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Apr 16

Die eigene Vorstellungskraft entscheidet über Erfolg oder Misserfolg – und das auf allen Ebenen unseres Lebens

Jetzt ist genau die richtige Zeit, um einmal ausführlich die Macht unseres Denkens zu beleuchten. Im kommenden Jahr nämlich würde der berühmteste Apotheker der Welt seinen 150sten Geburtstag feiern.
Wir sprechen von Emile Coue, der von 1857 – 1926 lebte.
Coue war der Begründer der modernen, bewussten Autosuggestion.

Sein Traum war es ursprünglich, Chemie zu studieren. Aus kleinen Verhältnissen stammend, war es ihm unmöglich, die Uni zu finanzieren, so übernahm er schon mit 25 Jahren die Apotheke seiner Eltern. Daneben befasste er sich mit seinem liebsten Hobby, der Psychologie.
Schnell stellte er fest, dass Medizin, die sich Kunden bei ihm abholten, umso positiver wirkte, wenn er sie mit motivierenden Kommentaren versah. Diese sah beispielsweise so aus:

„Sie werden sehen, mit dieser Medizin werden Sie ganz sicher bald wieder gesund!“

Er erkannte, dass es wichtig war, in den Patienten die Zuversicht für die eigene Heilung zu festigen. Damit hatte er das Prinzip der Autosuggestion verstanden.
Schon bald sprach es sich herum, dass dieser Apotheker aus Nancy über ein Geheimnis verfügte, das Heilung ermöglichte, zumindest aber beschleunigte.
Coue lag daran, dass die Menschen begriffen, dass nicht er ihnen zu Heilung verhalf, sondern dass sie selbst es waren, die über diese besondere Kraft verfügten. Deshalb sagte er zu seinen Patienten:

„Ich habe keine Heilkraft, nur Sie selbst!“


Berühmt wurde Coue mit folgendem Satz, der inzwischen überall auf der Welt bekannt ist und der bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat:

„Es geht mir mit jedem Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser!“

Diese magischen Worte sollen Heilungssuchende jeden Morgen nach dem Aufstehen und an jedem Abend vor dem Schlafengehen zwanzig  mal halblaut vor sich hin sprechen.
Hierbei ist es völlig gleichgültig, ob man an diese Methode glaubt oder nicht. Die Nachricht erreicht das Unterbewusstsein und somit das innere Heilsystem, das unverzüglich damit beginnt, darauf zu reagieren.
Coue empfahl, den Satz möglich unangestrengt vor sich hinzusagen, langsam und monoton, ohne den Willen dabei zu bemühen. Ähnlich, wie Mantras wiederholt werden, oder Litaneien.
Aber auch bei Schmerzen oder chronischen Beschwerden waren und sind die Erfolge mit der Auto-Suggestion bemerkenswert. Dabei ist es ganz gleich, ob sie körperlicher, oder seelischer Natur sind. Dafür legt der Therapeut seine Hand auf die betroffene Stelle und wiederholt ständig:
„Es geht vorbei, es geht vorbei …!“
In der Selbstbehandlung verfahre man bei sich ganz genauso.
Oftmals beginnen die Symptome nach kurzer Zeit abzuklingen, um nach einer Reihe von Behandlungen nicht selten gänzlich zu verschwinden.

Es besteht auch von Seiten der Schulmedizin inzwischen kein Zweifel mehr daran, dass ein Großteil aller Erkrankungen psychische Ursachen haben. Somit wird verständlich, dass umgekehrt auch über die Psyche Heilung erreicht werden kann


Die Kraft des Willens
Auf ihre Willenskraft sind viele Menschen so stolz. Sie meinen, mit starkem Willen Probleme überwinden und ihr Leben meistern zu können.

Nun zeigt die Erfahrung, dass der Wille grundsätzlich und das ohne Ausnahme, der eigenen Vorstellungskraft unterliegt.

Und diese Vorstellungskraft ist bei uns Menschen nur zu oft blockiert.
Was soll das arme Unterbewusstsein tun, wenn sein Mensch es sich nicht  v o r s t e l l e n  kann, dass er diese oder jene Aufgabe bewältigen kann, dass er unmöglich scheinende Ziele erreicht oder dass sein Körper genug eigene Kraft hat, um ganz gesund zu sein.

