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Okt 02

Die Eberesche wird umgangssprachlich auch Drosselbeere oder Vogelbeere genannt, weil sie gerne von Vögeln gegessen wird. Die Bezeichnung „aucuparius“ bedeutet: „für den Vogelfang nützlich“ und tatsächlich wurden die Beeren früher dazu benutzt, kleinere Vögel zu fangen. Die Eberesche gedeiht am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit am hellen Waldesrand oder an Lichtungen auf nährstoffarmem Lehm-, Sand- oder Moorboden. Zusammen mit Möhren und/oder Äpfeln gekocht, läßt sich aus den Beeren eine wunderbare Marmelade oder ein Gelee herstellen.

Wirkung für die Gesundheit
Als erstes eine Warnung: Die korallenroten Beeren sind roh leicht giftig, und durch den Stoff Parasorbinsäure kann es zu Magenreizung, Erbrechen und Durchfall kommen. Da sie allerdings sehr, sehr bitter schmecken, ist die Gefahr, zuviel davon zu essen, eigentlich relativ gering. Beim Kochen verliert dieser Stoff glücklicherweise vollständig seine Schädlichkeit, und so steht dem Genuß des leckeren Ebereschenmuses nichts mehr entgegen, besonders bei Appetitlosigkeit und verdorbenem Magen.

Die Inhaltsstoffe der Eberesche
Ebereschenbeeren enthalten besonders viel Vitamin C, Fruchtsäure und Gerbstoffe und werden am besten vollreif nach dem ersten Frost geerntet.

Artikel: Bioline-Magazin (Ingrid Schlieske)


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