Von der Starre der Krankheit in den Fluss der Gesundheit Unser Frühstück - eine nationale Katastrophe
Apr 01

fuchsfabel.jpgDie Fabel vom Fuchs - Eine Geschichte, die nachdenklich macht
Eines Tages traf sich eine große Gruppe von Füchsen im Wald. Sie wollten einen Wettbewerb veranstalten. Es sollte aber etwas Besonderes sein. Man beratschlagte lange. Und so kamen die Füchse zu dem Entschluß, daß sie auf einen hohen Baum klettern wollten. Wer die Spitze als erster erreichte, sollte der Sieger sein.


Viele in der Gruppe murrten, denn schließlich ist der Fuchs kein Baumtier und die meisten waren der Überzeugung, es wäre schier unmöglich, überhaupt auf den Baum zu klettern, geschweige denn, an die Spitze zu kommen.
Aber sie wurden überstimmt. Denn schließlich wollte man ja eine Aufgabe lösen, die nicht so einfach zu erledigen wäre.
Also machte man sich an die Arbeit. Die Teilnehmer des Wettstreites traten an und wollten das Unmögliche wagen.
Die Zuschauer bedauerten sie sehr und waren der festen Überzeugung, daß schon die ersten Versuche scheitern müßten.

Aber zu aller Erstaunen erklomm die ganze Wettbewerbsgruppe erst einmal den Stamm. Danach war es etwas einfacher, denn die Füchse konnten sich an den Zweigen festklammern. Jedoch beängstigte die große Höhe. Alleine beim Herunterschauen wurde den meisten angst und bange. Immer wieder wisperten sie: „Das schaffen wir nie!“ Und so geschah es, daß ein Fuchs nach dem anderen mühsam wieder den Stamm herunterrutschte.


Nur ein einziger von ihnen stieg unbeirrt immer weiter hoch. Auch dann noch, als nur er noch ganz alleine auf dem Baum war. Seine Genossen riefen ihm zu: „Komm zurück! Du wirst herunterfallen. Du bist doch ohnehin schon der Beste.“ Aber der Fuchs hörte nicht auf sie, bis er die Spitze erklommen hatte.
Hoch oben winkte er seinen Kollegen freudestrahlend zu.
Dann erst begann er langsam den Abstieg, bis er wieder heil unten angekommen war.
Auf dem Boden erwarteten ihn die anderen Füchse und fragten, weshalb er nicht auf sie gehört hatte und statt dessen immer weitergegangen war.
Sie erhielten keine Antwort. Da erst merkten sie, daß der Sieger taub war.
Er hatte die Warnungen gar nicht gehört. Nicht die Unkrufe und auch nicht das angstvolle Aufgeben seiner Freunde.
Vielmehr war er siegesgewiß immer weiter gestiegen.
Er selbst hatte an sich geglaubt. Das hat ihn zum Sieger werden lassen.
Die Schlußfolgerung aus dieser Geschichte ist, daß wir aufgerufen sind, uns ein eigenes Bild zu machen, nicht auf die anderen zu hören und daß wir unserer eigenen Kraft vertrauen sollen.
Dann, ja dann stehen uns alle Ziele offen. Und auch das erst einmal Unmögliche ist (vielleicht) zu schaffen.

Autorin: Ingrid Schlieske


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