Rosenkohlpfanne Mangold
Mai 07

Wird auch Jerusalembohne oder Mungobohne genannt
Diese kleine, feine Bohne findet hierzulande immer mehr Liebhaber. Was kein Wunder ist, denn sie schmeckt einfach köstlich. In der Küche ist sie vielseitig einsetzbar und kann ganz genauso wie unsere gute alte Linse verwendet werden.
Weshalb nun Mung-Bohne und nicht Linse?
Weil diese asiatische Bohne ein richtiges kleines Kraftpaket ist und von guten Nährstoffen nur so strotzt. Dabei ist sie leichter bekömmlich als ihre europäischen Cousinen, die Linsen, Erbsen und Bohnen.

Wo kommt sie her?
Klar, die Mungbohne ist kein einheimisches Gewächs. Sie wird aus Asien eingeführt. Angebaut wird sie in China, Indien und Afrika. Und genau dort gehört sie zu den Grundnahrungsmitteln.
Wir alle kennen Soja-Keime, die wir auf den Salat streuen. Diese werden auch als Konserven angeboten. Aber diese Sprossen stammen in Wahrheit zumeist von der Mungbohne.


Ist die Mungbohne eine Soja-Bohne?
Ja und nein. Zumindest ist sie eine Hülsenfrucht und mit der Sojabohne verwandt. Sie wird auch als „Grüne Sojabohne“ bezeichnet, wenn auch dieser Name nicht ganz korrekt ist. Vielmehr gehört sie der botanischen Familie der Schmetterlingsblütler an und zählt zu den Leguminosen.

Inhaltstoffe der Mungbohne
So reich wie die Sojabohne an Nährstoffen ist sie auf jeden Fall. So beinhaltet sie eine große Portion von wertvollem Pflanzeneiweiß. Dazu hat sie Ballaststoffe, Quell- und Faserstoffe, die für unsere Verdauung so wichtig sind. Viele Vitamine und Mineralstoffe, besonders das Kalzium, machen die Mungbohne so empfehlenswert für die heimische Tafel.

Wirkung für die Gesundheit
Diese ist ganz ähnlich wie die der Sojabohne. Sie soll bestimmte Krebsarten verhindern helfen, soll die Cholesterine und die Blutfettwerte mindern und den Frauen in den Wechseljahren helfen. Durch den hohen Eiweißgehalt geben sie Energie und Lebenslust. Durch den Ballaststoffanteil findet eine gute Darmpflege statt und die Verdauung kann sich normalisieren. Heilung von Entzündungen im Körper soll unterstützt werden.

Zubereitungsvielfalt
Einzigartig sind die Verwendungsmöglichkeiten dieser asiatischen Bohne. Sie eignet sich dazu, ruckzuck eine Suppe herzustellen. Ihr kräftiger und dennoch edler Geschmack macht nicht allzu viel Gewürze erforderlich. Aber es passen unzählige Kräuter zu diesem Gemüse. Probieren Sie Bohnenkraut, indische Würze, fügen Sie einen Schuß Essig hinzu, kochen Sie in Gemeinschaft mit Backpflaumen, Ananasstücken, Äpfeln oder Birnen. Oder kombinieren Sie mit allen Gemüsesorten, die Sie kennen. Von Suppengrün angefangen, bis hin zu Kohlsorten, Karotten, Chicorée und Kohlrabi oder Tomaten und Paprika. Mit Sahne oder Crème fraîche kann verfeinert werden.
Mit ein wenig Fantasie lassen sich raffinierte Rezepte zaubern, die durch Mungbohnen ihren ganz eigenen Geschmack erhalten.
Besonders interessant ist, daß man aus dem gekochten dicken Püree dieser Bohne auch Bratlinge formen kann, die knusprig gebacken zu jedem Gemüse harmonieren.


Die Azukibohne
Diese dunkelrote, kleine, längliche Bohne gehört ebenfalls zu der Familie der Leguminosen. Sie schmeckt ganz anders als ihre Schwester, die Mungbohne, mehr kräftig und prägnant, aber ebenfalls sensationell gut.
Die Azukibohne ist nicht ganz so vielseitig in der Küche einsetzbar. Aber sie eignet sich auch zu Gemüsetöpfen mit Paprika, zu Suppen und einfach traumhaft zu einem Salat mit Zwiebeln, gewürfeltem Paprika, gewürzt mit Gemüseconsommé, Olivenöl und Balsamico-Essig. Ein solcher Salat wird lauwarm serviert und macht auf jeder Party Furore.
Die Azukibohne hat ähnlich wertvolle Inhaltsstoffe wie die Mungbohne.

Auf jeden Fall lohnt es sich, beide Sorten auszuprobieren. Ganz sicher erhalten sie dann künftig einen Ehrenplatz auf der Speisenkarte. Denn sie sind einzigartig im Geschmack, super gesund und wirklich ganz problemlos zuzubereiten.
Nur Mut!

Autorin: Ingrid Schlieske

Buchtipps zu diesem Artikel:
Dr. Küche und Dr. Garten.


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