Das passiert mir immer wieder Sahnegurken
Mrz 20

Ein heißer Wunsch trägt die Möglichkeit der Erfüllung bereits in sich
Es sind die Menschen, die durch ihre eigenen Zweifel das Realisieren ihrer Ideen verhindern

„Träume sind Schäume…“
Unsere, in vielen Dingen so weisen Vorfahren, irrten manchmal gewaltig. Träume sind vielmehr der Anfang von allem.
Nur, in grauer Vorzeit gehörte es zum Bestreben der Fürsten, Könige, Kaiser, die Menschen kleinzuhalten, ihnen die Träume auszutreiben.
Menschen, die wissen, daß sie wahr werden können, die Ideale, die völlig abgehobenen Ideen, die Wünsche an das Schicksal und die Sehnsüchte, diese Menschen sind nicht mehr gehorsam. Sie widersetzen sich, weil sie sich ihrer eigenen Kraft sicher sind.
Genau aus diesem Grund galt es in früheren Zeiten als Sünde, Visionen zu haben. Illusionen wurden in den Bereich der Fabeln verbannt. Abgetan als Hirngespinste, flüchtig wie Schaum eben. Auf keinen Fall hatten sie Platz im ganz gewöhnlichen Alltag.
Nur einige Wenige setzten sich damals und setzen sich heute mutig über die beschränkte „Beweisbarkeit“ und angebliche Logik hinweg. Zu Zeiten von Inquisition einer Hexenverbrennung sogar oft unter Einsatz ihres Lebens. In heutigen Zeiten läuft der Mutige Gefahr, verlacht zu werden oder noch nicht bewiesene Thesen als völlig „unwissenschaftlich“ abgetan zu sehen.


Die Vorreiter wurden schon immer mißtrauisch beäugt, verlacht und verteufelt gar

Nur sind sie es, denen wir Erkenntnisse, Umbrüche, Gesundheit, Wohlstand und Wissen verdanken. Hätten sie sich dem jeweils herrschenden Zeitgeist un

tergeordnet, würden wir noch immer in Höhlen hausen.

Heute wissen wir um die Macht von starken Gedanken, von heißen Wünschen und von absoluter Zuversicht

Aber nicht jeder von uns wendet dieses Wissen in seinem eigenen Leben an. Oder er vergißt in verzweifelten Situationen, welche geniale Waffen ihm selbst zur Verfügung stehen, um auch das allerschwierigste Problem zu bewältigen.
Dabei haben wir genügend Mittel in uns, unsere eigenen Lebensträume zu erfüllen.
Oftmals ist der Zweifler, der jedem Menschen innewohnt, so mächtig, daß hier schon die erste Unterdrückung stattfindet.
Dann wagt man endlich schüchtern, Personen des Vertrauens gegenüber, die bislang heimlich gedachten Wünsche, zu äußern. Schon werden diese verworfen, verlacht oder in Grund und Boden diskutiert.

Wer kennt sie nicht, die Miesmacher, die uns ständig beweisen müssen, wie etwas nicht geht

Ja natürlich, ich weiß selber, wieviel oft dagegen spricht, wenn ich mich auf Neuland wagen will. Aber darum geht es doch: Neu-land zu betreten.
Macht man sich vielmehr die Mühe, einmal herauszufinden, was alles dafür spricht, und wie das Ziel zu erreichen ist, stellt man erstaunt fest, daß diese Liste ellenlang wird. Viel länger als die Liste der Anti-Thesen. Und es ist allemal vergnüglicher, sich mit der Machbarkeit zu beschäftigen, als eine gute Idee einfach einzumotten.

Es versteht sich, daß man vor der konkreten Zielsetzung den Wunschtraum nüchtern von allen Seiten betrachtet.

Wie wichtig ist mir die Erfüllung meines Wunsches? Wie realistisch schätze ich meine Möglichkeiten dafür ein?

Wie gesagt, ich darf, ich muß sogar, durchaus kritisch hinschauen. Aber den Möglichkeiten zugewandt, nicht vorrangig den Hinder-nissen.
Hürden gibt es immer. Einfach immer. Aber sie sind dazu da, überwunden zu werden. Auch über Mauern kann man steigen. Der Mensch hat es sogar möglich gemacht, die Schwerkraft zu besiegen und hebt sich mit einem Eisenvogel, der viele, viele Tonnen wiegt, in die Luft.


