Kochen mit Soja Sanfte Ohrmassage
Okt 26

Was Hände über einen Menschen sagen.
Ein Blick genügt, der Charakter eines Menschen ist aus seiner Hand- und Fingerform erkennbar.

Instinktiv schauen viele Menschen neuen Bekannten auf die Hände, um sich ein Bild über sie zu machen. Ist die Handform ansprechend? Macht die Hand einen „guten Eindruck“?
Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die auf diese Weise begutachtete Hand einem Handwerker gehört oder einem Büromenschen. Auch wenn man sich nicht in der Handlesekunst auskennt, ist diesem Eindruck, den eine Hand vermittelt, durchaus zu trauen. Beschäftigt man sich jedoch näher mit dem, was Handformen verraten, sieht man überrascht bestätigt, was instinktiv oftmals vorher schon wahrgenommen wurde.

Wer wünscht es sich nicht, ein Gegenüber richtig einschätzen zu können. Denn nur allzu oft haben wir uns geirrt, wenn die erste Intuition mit einer logischen Charakteranalyse so gar nicht übereinstimmen wollte.

Wahr-nehmen und Denken passen oft nicht zusammen
Ich selbst bin schon oftmals solchen Irrtümern aufgesessen. So lernte ich einmal einen sehr gut aussehenden Mann kennen, der noch dazu durch sein gewinnendes Lächeln bestach. Allerdings sagte er nicht viel. Ich wertete das als Zurückhaltung und auch ein wenig als interessante Überlegenheit. Als ich die Hände dieses faszinierenden Menschen betrachtete, mußte ich gegen mein Erschrecken ankämpfen. Sie waren groß, völlig formlos und unbeweglich. Ich schimpfte innerlich gegen mein eigenes Unbehagen an: „Was gibst Du wieder einmal auf Äußerlichkeiten? Der Mann ist charakterstark und wie ein Fels. Was spielt da die Form seiner Hände für eine Rolle?“
Später dann, als ich viel mehr über solche äußeren Anzeichen wußte, war mir längst sonnenklar, daß ich meinem ersten Blick auf die unsympathischen Hände hätte trauen sollen. Der Daumen dokumentierte Starrsinnigkeit, völlig fehlende Anpassungsfähigkeit, und die Finger zeigten Egoismus und Mangel an Sensibilität.
Und genauso zeigte sich dieser Mann später. Die stille Art erwies sich als Unvermögen und das freundliche Lächeln als Verlegenheit.

Seitdem ich mich in den Handformen besser auskenne, richte ich bei einer ersten Begegnung umgehend meinen Blick gleich auf die Hände. Sogar wenn ich einen Film anschaue, taxiere ich die Darsteller nach Fingerform und der Beschaffenheit ihrer Handflächen, wenn ich sie erkennen kann. Interessant ist, daß das Ergebnis meiner forschenden Augen oftmals ganz anders ausfällt, als hätte ich nur nach dem Auftreten des Menschen urteilen können.

Das Gesicht kann sich verstellen – die Hand nie!

Nicht die Schönheit einer Hand ist ausschlaggebend
Nun ist es keineswegs so, daß Hände wunderschön geformt sein müssen, um eine gute Aussage zu machen. Tatsächlich können sie riesig, schwielig, dünn, knochig oder fleischig, breit oder schmal, kurz oder lang sein. Vielmehr ist es wichtig, wie Finger und Daumen geformt sind, wie die Konsistenz der Haut beschaffen ist, wo die Handberge plaziert sind und wie der Händedruck ausfällt. Das Zusammenspiel dieser Zeichen gibt einen untrüglichen Einblick in den Charakter eines Menschen.

Aber Vorsicht! Die Einschätzung hat seine Grenzen.
Jede Veranlagung ist immer nur die Basis. Es liegt auch an dem Menschen selbst, wie er damit umgeht.

Wir alle haben hier auf Erden ganz unterschiedliche Lernaufgaben. Der Ängstliche ist gehalten, seinen Mut zu trainieren. Der Risikofreudige soll lernen, Sicherheiten besser zu kalkulieren. Der Undisziplinierte muß sich ein Ordnungssystem erobern, der Mißtrauische soll offener werden und zu vertrauen üben, der Cholerische muß es lernen, seinen Zorn zu beherrschen. Der Laute kann leiser werden und der Schüchterne selbstsicherer.

Das Geheimnis des erfolgreichen Lernweges ist das Erkennen der Schwächen und Stärken. Dann erst kann der Umgang mit beidem geübt werden.

Der Blick in die Hand kann dafür wertvolle Hilfe leisten.
Wenn ich nachfolgend die unterschiedlichen Formen der Hand und der Finger beschreibe, ist daran festzustellen, daß so gut wie niemand nur einen einzigen Handtyp verkörpert.
Die meisten Hände weisen mehr als eine Deutungsrichtung auf, die bei der Beurteilung vielfältiger Auslegungen bedürfen.

