Ernährung als Heilmittel Ein erfolgreiches Leben braucht ein Konzept
Mrz 18

Geld scheint mir eine launische Diva zu sein.
Den einen mag sie verwöhnen und mit Glanz überschütten, den anderen aber meidet sie, entzieht sich gnadenlos. Und Verfolger werden erst recht eilig abgeschüttelt.

Jeder hätte es gerne, aber mag er es auch wirklich?
Die Einstellung zum Geld scheint mir der ausschlaggebende Punkt dafür zu sein, ob es sich einstellt, ob es bleiben mag oder ob es gar rasch wieder dahinschmilzt wie Schnee in der Sonne.
„Wie gewonnen, so zerronnen.“ So sagt der Volksmund. Gemeint ist damit, daß leicht verdientes Geld nicht von Dauer sein kann.
Nach allen meinen Studien und nach meinen persönlichen Beobachtungen jedoch konnte ich ausmachen, daß die große Mühe, die dem Geldfluß üblicherweise vorgeschaltet wird, auch der riesigen Mühe bedarf, den erworbenen Geldsegen festzuhalten.
Ich komme deshalb zu dem kühnen Schluß, daß zum dauerhaften Geldverdienen, genauso wie zum Bewahren eines Vermögens, eine „leichte Hand“ gehört.


Den Verbissenen fällt das eine wie das andere schwer
Immer aber konnte ich beobachten, daß Geld seine eigene Dynamik hat. Und seine Neigungen

Vor dem Schreiben dieses Artikels habe ich einmal verschiedene Personen befragt, wie sie denn das Geld sehen würden, mit welcher Farbe sie z.B. Geld verbinden würden. Hier sind ihre Antworten.

Die Farbe des Geldes

  • Ich sehe das Geld immer grün, wie Dollar eben
  • Ich denke an gelb und verbinde damit Goldtaler
  • Für mich ist Geld schmutzig-grau
  • Ein wenig grüngelb, wie Galle sehe ich es
  • Braun wie Dreck ist Geld für mich
  • Undefinierbare Farbe, etwas speckig
  • Rot-lila, wie die Hölle
  • Schwarz, ich sehe eine schwarze Geldtasche
  • Geld? Ich habe nur Kreditkarten, und die stelle ich mir auch vor
  • Eine Handvoll verschiedener Münzen
  • Ein Goldtalerberg, und ich sitze drauf, wie Dagobert Duck
  • Blaue Scheine in einer Klammer
  • Eine Geldrolle mit einem Gummiband umwickelt


Die Bedeutung des Geldes

Nach der persönlichen Assoziation befragt, antworten mir die Probanten:

  • Mit Geld möchte ich so wenig wie möglich zu tun haben
  • Geld ist halt ein notwendiges Übel
  • Mit Geld kann man sich allerhand leisten
  • Mit Geld verbinde ich etwas Schmuddeliges
  • Ich habe immer das Gefühl, mich für Geld und Wohlstand rechtfertigen zu müssen
  • Es ist schwer vorstellbar, daß viel Geld rechtmäßig erworben werden kann
  • Geld hat für mich auch immer den Beigeschmack der Sünde
  • Wer ehrlich arbeitet, kommt nicht wirklich zu Geld
  • Wegen Geld gibt es viele Verbrechen
  • Geld zieht Diebe an

Merken Sie was?
Geld ist in der Vorstellung der Leute vorwiegend schmutzig, schmierig, sündig, giftig, kriminell, trübsinnig, unmoralisch und sündhaft. Fast jeder will sich eigentlich distanzieren. Es wird zwar zugegeben, daß Geld gebraucht wird, aber man hat es eher notge-drungen.

Der neutrale Umgang mit Kreditkarten zeigt besonders die Diskrepanz zwischen Wunsch und Abscheu. Man meidet den direkten Umgang und bedient sich eines neutralen Chips.

Es ist schon erstaunlich, wie zwiegespalten die meisten Menschen dem Begriff „Geld“ gegenüberstehen. Dennoch besteht kein Zweifel daran, daß fast jeder gerne mehr Geld oder sogar gerne viel Geld hätte.

Geld macht eigentlich nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein!?
Auch das ist so ein geflügeltes Wort, daß zu reichlich Mißverständnissen geführt hat.
Eine ziemlich reiche Freundin hat einmal, als sie heftigen Liebeskummer hatte, zu mir gesagt: „Mit Geld weint es sich leichter“.
Das will ich wohl meinen! Und es weint sich mit Geld nicht nur leichter, es lebt sich auch leichter!
Ich möchte sogar so weit gehen, zu behaupten, daß es in erster Linie von der eigenen Einstellung zum Geld abhängt, wie verfügbar es für einen selbst wird.


Geld ist der Urbegriff des Materiellen, das ist Fakt
Nachdem sich Materie jedoch durch Energie beeinflussen läßt, davon bin ich zutiefst überzeugt, ist der richtige Umgang mit unse-rem Zahlungsmittel die Ursache von reichlichem oder mickrigem Geldfluß.