Spätestens bei dem Thema Sucht, wie Ess-, Alkohol-, Drogen- oder andere Süchte merken wir sehr schnell, dass wir mit dem blo?en Willen zur Veränderung der Situation nicht grundsätzlich weiterkommen.
Die Vernunft ist an den Willen gekoppelt, doch in solchen Fällen sind beide zur Erreichung eines Zieles oft erstaunlich wenig hilfreich, in seltenen Fällen ausreichend.
Denn wir wissen ganz genau, dass es uns schadet, wenn wir uns zum Beispiel falsch ernähren, zu wenig Sport treiben, nicht oft genug an der frischen Luft sind und auch sonst unsere guten Vorsätzen nicht befolgen.
Dennoch fühlen wir uns in den meisten Fällen absolut außerstande, nach den Regeln der Vernunft zu leben. Wir richten uns stattdessen nach Gewohnheiten, dem momentanen Genuss und der Bequemlichkeit. Womit wir wieder bei dem Gefühl wären, dass die Oberhand über den Willen gewonnen hat.

Coue nannte seine Technik seine „Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion“

Dabei ging der nach dem Prinzip vor: das Gute muss her und das Schlechte muss weg.
Da das Gehirn nur einen einzigen Gedanken  auf einmal denken kann, so wähle man einen nützlichen Gedanken und wiederhole ihn so schnell, dass sich kein schädlicher Gedanke dazwischen drängen kann.

Diese Überlegung ist so einfach wie genial

Coue, der noch nichts ahnte von Computern und Programmieren, hat instinktiv begriffen, dass dem Gehirn auf diese Weise heilende Formeln suggeriert werden können. Und letztlich ist das nichts anderes, als das Einprogrammieren von Gedankengängen ins Unterbewusstsein.
Auf diese Weise lassen sich viele Blockaden, Schmerzen und Schwächen sich tatsächlich einfach fortsuggerieren.

Wer verstanden hat, dass es wichtig ist, sich zu suggerieren: „Ich kann das, ich kann das …“, füllt sein Denken mit dem Gefühl des Könnens und nimmt damit den Zweifeln und dem Zagen den Platz.

Emile Coue (1857 – 1926)
war ein französischer Apotheker, der als Ur-Vater des „positiven Denkens“ als Instrument für Gesundheit und Wohlbefinden gilt. Sein Anliegen war es, die eigenen Heilkräfte der Menschen zu unterstützen. Ab 1912 reiste bereiste er mit seiner Gattin europäische Großstädte und auch die USA, um von den einfachen Prinzipien der Suggestion zu berichten. Seine Vorträge über diese Methode füllten die Säle.
Zahlreiche Coue-Gesellschaften entstanden. Auch heute noch gibt es überall in Deutschland, in Österreich und der Schweiz Coue-Vereine, die das Erbe von Emile Coue pflegen.

Autorin: Ingrid Schlieske

Buchtips:
The Secret - Das Geheimnis (Arkana)
LOA - Das Gesetz der Anziehung. Mit CD (Arkana)


Gesundheit für Körper und Seele


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Ein Kommentar zu “Das richtige DENKEN kann WUNDER bewirken”

  1. Franz Josef Neffe schreibt:

    Ja, der Mensch hat eine VORSTELLUNG von dem, was er WILL. Folglich ist das Wollen erst eine Folge der Vorstellung. Schon deswegen hatte Coué einfach genauer hingeschaut, als er den Vorrang der Vorstellungskraft erknannte. Als ich-kann-Schule-Lehrer ist es darum ganz selbstverständlich, mit der Vorstellungskraft einen guten Gedankenaustausch zu pflegen. Wenn es aus dem Wald so widerhallt, wie man hineinruft, dann ist die Vorstellungskraft auch zu einem so zuvorkommend, wie man zuvorkommend mit ihr umgeht. Jeder kann es ja ganz genau erproben und prüfen. Mit guten Wünschen
    Franz Josef Neffe

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