Fruchtige Krebsvorsorge Die Hagebutte
Mai 22

Es ist wichtig, niemals damit nachzulassen, sich um die Verbesserung der eigenen Gesundheit zu bemühen

Innerhalb meiner Tätigkeit als Chefredakteurin dieses Magazins beantworte ich regelmäßig Leserzuschriften. Aber auch direkt an mich als Autorin diverser Bücher sind viele Anfragen gerichtet. Das besondere Interesse gilt dabei dem Japanischen Heilströmen.
Es wundert mich immer wieder, wie groß und unrealistisch oft die Erwartungshaltung vieler Leser sämtlichen angesprochenen Themen gegenüber ist.
Wird ihnen ein Rat erteilt, wie ihnen bei bestimmten Beschwerden eine Anwendung helfen könnte, klingt oftmals die Enttäuschung aus den Briefen, wenn nicht auf der Stelle eine Verbesserung der Befindlichkeit eintritt oder wenn die Symptome nicht sofort verschwinden.


Der Körper ist keine Maschine
Er besitzt keine Knöpfe auf die man einfach drückt und das Problem hat sich erledigt.
Die körperliche und seelische Konstitution ist gut mit einem Puzzle zu vergleichen. Fehlen ein paar Steine, ist die Harmonie des ganzen Bildes gestört, es hat deutlich an Wert verloren. Nun passiert es ständig, dass unser Gesundheitspuzzle restauriert und ergänzt werden muss, weil der Verlust einiger Teile das reibungslose Funktionieren des ganzen Systems in Frage stellt.

Sehr oft gelingt es dennoch, dass einige fehlende Stellen von der Gesamtorganisation überbrückt und von dieser mitgetragen werden

Sind die Lücken jedoch zu groß, oder hatten die fehlenden Steine eine besondere strategische Bedeutung, kommt es zu den Einbrüchen, die uns als Krankheit oder Unwohlsein das Leben schwer machen.

Wer über eine strahlende, unbelastete Gesundheit verfügen möchte, wer eine fröhliche Persönlichkeit haben will, wer ohne Ängste, Schuldgefühle und Depressionen das Leben kraftvoll zu erleben gedenkt, muss ohne Unterlass daran arbeiten.

Mit dem Beseitigen der uns augenscheinlichen Symptome ist immer nur ein kurzfristiger Erfolg möglich

Genau das möchte ich meinen verehrten Lesern zurufen, die mir ihre Beschwerden schildern.

„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“
Das wusste schon der berühmte Philosoph Arthur Schopenhauer.

Aber – und jetzt kommt schon die Einschränkung: Gesundheit bekommt man in der Regel nicht geschenkt. Sie will sorgfältig erobert und liebevoll gepflegt sein.

Und nun zu meinen Zuschriften
Solche oder ähnliche Klagen erreichen mich fast täglich:

  • „Ich habe mich schon sechsmal mit dem Mittelstrom geströmt und habe noch immer Depressionen.“
  • „Ich habe den Magenstrom ausgeführt, danach hatte ich noch immer Magenschmerzen.“
  • „Als ich das letzte Mal Migräne hatte, bin ich Ihren Empfehlungen gefolgt und wandte den Schmerzgriff an Fersen und großem Zeh an. Ich strömte mich 20 Minuten, die Schmerzen ließen zwar etwas nach, die Migräne jedoch war nicht weg.“
  • „Ich hatte mich gegen Durchfall geströmt, kurzzeitig Erfolg, aber die Beschwerden kamen wieder.“
  • „Nachdem ich den Mittelstrom ausgeführt hatte, konnte ich danach keine gesundheitliche Verbesserung spüren.“
  • „Ich habe auf meine Warzen Calendula-Salbe aufgetragen. Nach nun 14 Tagen ist noch keine Wirkung zu sehen.“
  • „In Ihrer Zeitschrift ist Beinwellsalbe empfohlen worden. Diese hat mir nur immer vorübergehend bei meinen Knochenschmerzen geholfen.“
  • „Zwar haben mir die Meridian-Energie-Techniken dabei geholfen, meine Flugangst zu überwinden, meine Allergien habe ich jedoch noch immer.“
  • „Mit meinen Beschwerden habe ich schon mehrere Heilpraktiker abgeklappert, ohne dass mir geholfen werden konnte.“
  • „Obwohl ich literweise Ihren empfohlenen Erkältungstee getrunken habe, hat mir eine Grippe böse mitgespielt.“

Ich lese aus vielen Briefen die Enttäuschung der Leser heraus, dass die empfohlenen Methoden nicht so rasch gewirkt hätten, wie man das erwartet habe.

