Arthrose Herz- Kreislauf-Erkrankungen
Jan 10

Unter der Zuckerkrankheit leiden mittlerweile 5 Millionen Bundesbürger und die Tendenz ist steigend. Bedenklich ist es dabei, dass der Typ-2-Diabetes längst nicht mehr wie früher eine Alterskrankheit ist, sondern die gesamte Breite der Bevölkerung betrifft.
Die Ursachen liegen einesteils in der ererbten Veranlagung, andererseits an den Ernährungsgewohnheiten. Ist ein Elternteil Diabetiker, beträgt das Risiko für das Kind  40 %, als Erwachsener oder früher ebenfalls zuckerkrank zu werden. Dazu kommen noch generelle Probleme wie Bewegungsmangel, Übergewicht, fettes und üppiges Essen, wachsender  Zuckerverbrauch u.a..


Diabetes mellitus (Typ II)
Bei Diabetes mellitus besteht eine Funktionsstörung in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Sie produzieren die zwei Hormone Glukagon, das den Blutzuckerspiegel bei Bedarf erhöht und Insulin, das ihn wieder senkt.
Beim Typ-II-Diabetes ist die Bauchspeicheldrüse entweder durch zu häufiges oder auch zu süßes Essen und insgesamt durch das Konsumieren von zu viel komplexen Kohlenhydraten (Zucker, Getreide, Kartoffeln) auf lange Zeit erschöpft worden. Sie produziert nicht mehr ausreichend Insulin, um den Zuckerspiegel zu regulieren. Oder aber, es wird  ausreichend Insulin produziert, aber die Zellen sind nicht in der Lage, den Blutzucker abzunehmen.

Bei meiner Patientin Helga N. lag ein solcher Fall von Glucoseintoleranz vor. Kinesiologische Tests verwiesen auf die Leber als Ursache.
Durch infizierte Blutkonserven war  eine schleichende Leberentzündung entstanden. Die verhärteten Leberläppchen stellten nicht mehr das Enzym her, das die Bauchspeicheldrüse dem Insulin sozusagen als Schlüssel für die Gewebe mitgibt. Daher öffneten sich diese Zellen nicht, um den Blutzucker aufzunehmen.
Für Fettdepots wird der Schlüssel nicht gebraucht, also wurde bevorzugt in diesem Bereich eingelagert. Das führte nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu Müdigkeit, Schlappheit und einem schwer regulierbaren Blutzuckerspiegel.
Erst eine gründliche homöopathische Behandlung der Leber brachte die Wende, und nach der Umstellung der Ernährung auf die vollwertige Trennkost sank der Blutzuckerspiegel deutlich.


Ernährung
Bei vielen Patientinnen habe ich erlebt, dass der Blutzuckerspiegel allein durch die vollwertige Trennkost so weit gesenkt wurde, dass Medikamente unnötig wurden. Also kann man auch davon ausgehen, dass diese Ernährung eine wirksame Methode ist, Diabetes zu vermeiden.

Entgegen den geltenden Empfehlungen rate ich Diabetikern und allen, die vorbeugen wollen, zu einer Ernährung, die reich ist an Fisch und pflanzlichem Eiweiß, wie Soja, Kichererbsen und Linsen, aber arm ist an Fett und komplexen Kohlenhydraten. Fettarm schont die Leber und kohlenhydratarm schont die Bauchspeicheldrüse. Das bedeutet keinen Verzicht auf  Obst, Gemüse, Salate. Entscheidend sollte der glykämische Index (also die entsprechende Verwertbarkeit) sein. Eine günstige Wirkung haben Pampelmusen, Kirschen, Aprikosen, Tomaten, grüne Gemüsesorten und  Aloe Vera-Saft.

Bewegung
Walking, Wandern, Radfahren haben einen günstigen Einfluss auf Leber und Bauchspeicheldrüse. Ein flotter Spaziergang nach dem Essen kann oftmals schädliche Zuckerspitzen vermeiden. Auch das regelmäßige Üben der „Fünf Tibeter“ hat eine wohltuende Wirkung.

Artikel: Bioline-Magazin (Elfi Sinn)

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