Gemüse und Obst grillen Die Himbeere
Sep 22

Brombeere (Rubus fructicosus)
Einer griechischen Sage zufolge soll aus dem Blut, das beim Kampf der Götter mit den Titanen vergossen wurde, die Brombeere entstanden sein. Sie gehört zu den Rosengewächsen.

Wirkung für die Gesundheit
Schon die alten Römer wandten sie bei Durchfall oder Blutungen an, und im Mittelalter wurde die ganze Pflanze eingesetzt bei Magen-Darmproblemen, Grippe, Fieber und Hautausschlägen. Die Brombeersträucher tragen von Juli bis Oktober nebeneinander reife und unreife Beeren, geerntet werden aber nur die reifen, saftigen, schwarzroten Früchte. Die säuerlich-süßen Beeren schmecken roh am besten direkt vom Busch, aber sie können auch z.B. zu Fruchtsaft, Marmelade, Likör oder Fruchteis weiterverarbeitet werden. Als einen absoluten Geheimtip trinken übrigens Opernsänger Brombeersaft bei Heiserkeit und Kratzen im Hals. Einfach mal ausprobieren, es funktioniert tatsächlich gut.

Die Inhaltsstoffe der Brombeere
Magnesium, Kalium, Vitamin C, sekundäre Pflanzenstoffe und Ellagsäure gelten als besonders guter Krebsschutz. Für die Blutbildung stellt die Brombeere Eisen und Kupfer zur kostenlosen Verfügung. Die Bioflavonoide sind als gesundheitsfördernde Antioxidantien in der ganzen Frucht bis zu zehnmal mehr enthalten als im ausgepreßten Saft.

Artikel: Bioline-Magazin


Verwandte Beiträge:
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Schlehendorn (Prunus spinosa)
  • Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Hagebutte (Rosa canina)
  • Die Heidelbeere

  • \\ tags: ,

    Kommentar abgeben

    Bitte Einloggen um einen Kommentar abzugeben.