Keine Zeit für Sport Zimtsohlen
Jan 09

Feuerrot leuchtend verkörpert die Tomate so richtig den prallen Sommer. Ihre tiefgrünen Blätter und skurril geformten Stiele erhöhen das lockende Äußere dieses schönen Gemüses.
Sicher basiert darauf das sich zäh haltende Gerücht, die Tomate hätte aphrodisierende Wirkung. In Frankreich wurde sie in früheren Zeiten sogar als Liebesapfel bezeichnet.
Heute gehört sie eher zu den Lieblingszutaten, wenn ein schönes Mahl gekocht werden soll.
Und dabei geht es beileibe nicht nur um Sommervarianten.
Inzwischen haben ja viele unserer Alltagsrezepte einen mediterranen Touch. Das ohne Tomate? Undenkbar. Dabei gibt es diese schmackhafte Gemüsefrucht erst seit 1890 in deutschen Landen.
Unsere Großmütter verarbeiteten sie eher roh, als Tomatensalat. Und wer erinnert sich nicht gerne an die riesigen Tomatenstullen mit feingewürfelten Zwiebeln, die auf einem Holzbrett in Reiterchen geschnitten, den ganzen Sommer lang auf den Tisch gestellt wurden.


Erst als Italien das Lieblingsurlaubsland der Deutschen wurde, hielt die Tomate so richtig Einzug in die alemanische Küche.

“Pomme d’amour” (Liebes-Apfel)
Sie eignet sich für Salate, Suppen, als Beilage, kann überbacken werden, gefüllt, gegrillt, gedünstet oder zu Soßen püriert. Dem Gulasch oder Eintopf wird hierdurch erst die besondere Note verliehen.

Gewürze, die für “tomate-variable” sorgen
Allen voran ist natürlich der Basilikum zu nennen. Er darf weder bei der Kombination mit Mozzarella fehlen, noch bei Salat oder gar Pesto. Aber Oregano - mamma mia. Was wäre eine Tomatenpizza ohne diese italienische Variante unseres guten, alten Majorans? Rosmarin paßt ebenfalls vortrefflich. Und Dill harmoniert überraschend gut mit Tomate, wie auch Schnittlauch oder Petersilie. Scharfe Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln auf Tomaten - ein herzhafter Genuß. Nicht fehlen darf die berühmte Prise Salz mit einem Hauch Pfeffer, Paprikapulver oder eine winzige Dosis Chili.

Und so etwas Gutes soll auch noch gesund sein?
Und wie!
Die Tomate enthält eine Fülle von wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen.
Kalium – für den Herzschutz
Folsäure – für die Blutbildung und die Schleimhäute
Vitamin C – für Wundheilung, Immunabwehr und Psyche. Tomaten sind blutdrucksenkend und wassertreibend - daher unterstützen sie Herz und Nieren
Lykopin – gegen “freie Radikale”. Menschen mit einem hohen Lykopin-Gehalt im Blut sollen ein deutlich niedrigeres Risiko für Mastdarm-, Prostata-, Bauchspeicheldrüsen- und Gallenblasenkrebs haben. Im gekochten Zustand, mit etwas Olivenöl vermischt, soll die Verfügbarkeit des Lykopin für den Körper noch gesteigert sein
P-Cumarin-Säure und Chlorogensäure – wirken den krebserregenden Nitrosaminen im Körper entgegen
Flavonoide – sind als Sekundärstoffe ebenfalls Schutzfaktoren gegen Krebs


Kleine Warnung!
Tomaten sind supergesund, sicher. Aber Menschen mit Gicht sollten den Konsum der Tomate, genauso wie der Gurke, drastisch einschränken. Durch ihren Puringehalt kann der Harnsäurespiegel ungünstig beeinflußt werden
Übergewichtige: verzichten während einer Kur zur Gewichtsreduzierung (vorübergehend) besser ebenfalls auf Tomaten und andere Nachtschattengewächse (Gurken, Kartoffeln, Auberginen), da diese - nach den Forschungsergebnissen der Schule für Fitneß und Ernährung GmbH in Schotten - stark eßluststeigernd (süchtig-machend) wirken.

Kombinieren Sie nach Herzenslust
Jedes Gemüse trägt auf andere Weise zu Ihrer Gesundheit bei. Die Tomate gehört als i-Tüpfelchen bei unzähligen Gerichten oder auch mal als Einzeldarsteller unbedingt dazu.

Artikel: Bioline-Magazin


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