Allergien und Heuschnupfen Fallbeispiele Familienstellen
Feb 28

Blockierende Schicksalsmuster, die ein ganzes Leben überlagert haben, lassen sich auflösen
Bert Hellinger entwickelte das systemische Familienestellen. Mit Hilfe dieser einfachen Methode lassen sich eingefahrene Strukturen, die aus Verstrickungen in der Herkunftsfamilie resultieren, korrigieren. Und das oftmals an einem einzigen Wochenende.

Der Psychotherapeut Bert Hellinger fand heraus, dass es vor allen Dingen die Beziehungen zu den Eltern, Geschwistern und den Angehörigen,  sogar die, welche längst verstorben oder den Betroffenen gar nicht bekannt sind, bestimmen, wie der Mensch sich sein ganzes Leben lang verhält, wie er mit Krisen umgeht, wie glücklich er Beziehungen erlebt, wie erfolgreich er im Beruf ist – kurz, welche Lebensqualität er hat.
Dazu ist es wichtig, ins Reine zu kommen mit den Angehörigen, besonders mit den Eltern, auch wenn diese verstorben sind oder der Betroffene sie gar nicht kennt.


Die These von Hellinger ist, dass jeder seinen Platz bekommt, die Lebenden wie die Toten

Wer zuerst war, ist der „Große“. Sein Schicksal muss geachtet werden. Kinder dürfen nicht die Last der Eltern tragen, denn sie sind die „Kleinen“. Kinder übernehmen das Schicksal und die Last derer, deren Schicksal oder Person nicht geachtet wurde, um das „Unrecht“ oder die Lücken auszugleichen. Dadurch entsteht „Schuld, Missbrauch und Gewalt.
Nur dann, wenn der Betroffene die „Ordnung“ anerkennt und sich vollkommen befreit hat von allen negativen Gefühlen, den mit ihnen verwandtschaftlich verbundenen Personen gegenüber, ist es ihm möglich, ein freies, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Methode

Aus einer Gruppe von Anwesenden findet sich zunächst ein Teilnehmer (Klient) bereit, seine Familie  aufzustellen. Dazu bestimmt er aus dem Kreis der Anwesenden den Vater, die Mutter, ggf. Geschwister, oder Großeltern, falls sie im Haushalt lebten oder in der Kindheit eine wesentliche Rolle gespielt haben. Dabei kann es in bestimmten Fällen auch um einen Onkel oder eine Tante gehen.
Die Stellvertreter der Familie werden nun in einer von dem Klienten bestimmten Anordnung in den Kreis gestellt. Der Betroffene wählt auch einen Stellvertreter für sich selbst, den er dazu stellt und sich selbst auf seinen Sitzplatz zurückzieht.
Der/die Therapeutin befragt nun die einzelnen aufgestellten Familienmitglieder nach ihren Gefühlen zueinander und danach, wie sie ihre Stellung innerhalb der Familie empfinden und beurteilen.
Und nun geschieht Gespenstisches:
Die Personen in dem Kreise, die nichts von dem Klienten wissen und sich selbst untereinander nicht kennen, beginnen miteinander zu kommunizieren. Sie reden von Dingen und Beziehungen aus der Familie, die ihnen nicht bekannt sein können, so als wären ihnen deren Familienstrukturen wohlvertraut.
Fragt man im Anschluss danach, wie es sein kann, dass derart familienbezogene, ja interne Aussagen gemacht werden konnten, sagen die Beteiligten, dass sie es selbst nicht wüssten: „… es hätte aus ihnen regelrecht heraus gesprochen.“
Von Seiten des/der TherapeutIn wird nun systematisch der Standort der Familienmitglieder zueinander korrigiert. Die Mutter wird neben den Vater gestellt, wenn sie womöglich vor oder hinter ihm, oder gar im Abseits stand. Jedem Angehörigen wird der Platz zugewiesen, der genau dem Prinzip der „Ordnung“ entspricht.
Erneut nach den Gefühlen zueinander und über den Familienverband befragt, lauten nun die Antworten deutlich anders, positiver und hoffnungsvoller.
Alleine über diese Korrektur ist es bereits möglich, fest eingefahrene Strukturen aufzulösen und altgewohnte Muster zu durchbrechen.

„Ins Reine kommen mit den Eltern, der Herkunftsfamilie“, hier liegt der Schlüssel zu einem glücklichen Leben, in dem der Agierende frei sein kann von Zwängen und schicksalhaften Begebenheiten, die wie ein roter Faden immer und immer wie-der seinen Lebensweg begleiteten

Das Ergebnis solcher Behandlung muss nicht zwangsläufig sein, dass der Betroffene nun in tiefer Liebe zu seinen Angehörigen entbrennt. Es genügt oft, dass ihn keine negativen Gefühlsregungen mehr quälen, wenn an die Beziehung gedacht wird, oder bestimmte Begebenheiten dazu in den Sinn kommen. Häufig lassen sich die Familienbeziehungen auf diese Weise „heilen“ und Zuneigung kann wieder entstehen oder gelebt werden.
Wichtig ist, zu vergeben und die Emotionen zumindest zu neutralisieren. Und genau das ist mit der Methode des Stellens auf geheimnisvolle Weise zu erreichen.


Meridianklopfen und Familienstellen
„Angst ist die Basis für jedes Problem!“
Das Meridianklopfen bietet die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt von allen Ängsten und anderen belastenden Emotionen zu befreien, die aus der Vergangenheit mitgeschleppt wurden, die vielleicht verborgen, unter der Oberfläche schlummernd, dafür sorgen, dass man immer und immer wieder den alten Mustern folgt, ihnen regelrecht ausgeliefert ist. Hier zeigt sich dann der Grund dafür, dass man sich zum Beispiel immer wieder in eine Opferrolle begibt, dass man sich vielleicht nicht ausreichend durchsetzen kann, dass man falsche Partner und Freunde wählt, dass man nicht so erfolgreich im Beruf ist, wie man sein könnte oder möchte, dass sich Ängste vor diesem oder jenem zeigen, dass ein Leben freudlos verläuft, dass Hass, Wut, Enttäuschungen, Bitterkeit und Eifersucht eine unangemessene Rolle spielen, dass Lernblockaden nicht überwunden werden können, dass Glück sich einfach nicht einstellen will  u.v.m..
Bei dem Familienstellen sind solche Prägungen klar erkennbar und können mit Hilfe des Meridianklopfens aktuell behandelt und aufgelöst werden.

Autorin: Ingrid Schlieske

Klopfen Sie sich frei


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