Die Gurke (Cucumis sativue) Aromastoffe
Aug 05

Die Zwiebel gehört zur Familie der Liliengewächse. Sie stammt wahrscheinlich aus Afghanistan und aus Persien.
Man erntete sie jedoch bereits Jahrtausende vor der christlichen Zeitrechnung bei den Ägyptern. Auch die Griechen verbrauchten davon genauso beachtliche Mengen wie die Römer und unsere Vorfahren im Mittelalter.

Was wären die meisten unserer Rezepte ohne Zwiebeln

Die Zwiebel erst ist es, die Suppen, Soßen, Gemüsezubereitungen, Fleischgerichten und vor allen Dingen vegetarischen Rezepten den richtigen Pfiff verleiht.
Roh schmeckt sie vor allen Dingen auch zu Tomaten im Salat, oder einfach nur auf dem Butterbrot.

Die Zwiebel ist ein überaus gesundes Nahrungsmittel, die den Verdauungsapparat anregt, den Darm reinigt, bei übermäßiger Nervosität, Schlaflosigkeit, Arterienverkalkung und hohem Blutdruck Besserung verspricht.
Nach neueren Forschungsergebnissen soll die Zwiebel sogar bei der Krebsbekämpfung erfolgreiche Unterstützung bieten.

Überall auf der Welt werden Zwiebeln angebaut und nehmen große Ackerflächen ein. Dabei werden sie nicht nur ihres guten Geschmackes und ihrer Würzeigenschaften wegen geschätzt, sondern finden in ihrer milderen Form auch als Gemüsezwiebeln Verwendung.

Therapeutischer Nutzen

Der Zwiebel werden eine Reihe von Heilwirkungen nachgesagt. Diese listen sich auf wie folgt:

  • Verdünnen das Blut
  • Verzögern die Blutgerinselbildung
  • Senken das Blutcholesterin
  • Regulieren den Blutzucker
  • Töten Bakterien ab
  • Befreien die Bronchien von Schleim
  • Fördern die Bildung von günstigem HDL-Cholesterin
  • Senken LDL-Cholesterin
  • Gelten als Grippemittel

Zwiebeln sind aus unserer Küche nicht wegzudenken. Denken wir nur einmal an eine leckere Zwiebelsuppe, geröstete Zwiebelringe, Einlagen in Suppen und vieles mehr.
Was wäre ein Eintopf ohne gebratene Zwiebeln?

Noch dazu ist der gesundheitliche Wert unbestritten.

Sogar der Schönheit soll die Zwiebel dienen, und durch ihre harntreibende Wirkung hilft sie bei Harnverhalten und Nierenproblemen. Dafür soll man sich mit einer durchgeschnittenen Zwiebel die Nierengegend einreiben. Das allein soll den Harnfluß fördern.
Ansonsten schmeckt z.B. Zwiebeltee mit Honig erstaunlich gut.

Nachteile der Zwiebeln

  • Leider verursachen sie Mundgeruch
  • Sie können Blähungen hervorrufen
  • Bei empfindlichen Menschen können sie Migräne auslösen

Autorin: Ingrid Schlieske

Buchtipps zu diesem Artikel:
Dr. Küche und Dr. Garten.


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