Chicorée in Mandelkruste Farben bewirken Wunder
Apr 14

Wem das bisher noch nicht gelungen ist, verdankt das in der Regel der Homöostase
Dieser Steuermechanismus im Gehirn verhindert grundlegende Veränderungen des Körpergewichtes.
Wer hat sich nicht schon darüber gewundert: Kaum waren überzählige Pfunde abgenommen, siedelten sie sich ruck-zuck wieder auf den Hüften an.


Jo-Jo läßt grüßen!
Der Körper läßt sich eben nicht so leicht überlisten.
Eine Studie der New Yorker Rockefeller-Universität tritt dafür den Beweis an. Die Wissenschaftler gehen davon aus, daß die Erhö-hung bzw. Senkung des Energieverbrauches durch eine Steuerung im Gehirn geregelt wird.
Dort scheint das Maß für ein individuelles Grundgewicht gespeichert zu sein. Das dürfte beweisen, daß jeder Mensch sein ureigenes Gewicht hat.
Gelegentliche Abweichungen werden wie von einer Steuerstelle registriert und durch entsprechende Stoffwechselveränderungen wieder ausgeglichen.

Diese „Trickkiste der Natur“ heißt Homöostase
Die Definition im Pschyrembel (klinisches Wörterbuch) dazu lautet:
Homöostase: Konstanz (Aufrechterhaltung) des sogenannten inneren Milieus des Körpers mit Hilfe von Regelsystemen mit dem Hypotalamus (Teil des Zwischenhirnes) als übergeordnetem Zentrum. Damit Regelung der Körpertemperatur, des Kreislaufes, des pH-Wertes, des Wasser- und Elektrolythaushaltes, der Steuerung des Hormonhaushaltes u.a.

Man kann das Funktionieren eines solchen Regelkreises nicht genug bewundern. Unabhängig von äußeren Einflüssen kann sich ein System also geraume Zeit auf dem gewohnten Level halten, ohne Einbußen zu erleiden oder gar zusammenzubrechen.
Es braucht uns daher nicht zu erstaunen, daß unsere Diätbemühungen oftmals über viele Jahre hin ohne dauerhaft positives Ergebnis bleiben. Schließlich vermag das beschriebene Steuersystem auch dafür zu sorgen, daß wir durch erhöhten Appetit, ja sogar regel-rechte unerklärliche Gier und damit weiteren Kalorienkonsum, mühsam verlorene Pfunde rasch wieder zusetzen.


Hieße eine solche Erkenntnis nun auch, daß es ja völlig zwecklos sein müsse, eine entsprechen-de Veränderung anzustreben? Wenn die Natur sich doch bereits für uns festgelegt hat…!?

Keineswegs!
Die für uns in unserem Hirn gespeicherte, konstante Größe muß ganz und gar nicht  ein Leben lang gelten.
Halten wir uns doch einmal vor Augen, wie es zu der gespeicherten Kapazität gekommen ist:
Neben den genetischen Mitbringseln ist es doch in allererster Linie der „Faktor Gewohnheit“, aber auch die permanente Anschau-ung, die zu den erworbenen Prägungen beigetragen haben.

Aus allen bisher gewonnenen Erfahrung wissen wir zwischenzeitlich, daß sich nahezu jedes Programm in unserem Kopf auch wieder um-schreiben läßt.

Nur muß sich jeder von vornherein darüber im klaren sein, daß er sich mit seinen Diätplänen, sollen sie ein Erfolg auf Dauer wer-den, auf ein langfristiges Projekt einläßt. Dann allerdings kann durchaus, bei entsprechender Konsequenz, damit gerechnet werden, das Ziel zu erreichen und es dauerhaft zu halten.

Die Umstellung der Ernährung ist allerdings nur ein Faktor.

Zusätzlich ist es angesagt, die neuen Ernährungserkenntnisse zu manifestieren. Alte Gewohnheiten müssen quasi durch neue Ge-wohnheiten ersetzt werden. Dazu gehört ebenfalls, das Denkmuster und die Lebensführung völlig neu einzustellen.

Für die Möglichkeit einer tatsächlichen Änderung spricht, daß Menschen ihr Gewicht durch falsche Gewohnheiten schließlich nach oben hin verändert haben. Genauso läßt es sich also auch nach unten hin einstellen.

Tips, damit die „Umgewöhnung“ gelingt
(nicht „wild essen“; genaues Konzept; Yang-wertig nimmt Yin; viel trinken; gleichbleibende Portionen (Gewöhnung); Suchtauslö-ser meiden; weniger Kohlenhydrate; Vorratshaltung)

Artikel: Bioline-Magazin

Buchtipps zu diesem Artikel:
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Soja, Tofu und Co


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