Die Proportion der Hand
Die Größe des Handtellers zeigt die materielle Neigung des Eigners. Die Länge und Form der Finger die geistigen Anlagen und der Daumen die Durchsetzungskraft.

  • Kleine Hände zeigen Interesse für große Pläne
  • Kleine, breite Hände mit knotigen Fingern weisen auf Schläue und Redegewandtheit
  • Große Hände zeigen oft Sinn für Feinarbeiten
  • Dünne Hände (flach und hohl) oftmals arm an Energie
  • Hohle Hände mit deutlichen Vertiefungen in der Handfläche: Es stellen sich im Leben oft unerwartete Hürden, die genommen werden müssen.

Die Konsistenz der Hand
Hier geht es um die Festigkeit des Gewebes und der Haut

  • Die weiche Hand zeigt oft musische Begabung, Genußfreude (auch in Bezug auf essen), nicht unbedingt geeignet zur schweren Arbeit. Zärtlich, oft nervös
  • Die feste Hand mit zarter Haut und festem Gewebe drückt Vitalität aus. Sie gehört oft sportlichen Menschen. Offenes Wesen, treuer Mensch, Ernsthaftigkeit
  • Die zarte Hand mit sehr feiner Haut weist auf eine empfindsame Seele hin
  • Die weit geöffnete Hand mit gespreizten Fingern zeigt Herzlichkeit und Offenheit
  • Zurückzubiegende Finger: Wissensdurst, Neugierde, Feinfühligkeit

Die Handformen

Die Spatelhand

  1. meist eine größere Hand
  2. Fingerspitzen sind seitlich verbreitert
  3. Daumen mittel bis groß

Diese Hand ist mehr praktisch und materiell orientiert, weniger idealistisch und romantisch.
Ist sie in der Konsistenz fest, kommt Willenstärke hinzu.
Ist sie eher weich, herrscht hier Genußfreudigkeit vor

Die eckige Hand

  1. ist von unterschiedlicher Größe von mittel bis groß
  2. die Fingerspitzen sind eckig (abgerundeter rechter Winkel)
  3. der Daumen ist oft groß
  4. die Fingergelenke sind meistens seitlich verdickt

Dieser Menschentyp ist im allgemeinen ruhig und gewissenhaft. Alles will überlegt sein. Disziplin, Ordnung, Selbstbeherrschung spielen hier eine große Rolle.
Sinn für Lehren, Autoritäten, Beamtentum herrscht vor. Der gute Ruf und Zuverlässigkeit sind sehr wichtig.

Die knotige Hand

  1. die Größe ist mittel bis klein
  2. die Fingerspitzen laufen konisch nach oben
  3. der Daumen ist groß und gut ausgebildet
  4. die Fingergelenke sind seitlich verdickt

Hier findet sich unabhängiges Denken, Forschungsdrang, Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Wahrheit.
Das Streben gilt der Vervollkommnung, ist jedoch von praktischer Vernunft.

Die konische Hand

  1. kann klein und geschmeidig, groß, kurz und dick, oder groß und weich sein
  2. die Fingerspitzen verjüngen sich konisch
  3. die Daumen sind mittelgroß und markant geformt

Diese Hand ist oftmals bei Künstlern zu finden. Je nachdem, wie die Gelenke gestaltet sind (knotig), kommt etwas praktische Begabung hinzu. Ansonsten ist hier wenig handwerkliches Geschick vorhanden. Die Handeigner sind von Stimmungen abhängig, lieben die Abwechslung, sind etwas launisch und freiheitsliebend. Die Form des Daumens bestimmt hier weitgehend die Möglichkeiten der Entfaltung.

Die seelische Hand

  1. ist oft mittel bis lang und schmal
  2. die Fingerspitzen verlaufen zugespitzt
  3. der Daumen ist oft lang und schmal

Diese Hand zeigt ein harmonisches Wesen, das seinen Intuitionen folgen kann. Hier handelt es sich um einen phantasievollen Menschen, der wohl kaum für physische Arbeit geeignet ist. Je nach Daumenausprägung kann der Lebensweg gemeistert werden.

Die gemischte Hand
Enthält Einflüsse aus allen Handformen. Hier wird Vielseitigkeit, Praktisches, Seelisches und Mediales dokumentiert. Die meisten Menschen können diese verschiedenen Gaben für sich nutzen.
Betrachtet man einmal, welcher der Finger ist, der eckig, konisch, spitz oder spatelig verläuft, können auch daraus interessante Schlüsse gezogen werden.

