allem aber geht es um die Gedanken und Gefühle, die unser Leben bestimmen und damit über unseren Gesundheitszustand.
Krankheit hat nur dann eine Chance, wenn unsere Lebensenergie erschöpft ist. Oder anders ausgedrückt: Je stärker unsere Lebensenergie ist, um so mehr Abwehrkraft gegen Krankheiten aller Art haben wir. Krankheiten lassen sich am einfachsten bekämpfen, indem wir unsere Lebensenergie stärken.

Wie Ginseng wirkt
Die Pharmakologen haben das Wort:

Moderne Wissenschaftler im Osten sowie im Westen wollten es genau wissen. Sie analysierten Ginseng nach allen Regeln und Möglichkeiten ihrer Zunft. Verhältnismäßig schnell war ihnen klar, dass die als so vielfältig beschriebenen Wirkungen der Wurzel nicht durch einen Wirkstoff allein erklärbar sein konnten. Und in der Tat fanden sie in ihr eine Vielzahl unterschiedlicher, aber chemisch eng miteinander verwandter Substanzen: die Saponine. Sie gehören zu den Glykosiden. Das sind Verbindungen von Zuckerarten, die in Pflanzen vorkommen und oft sehr heilwirksam sind. Viele, auch von Schulmedizinern gern angewandte pflanzliche Herzmittel enthalten beispielsweise Glykoside.
Bislang konnten die Forscher 17 verschiedene Saponine im Ginseng nachweisen. Möglicherweise gibt es noch mehr davon. Außerdem:

  • Fettsäuren
  • Aminosäuren (das sind Eiweißbausteine)
  • Peptide (Zwischenprodukte beim Abbau von Eiweißkörpern)
  • Steroide (hormonähnliche Verbindungen)
  • Terpene (Kohlenwasserstoffverbindungen, die in den ätherischen Ölen mancher Pflanzen vorkommen)
  • Cholin (ein Stoffwechselprodukt, das bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen eine Rolle spielt)
  • Vitamine in Fülle
  • Mineralstoffe und Spurenelemente

Ginseng fängt „Freie Radikale“
„Freie Radikale“ sind keine politischen Extremisten, dafür aber besonders aggressive, schnell reagierende Sauerstoffverbindungen. Sie treten als Zwischenprodukte unseres unter Sauerstoffeinwirkung ablaufenden Stoffwechsels auf. Freie Radikale wirken oxidierend, also verbrennend. Sie zerstören äußerst reaktionsschnell und radikal Fette in ihrer Nähe, Eiweiße und unser Erbmaterial.

Freie Radikale sind offenbar die Hauptverursacher der Alterungsvorgänge im menschlichen Körper. Sie zerstören Haut- und Bindegewebestrukturen: Falten im Gesicht und die Zunahme rheumatischer Beschwerden gehen auf ihr Konto

Auch durch zu viel Sonnenbestrahlung (genauer gesagt: durch die im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlen) und durch atomare Strahlung entstehen in uns Freie Radikale. Sie würden zu einer massenhaften Zerstörung von Zellen und Gewebe führen, wenn es nicht die Schutzstoffe gäbe, welche vor allem in den Bio- und Spurenelementen enthalten sind. Erst diese so genannten Antioxidantien gebieten dem Treiben der Freien Radikalen Einhalt.
Bis heute ist die biologische Bedeutung erst bei einem kleinen Teil dieser Elemente bekannt. Noch längst sind nicht alle ihre Rätsel gelöst. Dennoch lässt sich bereits heute ziemlich sicher sagen, dass die besonders reichhaltige Zusammensetzung an Spuren- und Bioelementen die hohe Heilwirkung der Ginsengwurzel wenigstens teilweise erklärt.


Darreichungsformen

  • Extrakt
    ist zähflüssig und bräunlich-schwarz. Er eignet sich zur Teebereitung
  • Granulat
    wird aus Extrakt hergestellt und kann zur Bereitung von Instant-Getränken verwendet werden. Dazu wird es in Wasser oder Säfte gerührt
  • Pulver
    ist getrocknete, gemahlene Ginsengwurzel. Man kann es direkt einnehmen oder in Fruchtsäfte oder Joghurt auflösen
  • Kapseln
    enthalten fein gemahlenes Pulver. Nachteil: Ginseng kann nicht über Mundschleimhaut, sondern durch Verdauungstrakt aufgenommen werden
  • Honigwurzeln
    Frisch geerntete Wurzeln werden sofort in naturreinem Honig eingelegt. Sie lassen sich leicht einnehmen und schmecken interessant
  • Kombi-Präparate
    Es gibt aus Ginseng Tinkturen, Elixier, Tabletten, Getränke, Wein. Oftmals enthalten solche Präparate wenig Ginseng

Bei allen Produkten ist darauf zu achten, dass sie genügend Ginseng enthalten, damit die Wirksamkeit gewährleistet ist.