Eigentlich ein Wunder, nicht wahr?
Oder ein Beweis dafür, daß es tatsächlich keine Grenzen und keine Mauern gibt, außer denen, an die man glaubt

Kennen Sie die auch, die Negativlinge, die Ideen, die allerschönsten Ideen zerreden oder einem ausreden wollen?

Ich erinnere mich z.B. daran, daß die Tochter einer Bekannten unbedingt Schauspielerin werden wollte. Ich brachte sie mit einer Freundin von mir zusammen, die sich viel in Künstlerkreisen bewegt und deren älteste Tochter bereits Schauspielerin war. Ich er-wartete, daß die hoffnungsfrohe junge Dame nun versehen würde mit guten Ratschlägen. Daß eventuelle Verbindungen hergestellt und der Mut gestärkt werden könnte. Entsetzt mußte ich mit anhören, daß der Schauspielerberuf eine brotlose Kunst sei, keine Aus-sichten auf Rollen bestünden, und daß es so viele Konkurrenz gäbe, daß an Chancen oder gar an Karriere sowieso nicht zu denken sei.
Ich machte meiner Freundin später bittere Vorwürfe. Denn ich halte es grundsätzlich für eine Sünde, einen Menschen zu entmutigen, herunterzuziehen. Erst recht finde ich es sträflich, ihm sogar den Lebenstraum ausreden zu wollen.
Das Mädchen hat sich übrigens von den negativen Aussagen nicht beirren lassen. Von mehreren Schauspielschulen abgelehnt, fand sie endlich ein Institut in Berlin, an dem sie eine Ausbildung absolvieren konnte. Die Überraschung war für alle Miesepeter perfekt, als sie danach gleich von einem kleineren Theater fest engagiert wurde. Inzwischen spielt sie zeitweise sogar Hauptrollen.
Ist ihr Traum von einem Schauspielerberuf also wahr geworden? Nicht unbedingt. Mit Mitte 20 will man sich schließlich noch ausprobieren und bricht zu immer neuen Ufern auf. So ist auch sie wieder auf der Suche nach noch ganz anderen Zielen. Hätte sie jedoch auf meine Freundin gehört, wären ihr wichtige Erfahrungen verschlossen geblieben. Sie ist einen spannenden Weg gegangen, der sie auf jeden Fall weitergeführt hat. Das bisherige gute Ergebnis kann als Etappenziel angesehen werden.

Ein ganz anderes Beispiel fällt mir zu dem Thema ein:

Eine junge Frau erzählte mir traurig, daß ihr Liebster die Beziehung mit ihr beendet habe. Er fühlte sich noch nicht reif für eine feste Bindung. Sie betonte dabei tapfer, daß die Trennung in gegenseitigem Respekt vollzogen sei. Auf meine Frage, ob sie ihren Freund denn noch liebe, brach sie in Tränen aus und nickte unglücklich. Ich schaute sie verständnislos an: „Weshalb kämpfst du dann nicht um ihn? Du bist doch kein Opfertier und nimmst seine Entscheidung einfach hin. Erarbeite dir eine Strategie und mach dich so interessant für deinen Freund, daß er wieder damit beginnt, dich zurückerobern zu wollen. Du bist doch eine Eva und mit allen Argumenten dafür versehen. In der Liebe und im Krieg sind alle Waffen erlaubt. Dieses hier ist Liebe und Krieg. Also ran an die Waffen.“
Die beiden Liebenden sind heute längst glücklich verheiratet und haben 2 Kinder.
Weshalb das gelungen ist? Die junge Dame begann wieder, zuversichtlich ihr Ziel anzustreben, statt resigniert die Flügel hängen zu lassen. So war es denn überraschend leicht, den schon Verlorengeglaubten wieder an sich zu binden.

Es gibt immer einen Weg, der zum Ziel führen kann
Für uns kommt es nur auf den Mut an, ihn zu gehen und sich nicht beirren zu lassen. Dazu gehört die unumstößliche, die feste Überzeugung für die Richtigkeit des Vorhabens und für das Motto:

Geht nicht, gibt’s nicht!

Autorin: Ingrid Schlieske


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