Allergien “Asure” Nohas Süßspeise
Jul 18

Mal Hand aufs Herz: wir alle lieben es, uns wenigstens ein bisschen aufzuregen über andere Personen, ihr Verhalten zu kritisieren und manchmal über sie zu schimpfen oder zu lästern.
Mit solchen Kommentaren, die ja auch eine Form der Kritik sind, müssen wir jedoch sorgsam umgehen, denn den wenigsten Menschen von uns ist bewusst, dass jeder Gedanke und jede Äußerung eine Energie ist, die, je nach der damit verbundenen Gefühlserregung, eine mehr oder weniger große Kraft ist, die Wirkung erzeugt.
Diese Kraft wirkt sogar auf Materie, wie viel mehr aber hat sie Einfluss auf Lebewesen, insbesondere den Menschen.


Sogar Wasser reagiert auf Worte
Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Wasser seine harmonische Zellstruktur verliert, wenn es von Glas- in Plastikflaschen umgefüllt wird.
Absolut chaotisch aber wird die in sich geordnete und sehr schön anzusehende Struktur, wenn auf das Gefäß Angstwörter geschrieben werden wie: Krieg, Horror, Hass, Teufel u.a..
Zweifler können sich durch Fotos davon überzeugen, wie gravierend Materie auf solche negativen Begriffe reagiert.
Umgekehrt ist positive Reaktion zu beobachten, wenn Wörter wie Liebe, Harmonie, Frieden u.a. eingesetzt werden.

Die Sensationspresse
Jeder von uns hat eine tiefe Sehnsucht nach Glück und Geborgenheit. Deshalb lesen die Menschen nur zu gerne von den Familiengeschichten der Königshäuser und Adelsgeschlechter. Sie vermitteln das Gefühl einer verlässlichen, heilen, festgefügten Welt, die durch nichts zu erschüttern ist. Aber wehe, die Presse sieht die Chance für Enthüllungen und den Schatten eines Skandals. Brutal wird der kleinste Verdacht ausgeschlachtet und – die Auflagen steigen rasant. Gierig konsumiert die Leserschaft die Berichte über Schwächen, Fehltritte oder einfach nur die menschliche Seite dieser vorher so makellos erschienenen verehrten Person.
Bei solchem Leserverhalten vertieft sich der Eindruck, dass es bevorzugt die negativen Sensationen sind, an denen sich die Menschen viel lieber weiden, statt sich am Glück einiger Vorbilder zu orientieren.

Das Beschäftigen mit Negativem jedoch und das Ausweiten solcher Themen hinterlässt deutliche Spuren in unserem Unterbewusstsein, die uns langfristig schaden

Sportler werden oft verteufelt
Oft und oft sind sie in den Sport-Olymp aufgestiegen, die Boris Beckers, Jan Ulrichs, Schumis und Co. Sie waren die Sieger, auf die eine ganze Nation stolz war und sich in den Stunden des Triumphes mit ihnen identifizierte. Genauso wie mit den Fußballstars, deren Sieg das ganze Land entgegenfieberte.
Wehe aber es kommt zu einer Niederlage. Voll Häme fällt die gesamte Presse über die Helden von gestern her, als hätte es die vielen Siege in einer großartigen Karriere nie gegeben.
Die Welt delektiert sich nun regelrecht an dem Unterlegenen. Er wird als Würstchen, armer Tropf, ja fast als Vaterlandsverräter gehandelt.
Es scheint fast so, als freue sich die Menge, endlich, endlich über den ehemals Hochgelobten herfallen zu können.
Was aber treibt die Menschen, sich derart zu verhalten? Wissen sie denn nicht, dass die Abwertung auf sie selbst zurückfällt?

Verurteilungen und negative Beurteilungen nämlich gravieren Prägungen auf die Seele desjenigen, der sie äußert, genauso wie auf die des Gescholtenen

Unsägliche Memoiren sind heutzutage „in“
Was anders ist es als Sensationsgier, wenn die Menschen Buchhandlungen stürmen, um das Exemplar von Skandal-Memoiren ihres Stars zu ergattern. Obwohl ansonsten durchaus vernunftbegabt, sind es nur Wenige, die der Blick hinter den Vorhang, womöglich in die Schlafzimmer, zumindest aber in die Abgründe der Seele nicht interessiert.