In eigener Sache
Mir geht es gut. Ja, heute geht es mir großartig. Aber das war keineswegs immer so.
Ich kenne Krankheit und Schmerz durchaus. Und es gab Zeiten in meinem Leben, da befürchtete ich, dass ich von einer Invalidität nicht mehr weit entfernt wäre. Meine Beschwerden bezogen sich auf den Verdauungstrakt, auf rheumatische Erkrankungen, auf Migräne und immer wieder erlitt ich schlimme Energieeinbrüche, die mich zeitweise ganz „aus dem Verkehr“ zogen.
Es wundert sicher niemanden, dass ich mir aus Frust auch noch ein „dickes Fell“ anfutterte. Weil diese dunkle Zeit in meinem Leben schon mit Anfang 40 begann, suchte ich verzweifelt nach Auswegen.

Eines hatte ich nach langer Leidenszeit begriffen: Ich selbst war es, die etwas tun musste

Ärzte verschrieben mir Mengen von verschiedenen Medikamenten. Meine Gesundheit brachten sie mir nicht zurück. Also begann ich damit, mich kundig zu machen.

Es waren die kleinen Maßnahmen, die mir Gesundheit zurückbrachten

  • Die Ernährung war der erste Schritt. Radikal stellte ich sie nach der Trennkost um. Auf meinem Speiseplan standen nun viel Obst, Gemüse, Salat und gute Öle. Meine Migräne löste sich dadurch in nichts auf. Im Laufe der Zeit verabschiedete ich mich auch vom Fleischessen und ich begann, viel Wasser zu trinken, denn das war mir klar, alle Körpersysteme brauchen Wasser für ihre Funktionen
  • Durch eine Freundin lernte ich das Japanische Heilströmen kennen. Seither ströme ich mich jeden Tag. Da ich das beim Fernsehen praktiziere, benötigt diese Anwendung keine zusätzliche Zeit. Dafür lege ich die Fingerspitzen auf bestimmte Energiepunkte des Körpers und helfe ihm gezielt, Heilung vieler Beschwerden zu erreichen
  • Ein Homöopath half mit seinen winzigen Kügelchen (Globoli), diversen chronische Schmerzen zu überwinden
  • Einige Jahre machte ich tagtäglich 20 Minuten lang Wirbelsäulengymnastik. Dadurch verlor ich vollkommen die qualvollen Rückenschmerzen
  • Ein Jahr lang ließ ich mir 2 x monatlich Akkupunkturnadeln setzen. Diese Maßnahme reaktivierte meine verlorenen Energien
  • Seit langem besuche ich 2 x wöchentlich ein Fitnesscenter, um dem Knochenabbau vorzubeugen, meine Knochen und Muskeln zu stärken
  • Jeden Morgen jogge ich die kurze Strecke von 1,3 km. Das ist mein Muntermacher-Ritual
  • Seit 1 1/2 Jahren gehören auch die Meridian-Energie-Techniken zu meinem Energie- und Seelenprogramm. Ich habe erfahren dürfen, wie leichtfüßig man durchs Leben gehen kann, wenn durch das Beklopfen von Meridian-Punkten alle Ängste, Sorgen und Befürchtungen aus dem Alltag verschwinden
  • Halbedelsteine befinden sich in meiner Wohnung oder ich trage sie bei Bedarf auf der Haut. Ihre Schwingungen bringen meinen Körper und meine Seele in Harmonie (nach der heiligen Hildegard von Bingen)
  • Nicht nur in der Winterzeit trinke ich würzige Kräutertees. Diese helfen bei Bronchitis, Grippe, unterstützen alle Organe und haben sogar Wirkung auf die Seele
  • Nahrungsergänzungsstoffe gehören zu meinem Tagesprogramm. Dabei nehme ich alle Vitamine und Mineralstoffe rauf und runter nach Dosierungsvorschrift


