Die richtigen Farben auf dem Teller Chicorée-Kartoffelauflauf
Mrz 30

Simone K. rief mich an, weil sie von einer Freundin gehört hatte, dass ich vielleicht in der Lage sei, ihr die Flugangst zu nehmen.
Ich erzählte ihr, dass bei meiner Nichte schon nach einer halben Stunden mit Meridianklopfen diese Angst der Vergangenheit angehörte. Erst kürzlich, nach einem Flug in die Türkei, hatte die Kleine strahlend zu mir gesagt: „Weißt du noch, wie du mir die Flugangst weggenommen hast?“
Simone K. konnte sich zwar nicht so recht vorstellen, dass irgendetwas ihr helfen könne, war aber offen und bereit, es mit den Meridiantechniken zu versuchen. So konnte es ja schließlich auch nicht weitergehen. Erst kürzlich hatte sie eine berufliche Chance verstreichen lassen müssen, weil die neue Arbeit mit regelmäßigen Dienstreisen mit dem Flugzeug verbunden gewesen wäre. Auch den letzten Urlaub konnte sie nicht genießen, da sie während dessen ständig voller Angst an den Rückflug denken musste.


Als Simone K. zum vereinbarten Termin kam, stellte sich schnell heraus, dass sie nicht nur unter Flugangst litt, sondern auch panische Angst vor Katzen hatte. Sie befürchtet außerdem ständig, genau die Krankheiten zu bekommen, von denen sie gerade hörte.
Ich ließ meine Klientin jedoch zunächst nur von ihrer Flugangst berichten. Schon dabei kamen ihr die Tränen, Nacken und Schultern verspannten sich und die Angst schnürte ihr sprichwörtlich die Kehle zu.
Die Stärke ihrer Angst bewertet sie selbst auf der Skala von Eins bis Zehn mit einer Zehn. Aber schon nach der ersten Klopf-Sequenz, bei der wir die Angst, mit dem Flugzeug runter zu fallen, beklopften, fiel nicht das Flugzeug, sonder der Skalenmesswert und zwar sofort von Zehn auf Fünf.
Erstaunt stellte Simone K. fest, dass sie sich jetzt schon viel leichter und befreiter fühlte.
Wir beklopften dann noch das Erlebnis, welches ihrer Meinung nach die Flugangst ausgelöst hatte, nämlich ein Gewitter während eines Fluges. Die Skala rutschte auf Drei.

Plötzlich war ihr das Flugzeug nicht mehr so wichtig, sondern die Angst vor möglichen Krankheiten rückte in den Vordergrund.


Nach einer einzigen Klopf-Sequenz war diese jedoch spurlos verschwunden und übrig blieb noch die Furcht vor Katzen

Simone K. wusste genau, wie diese entstanden war. Eine Katze hatte sie einmal überraschend angesprungen und seitdem war sie nicht mehr in der Lage, sich mit einer Katze im gleichen Raum aufzuhalten. Schon wenn jemand „miez, miez“ rief, graute es ihr. Also beklopften wir die Angst, von einer Katze unerwartet angesprungen zu werden.

Simone K. schaute mich völlig verdattert an und meinte, die Angst vor Katzen sei einer großen Erleichterung gewichen.
Als ich ihr anbot, mit mir in den Nachbarraum zu gehen, wo mein Kater Lucky lag und vor sich hindöste, willigte sie ohne Zögern ein.
Sie ging sofort auf das Tier zu, fand meinen schnurrenden Kater supersüß und streichelte ihn.

Da ich ihr nun kein Flugzeug zu Testzwecken anbieten konnte, blieb bei meiner Klientin ein kleiner Zweifel übrig, ob die Flugangst auch wirklich weg sei.
Diesen Zweifel haben wir kurzerhand auch noch beklopft.
Danach teilte sie mir mit, dass sie sich jetzt auf den nächsten Flug freut.
Erlöst und glücklich verabschiedete sie sich von mir.

Meine Klientin bestätigte mir, dass ihre Ängste auch heute noch, Monate nach der Klopf-Sitzung, spurlos verschwunden sind.
Meine Erfahrungen und auch die meiner Therapeutenkollegen zeigen, dass in Bezug auf diese Art von Ängsten mit einem Rückfall kaum zu rechnen ist.

Artikel: Bioline-Magazin

Buchtip zu diesem Artikel:
Klopfen Sie sich frei


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