Der innere Schweinehund Wasser braucht der Mensch
Mrz 13

Es hängt tatsächlich von der Denkweise eines Menschen ab, wie er Heilung erlebt
Studien beweisen, daß wir unsere Körperfunktionen mental beeinflussen können
Jeder Gesundheitsweg kann von Patienten dadurch unterstützt werden, daß dieser konstruktiv denkt. Dafür ist es wichtig, daß er fest an seine Heilung glaubt.
Ein Mensch, der sich selbst aufgegeben hat, der resigniert, hat wenig Chancen.
Diese klugen Worte hörte ich ausgerechnet einmal von einem Chirurgen, der viele Krebspatienten operiert hatte. Zu seiner Behandlung gehörte grundsätzlich die Motivation und das Prinzip Hoffnung. Er erzählte mir, daß er oftmals völlig überraschend dort Heilung beobachten durfte, wo diese eigentlich kaum mehr zu erwarten gewesen wäre. Alle Ärzte, auch er selbst, gaben manchmal keinen Pfifferling mehr für eine Zukunft, die nur noch wenige Wochen überdauern würde.
Und dann geschah es doch immer wieder einmal. Der längst tot geglaubte Patient marschierte quietschvergnügt und augenscheinlich gesund nach vielen Monaten, oder sogar Jahren, in die Praxis.

Welche Mechanismen hatten in solchen Fällen gewirkt?
Auch in meiner Praxis erlebe ich oft ähnliches. Selten verläuft eine Behandlung allerdings so dramatisch wie beschrieben. Es geht hier auch weniger um Leben oder Tod. Aber austherapierte Menschen, die bei ihrer Krankheit keine Hilfe mehr von der Schulmedizin erwarten, kommen häufig in die Naturheilpraxen. Überraschend oft jedoch ist Besserung oder gar Heilung durchaus noch mög-lich.
Die Naturheilkunde hält dafür allerlei wirksame Mittel bereit.

Sind es immer die Medikamente, die Heilung erwirken?
Schulmedizin oder Naturheilkunde: nach meinen Erfahrungen und nach der Überzeugung vieler Kollegen/Kolleginnen aus allen Heilbereichen sind dann die besten Erfolge für Gesundung zu erreichen, wenn ein gutes, bewährtes Medikament zusammenwirkt mit der absoluten Zuversicht des Patienten.

Aus genau diesem Grund braucht der Behandelnde unbedingt Zeit für seine Patienten. Diese benötigen Zuwendung, Auf-merksamkeit, Interesse und eben genau die Motivation, die Heilung unterstützt. Auch durch das Betrachten der Zunge, Puls ermitteln, Beklopfen und Befühlen, wird eine Atmosphäre des Vertrauens hergestellt, die die Heilung wirksam unterstützt.

Finden wirkliche, ausführliche und vertrauensvolle Patientengespräche aber nicht statt, sind vielmehr nur wenige Minuten für die Behandlung vorgesehen, fühlt man sich wie am Fließband abgefertigt und den verschriebenen Medikamenten, die meistens noch nicht einmal erklärt werden, hilflos ausgeliefert.
Ein Patient, der eine solche „Sprech-Stunde“, die das Wort nicht verdient, erlebt, muß mit der „wissenschaftlich bewiesenen Wirksamkeit“ (und den oft heftigen Nebenwirkungen, die auch selten angesagt werden) seiner Arznei auskommen.
Die komplette Möglichkeit für seine Heilung ist damit bedauerlicherweise eingeschränkt.
Weshalb?
Der Einfluß der Psyche auf die Heilsysteme des Körpers sind zwar bekannt. Die Art der ärztlichen Abrechnungssysteme und die moderne Auffassung von medizinisch anerkannter Beweisführung läßt jedoch wenig Raum für überliefertes Heilwissen.

Was nicht bewiesen ist, das gilt nichts in unserer heutigen Zeit
Durch diese Denkweise konnte es passieren, daß unser Gesundheitssystem in die Krise geraten ist. Wir verfügen zwar über immer raffiniertere Methoden und höchst entwickelte High-Tech. Aber es ist abzusehen, daß die ganzen Raffinessen vom Gesundheitssys-tem dieses Landes für seine Normalbürger in der Zukunft kaum zu finanzieren sind.

Es ist sehr kurzsichtig, den Mehraufwand an Zeit bei Beratungen zu scheuen, obwohl Vergleichsstudien längst belegen, daß dafür Einsparungen von teuren Medikamenten vorgenommen werden können und trotzdem bessere Heilchancen bestehen.

Der Haupt-Heilfaktor unseres Körpers ist das Immunsystem
Das Immunsystem läßt sich durch gelenktes Denken weitgehend manipulieren. So reagiert es positiv auf Freude, Glück, Erfolg, schöne Erlebnisse und negativ auf Streß, Traurigkeit, Unglück.
Willig folgt es bewußt formulierten Gedanken und Vorstellungen.

Vergleichsstudie mit Studenten
Eine große Gruppe von Studenten wurde gezielt in eine Streßsituation geführt.
Das Immunsystem war meßbar inaktiver.
Und umgekehrt: die Gruppe wurde mit schöner Musik berieselt. Positive Visionen wurden mit Gefühl versehen.
Die Immunabwehr befand sich auf hohem Niveau.

