Übersäuerung Wasser ist wichtig für den Körper
Apr 06

Bloß nicht! Hartnäckig hält sich das Märchen, am Morgen müßte der Mensch tüchtig zulangen. Sich mit einem üppigen Frühstück genau die Grundlage schaffen, damit er dem anstrengenden Tag gewachsen ist.
Diese Auffassung rührt aus einer ganz anderer Zeit, nämlich aus der, als Schwerstarbeit es erforderlich machte, daß ordentlich Kalorien gespeichert werden mußten, um in Energien umgewandelt werden zu können.
Heutzutage, in denen große körperliche Anstrengungen nur noch in wenigen Berufen erforderlich sind, ist das große Frühstück eine Riesenbelastung für den Körper.

Ein üppiges Frühstück ist besonders wirkungsvoll als Schlappmacher und Leistungsbremse.

Sind auch Sie in den Vormittagsstunden öfter von einer unerklärlichen Müdigkeit befallen? Könnten Sie geradewegs ein Schläfchen einlegen und brauchen alle Überwindung um den „toten Punkt“ zu überwinden.

Schuld daran ist ein reichhaltiges  Frühstück

Mit Brot, Butter, Wurst, Käse, Eiern und Marmelade konsumieren Sie morgens eine prächtige Ladung von Säurebildnern. Damit ist dafür gesorgt, daß Sie ja nicht fit sind.
Der große Kohlenhydratanteil nämlich ist dafür verantwortlich, daß Ihre Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin im Überfluß produziert.
Es geht nicht nur darum, daß genau dieses Hormon die Alterungsprozesse beschleunigt, vielmehr ist auf diese Weise vorprogrammiert, daß nach dem Verzehr der großen Kohlenhydratportion den Tag über, weiterer Appetit auf Kohlenhydrate bleibt und zwar fast ausschließlich auf Kohlenhydrate.
Schließlich will das überflüssige Insulin, das im Blut kreist, untergebracht werden.
Mittags dann ißt man, weil der Appetit einen nun dahin führt, Pizza oder Nudeln, oft auch wieder Gebäck.
Und – der Teufelskreis von vermehrter Insulinbildung schließt sich. Und – der ganze Tag ist von Suchtverhalten bestimmt: Sucht auf noch mehr Kohlenhydrate nämlich.
Eine weitere Folge ist Gasbildung im Darm durch Gärprozesse und ein entsprechend aufgeblähter Bauch.

Der Ausweg ist eine radikale Umkehr der Frühstücksgewohnheiten.

Ideal ist es, den Tag mit Obst zu beginnen. Dafür eignet sich jede Sorte außer Bananen, Datteln und Feigen.
So frisch wie das schmeckt, so wirkt es auch.
Obst vertreibt die Müdigkeit, nimmt die Gewebesäure, konditioniert den Körper also basisch und sorgt dadurch für beste Laune.
Niemand aber braucht deswegen auf seinen Morgenkaffee – oder Tee zu verzichten.
Aber bitte, ein halbes Stündchen später, damit Obst alleine seine entschlackende Wirkung tun kann.
Die zweitbeste Möglichkeit ist, morgens ein Quark-Obstmüsli ohne Getreidezusätze zu bereiten.
Genauso wird es in der Trennkost empfohlen. Ein solches Müsli schmeckt hervorragend, sättigt und läßt sich vielfältig variieren.
Im übrigen ist es in Minutenschnelle angerührt, wenn am Vorabend die Zutaten bereitgestellt werden.
Eine dritte Alternative ist, sich morgens Obst und Käse zu servieren. Diese Kombination ist bestens bekömmlich, absolut powerful und sorgt für eine flachen Bauch.

Das Beste an einem Obstfrühstück oder einer Obstkombination ist, daß diese Wahl der Nahrung den Tag über, vom eigenen Entschluß, nicht vom Insulinüberschuß geprägt ist.

Wer richtig frühstückt läutet damit den Tag vorbildlich ein. Morgens werden die Weichen gestellt für das Wohlfühlen den ganzen Tag über.

Ein Energiefrühstück ist eine Mahlzeit, die den Körper chemisch vorbereitet auf einen optimal funktionierenden Stoffwechsel

Artikel: Bioline-Magazin (Ingrid Schlieske)


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