„Ich bin heute mit 70 Jahren doppelt so energievoll wie vor 20 Jahren. Was soll mich daran hindern, mich in 20 Jahren doppelt so gut zu fühlen wie heute.“
Ingrid Schlieske

Sie fragen, welchen meiner diversen Maßnahmen ich meine heutige gute Befindlichkeit verdanke?
Ich bin ehrlich genug zu sagen, dass ich das nicht genau weiß.

Der wichtigste Schritt war ganz gewiss der Entschluss, Krankheit und Siechtum nicht zu akzeptieren, sondern den Kampf dagegen zu wagen

Dabei ist die seelische Bereitschaft, die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden selbst zu übernehmen, die nötige Voraussetzung.

Ich selbst bin nicht das einzige Beispiel dafür. Jeder unserer Trennkost-Erfahrungsberichte zeigt, dass es durchaus möglich ist, in ein resigniertes und mit Beschwerden überschattetes Leben wieder Glanz, Freude und Vitalität zu bringen.


Gesundheit erfordert zu viel Aufwand?
Ich war selbst erschrocken, als ich die Aufzählung der vielen Anwendungen sah, die ich für Sie aufgelistet habe. Dabei widme ich nach meinem Gefühl meiner Gesundheit nicht bemerkenswert viel Zeit. Dennoch:
Ein bisschen Mühe muss schon sein!
Es ist doch absurd, welche Prioritäten wir in Bezug auf Zeit-Investitionen hierzulande setzen.
(Aufzählung)
- Da wird die Wohnung täglich aufgeräumt und gereinigt. Von Zeit zu Zeit ist ein Hausputz angesagt, bei dem in allen Ecken, Schränken und Schubladen gründlich gewischt und gescheuert wird
- Nur frisch gewaschene Kleidung kommt auf unsere Haut. Wäsche wird mit besten Mitteln in teuren Maschinen behandelt. Die Schuhe erfahren ähnlich sorgfältige Pflege
- Unserem Auto gilt besondere Aufmerksamkeit. Nur bestes Öl und passendes Benzin treibt den Motor an. Natürlich wird der Pkw fachmännisch gewartet und regelmäßig gewaschen, poliert und gewachst
- Nicht weniger hingebungsvoll kümmert man sich um die Körperpflege. Duftende Seifen, Schaumbäder, Shampoos, Körperlotionen, Cremes und Wässerchen bevölkern das Bad

Was aber tun wir für unsere Organe, für das Blut, die Knochen und Gelenke? Wie pflegen wir unsere Zellen, die kleinsten Bausteine des Körpers?

Von ihrer Gesunderhaltung aber hängt es ab, welche Qualität unser Leben hat.

Die Zeit, die man für Gesundheit braucht
Ich höre immer wieder die Ausrede: „Für Sport fehlt mir die Zeit.“
Das kann ich so nicht stehen lassen. Jeder, der sich zu etwas Sport entschließt, findet heraus, dass die dafür aufgewandte Zeit gut investiert ist. Die Belohnung ist deutlicher Energiezuwachs, mehr Schaffenskraft und bessere Laune.

Die Arbeit geht einem dann viel leichter und auch viel schneller von der Hand

Wer ganz und gar unsportlich ist, kann sich für wenige Übungen entschließen, die er innerhalb weniger Minuten am offenen Fenster erledigt. Dafür empfehle ich das Buch von Lothar Boländer „Der 1-Minuten-Körper-Check“, BIO Ritter Verlag.
Zusätzlich sollte man sich ein Standfahrrad oder einen Stepper anschaffen und in nur 10 Minuten täglich Herz und Kreislauf trainieren.
Die Umstellung der Ernährung macht überhaupt keine Mühe. Es ist lediglich der Entschluss zu einer intelligenten Nahrungszusammenstellung nötig und das konsequente Verbannen aller Produkte vom Speisezettel, die der Gesundheit schaden.
Aber auch der übermäßige Stress sollte aus dem Leben verschwinden. Dafür lassen sich einige wirkungsvolle Techniken, wie Autogenes Training, Yoga und Meditationsübungen erlernen. Aber auch das Einlegen einer etwas gemütlichen Gangart ist schon hilfreich. Dies nach dem Motto:
Hast du es eilig, schreite langsam!