Eine bloße Medikamenten-Chemie-Strahlenbehandlung reicht nicht aus, um alle Heilungschancen zu nutzen.
Eine liebevolle therapeutische Betreuung unterstützt die Heilerfolge deutlich.

Brandblasen unter Hypnose
Suggeriert ein besonders willensstarker Hypnotiseur einem Medium eine Verbrennung, zeigen sich auf dessen Haut dicke Brandblasen. Dies ist ein deutlicher Beweis für den Zusammenhang zwischen Psyche und Physe.

Placebos erwirken ca. 37 - 38 % Heilerfolge
Immer wieder zeigte sich in sogenannten Doppel-Blindstudien, daß ein großer Anteil der Patienten meßbare Heilung durch Placebos erfuhren. Das heißt, daß „wirk“-same Medikamente einer Hälfte der Gruppe verabreicht wurden, die andere Hälfte erhielt einfache Pillen aus Traubenzucker o.ä. Dennoch erfuhren auffällig viele, nämlich ca. 37 –38 % der Placeboempfänger, Besserung bis Hei-lung.
Schulmediziner urteilen in solchen Fällen gerne: „Das war ja nur ein Placeboeffekt!“
Es ist erstaunlich, wie wenig dieses Phänomen die Wissenschaften interessiert. 37% Heilungschancen durch eine Medizin, die keine ist? Nur her mit solchen nebenwirkungsfreien Mitteln. Hier besteht ein wirklicher Forschungsbedarf mit dem Ziel, die Psyche noch besser einzubinden für die Patientenheilung.

Vorstellung von Gesundheit macht gesund
Es gibt Techniken, Imagination genannt, mit deren Hilfe der Patient es trainieren kann, die Vision einer strahlenden Gesundheit für sich zu nutzen. Viele Krebskranke z.B. berichten, daß sie im Geist gesehen haben, wie ihr Körper völlig gesund sei. Ja, sie beobach-teten sogar das betroffene Organ in seiner kompletten Funktion als völlig heiles Organ. Oder sie stellten sich vor, wie das Krebsge-schwür beschossen wurde, zusammenschmolz, zerfiel, vom Immunsystem bekämpft wurde, oder sich einfach auflöste. Sie alle glaubten fest daran, daß ihnen solche regelmäßigen Phantasien sehr helfen würden, sich zu heilen. Und bemerkenswert oft hatten sie Erfolg mit dieser Methode.

Bei Ein-Bildung können sich Antikörper bilden, das steht fest

Weshalb sich diese Erkenntnis also nicht zu eigen machen?
Jeder von uns kann sein eigener Heiler sein. Gesundheit läßt sich hervorragend durch starke, zuversichtliche Gedanken, die ständig wiederholt werden, unterstützen.
Stellen Sie sich einmal vor: durch 37% vielleicht, wie beim Placebo!?
Denn alle Erfahrungen haben eines gemeinsam:
Gedanken sind mächtige Energiekräfte, die wir täglich bewußt für ein gutes und starkes Leben einsetzen können

Der Wächter unserer Gesundheit ist das Immunsytem. Und das hört tatsächlich aufs Wort – auf Ihr Wort!

Das Immunsystem
ist eine Leukozyten-Armee (weiße Zellen). Diese sind ein Team von Spezialisten, die zur Hälfte im Blut patrouillieren, zur anderen Hälfte das Gewebe überwachen. Sie sind mobil und können überall im Körper hinkommen.
Dringen Bakterien, Viren, Parasiten oder andere Fremdkörper ein, werden sie als Feinde erkannt, die Abwehr beginnt.
Der Kampf wird zum Teil mit chemischen Waffen geführt. Sogenannte „Freßzellen“ transportieren die Überreste der „Feinde“ ab.
Insgesamt wirkt hier eine hochspezialisierte Truppe:
Leukozyten - ihre Zahl ist niedrig. Bei Anzeichen von Gefahr bewegt sich die Reserve aus Knochenmark, aus Lymphknoten und Milz zum Kampfplatz. Die Produktion neuer Zellen wird erhöht. Neue Truppen werden bereitgestellt.
Das spürt der Körper als Fieber.
Phagozyten - fressen die Eindringlinge tot oder lebendig auf.
Lymphozyten (T + B-Lymphozyten) - nehmen nicht direkt am Kampfgeschehen teil. Sie sind die Strategen. Sie schleusen chemische Waffen ein, sind Unterdrücker und helfen, den Gegenschlag zu steuern und unterstützen sich gegenseitig. Sie sortieren die Art der Gefahren. Dafür produzieren sie Antikörper. Diese sind die Stützpfeiler des Immunsystems.
Gedächtniszellen - Einige B-Lymphozyten bilden Gedächtniszellen. Dadurch wird es möglich, daß Antikörper beim Eindringen des bereits bekannten „Feindes“ noch schneller reagieren.
Daraus entsteht im besten Fall Immunisierung. Man ist für die Invasoren nicht mehr angreifbar.

Artikel: Bioline-Magazin (lngrid Schlieske)


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