Geld will hofiert werden
Heute achte ich sorgsam darauf, daß ich respektvoll mit meinem Geld umgehe. Früher lag es schon mal achtlos in meiner Einkaufs-tasche oder ich trug einfach ein paar lose Scheine in meiner Blazertasche.
Heute bewahre ich die Scheine in einer schönen Brieftasche auf, das Kleingeld gehört in meine hübsche Börse.
Kreditkarten finde ich sehr unpersönlich, ich will eine liebevolle Beziehung zu meinem Geld pflegen.
Und liebevoll darf sie, soll sie durchaus sein, diese Beziehung. Schließlich habe ich dem Geld viel zu verdanken.

Geld ist wichtig und ein Ausdruck meines Erfolgs
Geld ermöglicht mir ein gutes Leben. Geld trainiert mich. Ich plane, spare, finanziere und erfülle mir Wünsche. Ich übe laufend den angemessenen Umgang mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Dabei erkenne ich auch immer wieder meine Grenzen.

Eindrucksvoll wird meine These durch ein Erlebnis bestätigt
Ich bin befreundet mit einer sehr erfolgreichen Heilpraktikerin. Diese ist eine sehr energievolle und attraktive Frau von 47 Jahren. Ihre Praxis läuft hervorragend, das Wartezimmer ist übervoll. Meine Bekannte arbeitet praktisch Tag und Nacht. Ihr Ruf als Natur-heilkundige wächst täglich.
So gesehen läuft alles wunderbar. Nur – finanzielle Erfolge wollen sich einfach nicht einstellen. Sorgenvoll wird mir von dieser Heilpraktikerin viel mehr berichtet, daß die Kreditsumme bei ihrer Hausbank laufend aufgestockt werden müsse. Trotz hoher Ein-nahmen komme sie auf keinen grünen Zweig. Sie hätte sich weitaus besser gestanden, als sie in einer anderen Praxis nur assistierte und noch nicht selbständig war.
Auch ich konnte mir die Diskrepanz zwischen Praxisumsatz und Praxisertrag erst mal nicht erklären. Bis wir dann nach ehrlicher und eingehender Analyse sogar zwei Punkte ausmachten, die die Rentabilität ihrer Bemühungen regelrecht untergruben.
Die Grundhaltung meiner Heilpraktikerin-Freundin zu Geld war mit Sicherheit die Hauptursache für das Dilemma.
Eigentlich hatte sie das Gefühl, für ihre Patienten kostenlos arbeiten zu müssen. Entsprechend waren ihre Honorarforderungen. So wurden auch viele Patienten danach gefragt, was sie denn zahlen könnten. Genau diese Summe durften sie dann in eine bereitstehende Kristallschale legen. Wenn jemand kein Geld dabei hatte, konnte später gezahlt werden. Mahnungen gab es nie.
Unsere Frau X distanzierte sich durch ihr Verhalten von einer Honorarforderung. Tatsächlich war es ihr peinlich, Geld für eine, wie sie fand, soziale Leistung zu nehmen.
Entsprechend verhielt sich das Geld.

Derart ignoriert, wollte es auch nicht bleiben

So gab es immer wieder völlig überraschende Geldausgaben, Steuernachzahlungen, Wasserschäden, Reparaturen und ähnliches, die jede Finanzplanung regelrecht zunichte machten.

Ich hielt meiner Heilpraktikerin einen langen Vortrag über die Wertschätzung, die sie sich und ihren Leistungen schuldig war. Aber auch die Achtung vor den Patienten erfordert eine sorgfältige Übergabe des angemessenen Honorars. Auch daraus erwächst Vertrauen.
Und letztendlich erläuterte ich, wie der Umgang mit Geld aussehen muß.
Bevor die eigene (oftmals gestörte) Einstellung zu Geld nicht geklärt und positiv gewandelt ist, kommt es zu keiner Symbiose.

Geld will gut behandelt werden. Es mag nicht befrachtet sein mit Geiz und Knauserigkeit, nicht mit Angst, Sorgen, Neid und Mißgunst, dafür mit Zuneigung, Dankbarkeit und Großzügigkeit.

So wie wir uns dem Geld gegenüber verhalten, so wird es von uns erlebt

Geld mag sich nur dann vermehren, wenn es sich wohlfühlt. Das ist so, wie im richtigen Leben auch. Denn je nach Betrachtung kann Geld goldgelb und die Farbe von Wohlergehen, Erfolg, und Sieg sein. Eine schöne Vorstellung, wie ich finde.

Autorin: Ingrid Schlieske


Verwandte Beiträge:
  • Frieden finden im Sturm
  • Starke Männer brauchen starke Frauen
  • Die wiedergewonnene Lebensfreude
  • Verzeihen ist die Voraussetzung für Heilung
  • Vital und voller Kraft dabei von bester Gesundheit

  • \\ tags: , ,

    Kommentar abgeben

    Bitte Einloggen um einen Kommentar abzugeben.