Und je schmuddeliger der Inhalt, um so höher die Verkaufsquote

Es zählt plötzlich nicht mehr, was der Autor, der sich im Übrigen fast immer eines Schreibkundigen bedient, weil er selbst kaum in der Lage wäre, seinen Lebenslauf zu Papier zu bringen, geleistet hat oder wofür er eigentlich Aufmerksamkeit verdient. Vielmehr ist sein Buch den Lesern um so interessanter, je mehr Schweinkram es enthält und je mehr schwarze Seelen es entlarvt.


Was aber veranlasst den Verfasser, andere Leute so bloß zu stellen. Er macht sich damit doch wahrhaftig keine Freunde. Ganz im Gegenteil, es wird viel Porzellan zerschlagen, Wunden werden aufgerissen und Beziehungen für immer zerstört.
Klar doch, jeder verachtet einen Dieter Bohlen dafür, dass er so wenig Gentleman like seine Bettgeschichten vor der ganzen Nation ausbreitet, und dass er ohne Not so mies über völlig Unbeteiligte aus dem Nähkästchen plaudert.
Auch Boris Becker hat es an sich nicht nötig, sich abwertend über Verflossene oder die Mütter seiner Kinder zu äußern.
Wer aber Aufmerksamkeit erregen will, der muss schon bereit sein, Deftiges auszupacken, sonst sieht es mit dem Interesse des Publikums mau aus.
Was sicher niemand recht bedenkt ist, dass Negatives das Negative anzieht.

Derjenige, der bereit ist, sich bösartig über andere zu äußern, opfert ein Stück seiner Ehre und der Leser macht unbewusst gemeinsame Sache mit ihm

Aber nicht nur bei den Promis ist die Negativaussage gefragt. Fast jeder macht mit bei der Schwarzmalerei. Jeden Tag, bei jeder Begegnung

Wie geht’s denn so?
Diese harmlose Frage begegnet uns im Alltag fast täglich.
Die Antwort ist selten positiv. Wann schon versichert der Befragte, dass es ihm prächtig ginge, dass alles wie geschmiert läuft und dass es keinen, aber auch überhaupt keinen Grund zur Klage gäbe.
Vielmehr beginnt nun das Klagelied über die Grippe, die gerade zugeschlagen hat, über den unbefriedigenden Job und die Schlechtigkeit der Menschen, über neuerliche Enttäuschungen und dass das Leben insgesamt eine mühsame Last ist.

Wer ahnt schon, dass solche Antworten schwächen, destruktiv wirken und Erfolge regelrecht ausbremsen

Gewiss ist nichts dagegen einzuwenden, dass man ab und zu ein bisschen Spaß am Klatsch hat und manchmal ein winziges Stück Schadenfreude empfindet, und es ist legitim, Ärger, Wut und Enttäuschungen herauszulassen.
Aber – es ist wichtig, solchen Themen nicht zu erlauben, sich im eigenen Leben niederzulassen, sich auszuweiten und fest zu etablieren.
Jeder bejahende Gedanke und jedes Lob, jede Anerkennung, die ausgesprochen wird, reinigt hingegen das Unterbewusstsein und stellt eine unsichtbare Verbindung in Form von Sympathie zu dem und von dem Angesprochenen hin.

Das „gute Wort“ schafft ein günstiges Milieu für Verständigung und Dankbarkeit

Es lohnt also, auf die eigenen Worte sorgsam zu achten. Die Harmonie im eigenen Leben und der Frieden in unserem kleinen und auch dem weiteren Umfeld sind die Folge entsprechender Äußerungen.
Negative Worte – und dazu gehört auch Kritik, Nörgelei und Schwarzmalerei – verändern die unterschwellig vorhandenen Strukturen, die ein soziales Miteinander ermöglichen.
Zuversicht, Glaube, Liebe und das Vertrauen in das eigene Tun und das des anderen glätten die aufgeregten Wogen, schließen Wunden und schaffen ein gutes Zukunftsklima.

Entlarven wir also Sensationsmeldungen als das, was sie sind: Bloßstellungen, die Schaden anrichten und den Schreiber interessant machen sollen

Der richtige Umgang mit ihnen sollte sein, dass bewusst gute, friedvolle Gedanken mit den besten Wünschen zu den Betroffenen geschickt werden.

Mitgefühl und Verständnis, Anerkennung und Lob wirken so kraftvoll wie ein innig gesprochenes Gebet. Sie finden immer ihren Weg zu dem Menschen, der gemeint ist.
Das kann durch eine direkte Anrede genauso erreicht werden, wie durch intensive Gedanken oder Gespräche

Autorin: Ingrid Schlieske


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