Weil Sie es sich wert sind …
Widmen Sie Ihrer eigenen Person viel Sorgfalt. Erlernen Sie dafür einige Methoden, die Ihnen bei der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit und dem Stabilisieren Ihrer Gesundheit behilflich sind. Meine Tipps dafür: Japanisches Heilströmen, die Meridian-Energie-Techniken, die Kräuterkunde für den Alltag, Edelsteinkunde, Erlernen einer konstruktiven Denkrichtung (Affirmation, Autogenes Training) und andere Methoden, die Sie selbst anwenden können.

Die Mühe lohnt
Meinen Lesern, die da glauben, dass eine oder wenige Anwendungen die endgültige Heilung bringen, möchte ich an meinem eigenen Beispiel erklären:
„Ich fühle mich, seit ich bewusst an meiner Gesundheit arbeite, von Tag zu Tag, von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr besser.“
Ja, ich habe auch oft und oft erlebt, dass eine Maßnahme den sofortigen Erfolg brachte. Das war immer überraschend und sehr erfreulich. Aber rechnen kann man damit nicht.
Wenn beispielsweise Grippe droht oder ich hüsteln muss, ströme ich mich sogleich, trinke Kräutertees u.a.. Habe ich irgendwo Schmerzen, frage ich mich, was ich eventuell falsch gemacht haben könnte in Bezug auf Ernährung oder destruktives Denken. Ich überlege dann auch, was ich trainieren kann und welche Mittel aus der Natur mir noch zur Verfügung stehen. So kann ich meistens im Vorfeld schon Beschwerden begegnen, bevor sie ernsthafte Erkrankungen werden. Auf chronische Erkrankungen, die bei mir latent vorhanden bleiben, wirke ich kurmäßig ein, indem ich ströme, M.E.T. anwende, trainiere, Tee trinke, Aloe Vera, Schwarzkümmelöl und homöopathische Mittel nehme usw.. Auf diese Weise kann ich mit meinen Schwachpunkten gut leben.

Arbeiten also auch Sie ohne Unterlass an Ihrem Befinden, langfristig zahlt sich das auf jeden Fall aus.

Sie haben es selbst „in der Hand“ wie gut Sie sich fühlen

Aber auch der allergrößte Fleiß kann Ihnen nicht garantieren, dass Sie nicht gelegentlich doch einen gesundheitlichen Einbruch erleben. Dieser wird jedoch gewiss weniger heftig ausfallen und schneller wieder vorübergehen, wenn Ihr Immunsystem entsprechend gestärkt ist, wenn Sie stabile Knochen und Gelenke haben und wenn Ihre Muskeln stark sind.
Jedoch – eine oder wenige Anwendungen nur gelegentlich ausgeführt, bringen den ersehnten Erfolg in der Regel nicht.
Mit der Gesundheit ist es wie mit einem Sparprogramm: wer Euro für Euro zusammenträgt, kann irgendwann stolz ein Vermögen zusammenzählen.

Wer ständig an seiner Gesundheit arbeitet, kann mit einem vitalen Leben und einem gesunden Alter rechnen

Gesundheit ist Fleiß!
Es gibt wohl kaum eine so gute Investition wie die, täglich ein wenig an ihr zu arbeiten.
Der Erfolg bleibt garantiert nicht aus!

Autorin: Ingrid Schlieske

Buchtipps zu diesem Artikel:
Der 1-Minuten-Körper-Check
So wirst Du schlank für immer
Japanische Heilströmen
Klopfen Sie sich frei!


Verwandte Beiträge:
  • Die Überlastung im täglichen Leben
  • Krankheit und Verantwortung
  • Das Leid in meinem Leben
  • Der hohe Blutdruck
  • Gesundheit

  • \\ tags: ,

    Kommentar abgeben

    Bitte Einloggen um einen Kommentar abzugeben.