Die Formen der einzelnen Finger

Der Daumen
1.    Glied mit Nagel = Wille
2.    Glied = Verstand
3.    Glied (Venusberg) = Sinne (Sexualität, Genuß)

Gestalt des Daumens
steif, nicht geschwungen = eigensinnig, gradlinig
1. Glied

  • abgeknickt = nicht anpassungsfreudig, paßt sich jedoch oft aus Einsicht an
  • nach einwärts gebogen = Mißtrauen, mangelnde Flexibilität, große Vorsicht
  • nach auswärts gebogen = Anpassungsfähigkeit, großzügig je nach Grad des Bogens, bis hin zu totaler Nachgibigkeit
  • kurz und dick = Erregbarkeit, sinnlich
  • breit und kräftig = starker Wille bis hin zu Grausamkeit (evtl. jähzornig), wenn ein Glied wie große Keule geformt ist
  • ausgeprägt, lange Form mit ovalem 1. Glied = willensstark, selbstbewußt, energisch, zielsicher
  • kleine kurze Form = unsicher, zaghaft, jedoch Wille

2. Glied

  • tailliert = diplomatisches Durchsetzen (oft bei Frauen)
  • 1. und 2. Glied gleich lang = harmonisches Wesen, zuverlässig
  • 1. Glied kurz, 2. Glied lang = gut für Teamarbeit, bevorzugt genaue Anweisungen
  • 1. Glied lang, 2. Glied kurz = will Willen unbedingt gegen jeden Widerstand durchsetzen
  • 1. Daumengelenk stark = Unabhängigkeit und zähes Streben

3. Daumenglied (Venusberg)

  • groß, voll = sinnlicher, großzügiger Mensch, risikofreudig, Lebensfreude
  • flach = wenig sexuelle Energie
  • klein, eng = kleinmütig, sicherheitsbedacht
  • überdimensional (dominiert die Innenhand) = wird von Trieben dominiert (Sex, Süchte, Genuß)

Die 4 Finger
Zeigefinger = Streben, Intuition
Mittelfinger = Konzentrieren, Kämpfen, Schicksal
Ringfinger = Empfinden, Aufnahme
kleiner Finger = Denken, Forschen

1. Der Zeigefinger

  • - spitz verlaufend = intuitiv, feines Empfinden
  • - konisch geformt = stolz
  • - eckig geformt = selbstbewußt
  • - spatelförmig = braucht Abwechslung

2. Der Mittelfinger

  • - spitz verlaufend = musisch, evtl. etwas depressiv
  • - konisch geformt = tiefe Gedanken, bedachtsam, ernst, grübelnd
  • - eckig geformt = ernsthaft, genau
  • - spatelförmig = fleißiges, solides Arbeiten

3. Der Ringfinger

  • - spitz verlaufend = eleganter Idealist
  • - konisch geformt = musisch begabt, liebenswürdig
  • - eckig geformt = praktisch begabte Künstlerseele
  • - spatelförmig = liebt Abwechslung

4. Der kleine Finger

  • - spitz verlaufend = intuitives Begreifen von Sachverhalten
  • - konisch geformt = beredsam, witzig
  • - eckig geformt = Erfindungsgeist, kalkuliert Nutzen
  • - spatelförmig = Tatendrang, abenteuerlich, anpassungsfähig, Schlauheit

Die Fingerknoten
Knoten an Gelenken und an den Außenseiten der Fingerspitzen stehen für Ordnung, Nachdenken und geistige Arbeit. Sie symbolisieren bei verschiedenen Handtypen unterschiedliche Aussagen. An den Seiten der Fingerspitzen bezeichnen sie mehr oder weniger starkes Sicherheitsdenken.

An der Spatelhand:
an den Gelenken = Unruhe, voller Pläne, oft nicht genug Energie zur Durchsetzung
an den Seiten der Fingerspitzen = verstärkt die „Spatelwirkung“

An der eckigen Hand:
an den Gelenken = Zuverlässigkeit, Gerechtigkeit
an den Seiten der Fingerspitzen = bedachtsames Planen

An der konischen Hand:
an den Gelenken = Nachdenklichkeit, Hinterfragen
an den Seiten der Fingerspitzen = extreme Vorsicht, Sicherheitsdenken

An der seelischen Hand = sorgt für mehr Nachdenklichkeit, bewahrt vor vorschnellen Entschlüssen

Schauen Sie sich Ihre eigene Hand an. Und dann gleich die Hände Ihrer Lieben. Ganz schnell ist man geübt im Einschätzen des Charakters aus der Handform und der Gestaltung der Finger.
Das macht Spaß und ist erstaunlich informativ.

Nur Mut – es ist einfacher, als Sie denken!

Artikel: Bioline-Magazin (Ingrid Schlieske)


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