Die Wirkung von Ginseng

  • Läufer laufen schneller
  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • Wirkt gegen Erschöpfungszustände
  • Hilft bei Rekonvaleszenz
  • Wirkt gegen Bluthochdruck
  • Wirkt bei Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Vermindert Cholesterinwerte
  • Vermindert Schlaflosigkeit
  • Kann Besserung bringen bei Schwindel
  • Kann Besserung bringen bei Kreislaufbeschwerden
  • Schützt die Leber vor Umweltgiften, Medikamenten, Strahlenbelastung
  • Hilft bei Diabetes, den Blutzuckerspiegel zu senken
  • Wirkt beruhigend auf das Zentralnervensystem
  • Mildert Depressionen und andere psychische Störungen
  • Hilft bei Krebserkrankungen (beispielsweise Candida albicans)
  • Lindert Wechseljahrsbeschwerden (alternativ zur Hormonkur)
  • Hilft der Sexualität und Fruchtbarkeit
  • Stärkt die Sehfähigkeit
  • Günstige Heilwirkung bei Magengeschwüren
  • Günstige Heilwirkung bei Darmproblemen
  • Günstige Heilwirkung für Haut und Haar
  • Stärkt Körper und Geist im Alter

Kuren mit Ginseng
Von Ginseng sind keine ungünstigen Nebenwirkungen bekannt. Es empfiehlt sich, zweimal jährlich eine Kur über mehrere Wochen zu absolvieren. Es ist jedoch auch günstig, täglich eine Messerspitze Pulver einzunehmen.
Wichtig ist es, auf die Qualität des Produktes zu achten

Heilungsberichte
Gehirnblutung
Der Heilpraktiker H.S. berichtet, dass seine Schwägerin unter einer Gehirnblutung litt, die zu Lähmungserscheinungen bei ihr führte. Man brachte sie ins Krankenhaus. Die Behandlung dort erzielte zunächst auch Fortschritte, führte nach einer gewissen Zeit aber zu keinen weiteren Erfolgen mehr. Das Selbstbewusstsein der Patientin hatte sehr gelitten. Sie fühlte sich in ihrem hilflosen Zustand ohne Hoffnung. Ihr Schwager brachte ihr Ginseng. Von da an gewann sie ihr altes Selbstvertrauen zurück, ihre Bewegungsfähigkeit steigerte sich jetzt beträchtlich. Sie schöpfte wieder Hoffnung und begann mit viel neuem Lebensmut zu üben, um ihre körperliche Bewegungsfähigkeit wieder zurückzuerlangen.

Arteriosklerose
In die Praxis des Heilpraktikers H.S. kam ein älteres Fabrikantenehepaar. Der Mann litt unter Arteriosklerose. Die Frau beklagte sich darüber, dass ihr Mann psychisch immer schwieriger werde. Herr S. gab ihm Ginseng mit Gelee Royale. Bei ihrem nächsten Besuch berichtete ihm die Frau, ihr Mann sei ganz heiter. Es lasse sich jetzt gut mit ihm zusammenleben.

Asthma
Ein etwa zehnjähriges Kind litt häufig unter Asthmaanfällen, vor allem nachts. Seit es Ginseng bekam, gingen die Anfälle zurück. Sie treten inzwischen nicht mehr auf.

Multiple Sklerose
Der Heilpraktiker H.S. berichtet von einer Patientin, die unter multipler Sklerose litt. Diese Krankheit gilt als unheilbar. Er gab der Patientin Ginseng in relativ hoher Dosierung, morgens, mittags und abends jeweils ein Löffelchen voll. Die Wirkung zeigte sich erst nach etwa einem 1/2 bis 3/4 Jahr. Inzwischen kann die Frau wieder laufen, was ihr vorher nicht mehr möglich war. Nur an etwa zwei bis drei Tagen pro Monat hat sie noch Probleme.

Tinnitus
Frau L., 64 Jahre, litt ständig unter lästigen Ohrgeräuschen. Die Ärzte sagten ihr, damit müsse sie in ihrem Alter leben. Die Durchblutung im Ohr funktioniere nicht mehr so gut. Seit sie regelmäßig Ginseng einnahm, gingen die Ohrgeräusche vollständig zurück.

Nierensteine
Herr A. R. litt seit Jahrzehnten unter Nierensteinen, die operativ entfernt werden sollten. Nachdem er längere Zeit Ginseng genommen hatte, zeigte sich bei den Voruntersuchungen für die Operation, dass die Nierensteine vollständig verschwunden waren. Die Ärzte konnten sich das nicht erklären. Herr R. erklärte lachend: „Ich habe meine Nierensteine verloren. Aber Ginseng hat auch Nebenwirkungen: Ich fühle mich jetzt viel kräftiger und vitaler als früher.“

Müdigkeit
Frau L., ca. 60 Jahre alt, fühlte sich oft müde. Ihre Augenlider hingen herunter. Ihre Sehfähigkeit ließ im Laufe eines jeden Tages stark nach. Nach Einnahme von Ginseng begann sie, ihre Augen systematisch zu trainieren. Bald brauchte sie ihre Brille bis abends nicht mehr zu benutzen.

Ginseng hat unbestreitbar eine große Heilkraft. Diese aber entfaltet ihre Wirkung erst bei fortlaufender Einnahme von mehreren Wochen. Schon nach 14 Tagen ist zumeist eine deutliche Verbesserung der Befindlichkeit zu spüren. Einmalige Gaben sind also nutzlos.

Es ist immer wieder beeindruckend festzustellen, welche kraftvollen Medikamente die Natur uns Menschen zur Verfügung stellt. Es liegt an uns selbst, sie entsprechend zu nutzen, um gesund und jugendlich bis ins hohe Alter zu gehen.

Buchtipp:
Ginseng, Heilkraft aus der Wunderwurzel des Ostens
Autor Dr. Günter Harnisch

Autorin: Ingrid Schlieske


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    Ein Kommentar zu “Ginseng”

    1. satsangi schreibt:

      Ich habe mit Ginseng sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Morgenmüdigkeit war weg und ich fühle mich fit.

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