Das Yin -Yang Prinzip Grundnahrungsmittel Brot
Feb 23

Soja besteht zu sehr hohem Anteil aus Rohproteinen.
Durch den hohen Eiweißgehalt ist es somit eine wertvolle Nahrung für Mensch und Tier.

Die Wertschätzung von Soja und Tofu im asiatischen Raum ist mit der Verehrung des täglichen Brotes im Abendland zu vergleichen. Als Fleisch des Feldes oder Fleisch ohne Knochen wird Soja bezeichnet.
Dies aber ist, was den Eiweißgehalt anbetrifft, stark untertrieben. Denn der durchschnittliche Eiweißgehalt des Fleisches liegt bei etwa 14 % und erreicht damit nur 1/3 des Gehaltes der Sojabohne. Der außerordentlich hohe ernährungsphysiologische Wert ist somit unbestritten, und die eindeutig bessere Gesundheit der Menschen in asiatischen Ländern, deren Ernährungsgrundlage Sojaerzeugnisse sind, beweisen dies.

Wir unterscheiden folgende Sojaprodukte:

  • Sojamehl mit etwa 50 % Eiweiß
  • Tofu
  • Soja-Eiweiß-Konzentrat mit 50 - 70 % Eiweiß (Sojafleisch)
  • reines Sojaeiweiß als Isolat mit ca. 90 % Eiweiß
  • Sojaöl: Das Sojaöl ist reich an lebenswichtigen (essentiellen) Linolsäuren.

Für die von uns vertretene Ernährungslehre ist jedoch besonders bedeutungsvoll, daß Soja im Gegensatz zu Fleisch basenüberschüssig ist und der Übersäuerung des Körpers entgegenwirkt. Ebenfalls im Gegensatz zu Fleisch bestehen die Kohlenhydratanteile von Soja ausschließlich aus Ballaststoffen.
Diese sind praktisch nicht verwertbar. Sie dienen somit in hohem Maße als Quell- und Faserstoffe der Verdauungsunterstützung. Das ist ein maßgeblicher Unterschied zu anderen Hülsenfrüchten, die bekanntlich große Mengen von Stärke enthalten.
Dazu ist Soja cholesterinfrei.

Soja beginnt, sich als wertvolle Nahrungsergänzung in unseren Regionen durchsetzen zu können. Überrascht registriert der Verbraucher, wenn er sich zu einem Versuch „durchgerungen“ hat, womöglich einen Soja-Kochkurs besucht hat, daß Sojaprodukte genauso vielseitig in der Zubereitung einzusetzen und ebenso schmackhaft sind wie Fleisch.
Nur sollte man nicht vergessen: Es handelt sich hier um ein neues, ungewohntes Produkt, des¬sen Handhabung man sich erst einmal zu eigen machen muß. Dabei ist die Zubereitung von Soja kinderleicht. Es ist praktisch innerhalb eines halben Tages erlernbar. Danach ist man bereits Experte.
Mit Soja kann man herrlich kochen. Aus den verschiedenen Sorten lassen sich (fast) alle Rezepte herstellen, die mann/frau vom Fleisch her kennt.

SOJA ist die wertvolle Alternative zu Fleisch als wichtiger Proteinlieferant ohne die Nachteile, die der Konsum von tierischem Eiweiß mit sich bringt. Soja ist cholesterinfrei sowie ballaststoffreich. Und - es ist schon ein gutes Gefühl, dazu beizutragen, daß für unseren Genuß weniger Tiere sterben müssen…!

Soja für die schlanke Linie
Pro sättigende Portion hat Soja nur 70 kcal. Außerdem ist es yangwertig, als nicht Eßsucht auslösend. Seine Ballaststoffe unterstützen die Verdauung und wirken Verstopfungen entgegen.

Phytohormone
Asiaten kennen viele Krebsarten gar nicht, andere kaum. Diese positive Gesundheitsbilanz ist auf den Verzehr von Soja zurückzuführen. Die Asiatin kennt im übrigen keine Wechseljahrsbeschwerden. Phytohormone (pflanzliche Hormone), die diese Ergebnisse bewirken, sind in Soja enthalten.

Artikel: Bioline-Magazin (Ingrid Schlieske)


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