Frieden finden im Sturm Fruchtige Krebsvorsorge
Mai 18

Wohl kaum eine Neuerung hat sich so rasant verbreitet wie das schnurlose Telefon. Es ist heute in der Gesellschaft kaum wegzudenken. Jeder Geschäftsmann besitzt eines. Aber auch fast jede Hausfrau ist zwischenzeitlich eifriger Benutzer eines Handys.
Es ist schon seltsam, wie sehr die Sucht danach, immer und überall auf der Welt erreichbar zu sein, ein Selbstverständnis geworden ist.


Unerträgliche Belastung
Herr R., ein erfolgreicher Geschäftsmann, kam als Patient in meine Praxis. Scherzhaft meinte er: „Nachdem die Schulmedizin mir immer nur vorübergehend helfen konnte, will ich es einmal mit der Naturheilkunde versuchen!“
Mein neuer Patient erzählte mir, dass er oft unter Kopfschmerzen, bis hin zur Migräne litte. Außerdem machte ihm sein Gedächtnis schwer zu schaffen. Immer öfter vergaß er Dinge, die er eben noch erledigen wollte. Richtig besorgt aber machte es ihn, dass er schon zum zweiten Mal einen schweren Hörsturz überwinden musste. Er hatte dabei massive Tinnitus-Symptome und hörte dann ohne Unterbrechung einen Oberton und einen Unterton.
Nun trieb Herrn R. die Angst um, dass es beim nächsten Hörsturz vielleicht nicht gelingen könne, die Geräusche wieder zum Verschwinden zu bringen.

Diese Befürchtung konnte ich gut verstehen, zumal ein hartnäckiger Tinnitus oftmals lebenslange Ohrgeräusche mit sich bringt

Bevor wir uns für ein Behandlungskonzept entschieden, fragte ich meinen Patienten eingehend nach seinen Lebensumständen, besonders nach denen, die sich auf den Beruf bezogen.
Dabei stellte sich heraus, dass Herr R. eigentlich pausenlos im Einsatz war. Auch in der Privatzeit war er über Handy immer erreichbar. Eine Auszeit als Urlaub oder eine Feierabendzeit kannte er nicht.
Bis in die späten Abendstunden konnten Geschäftspartner oder Kunden ihn erreichen. Auch dann, wenn er mit seiner Frau ausging oder am Wochenende mit den Kindern spielte.

Ich machte Herrn R. klar, dass es keine Medikamente und auch keine Behandlungsmethoden gäbe, die seine ungesunde Lebensweise wieder wettmachen könnten

Ich riet ihm also, seine Lebens- und Arbeitsweise vollständig umzukrempeln.

Dazu gehörten folgende Punkte:

  1. Arbeitszeit und Feierabendzeit rigoros voneinander zu trennen
  2. Sich sofort regelmäßig sportlich zu betätigen
  3. Die Mahlzeiten in Ruhe einzunehmen
  4. Sich gesund mit Obst, Gemüse, Salat, guten Ölen, dafür weniger Fleisch und tierischem Fett zu ernähren
  5. Weniger Alkohol zu trinken
  6. Weniger zu rauchen, oder das Rauchen ganz aufzugeben
  7. Regelmäßig Urlaub zu machen
  8. Das Handy nur noch für Notfälle zu benutzen

Der Erläuterung dieses letzten Punktes widmete ich meine besondere Aufmerksamkeit, denn ich vermutete, dass hier die Hauptursache für die Symptome meines Patienten zu finden war.
Fast mit Stolz hatte er mir ja berichtet, ein „Gejagter“ zu sein und manchmal stundenlang mit dem Handy am Ohr umherzuspazieren, egal, wo er gerade wäre.

Herr R. ist nicht der erste Patient, der mir seine Beschwerden in der genannten Form schildert. Und immer ist das Handy im Spiel


Für mich steht fest, dass hier eine Quelle für viele Gesundheitsstörungen zu finden ist. Und alle Berichte darüber klingen ganz ähnlich.
Von meiner Auffassung lasse ich mich durch alle Entwarnungen, die immer wieder veröffentlicht werden, nicht abbringen.

Wissen Sie, wie das Handy zu seinem Namen kam?
Sicher nicht. Dazu gibt es eine nette Anekdote:
Das erste Handy kam aus Übersee in Stuttgart an. Der zuständige Arbeiter der Spedition packte es aus, guckte es verständnislos an und fragte verblüfft: „Hän die koi Schnur?“
So ist es also beim „Handy“ geblieben.

Bei aller Euphorie über den Komfort des schnurlosen Telefonierens überhört man nämlich gern die Bedenken, die allerorten in Bezug auf gesundheitliche Risiken geäußert werden. So konnte man vor einiger Zeit in einer Talkshow sehen, wie ein Gegner des Mobilfunks mit der Antenne eines Handys eine Sparglühbirne zum Leuchten brachte.

Über Elektrosmog mag man geteilter Meinung sein. Fest steht jedoch, dass empfindliche Menschen durchaus sensibel darauf reagieren. Schlaflosigkeit, Nervosität, allgemeines Unwohlsein, aber auch Kopfschmerzen und Ohrgeräusche können die Folge sein.

Interessant ist, dass wir alle erst skeptisch auf Warnungen reagieren, wenn wir selbst davon betroffen sind. Gerne tun wir es damit ab, dass es nur die übersensiblen Menschen sind, die schließlich geschädigt werden

Weshalb bloß meinen wir, dass lediglich messbare Einflüsse uns schaden?
Vielen Menschen, die allerhand Beschwerden beklagten, konnte schon geholfen werden, indem man die elektrischen Störquellen in ihrer Nähe zumindest während ihrer Ruhe- und Schlafphasen abgeschaltet hat.

Es sieht nun so aus, dass in die Freude über das mobile Telefonieren nicht nur ein Wermutstropfen fällt.
Immer mehr Anwender spüren Druck im Kopf, Schwindelanfälle und gesteigerte Nervosität.

Besonders kritisiert werden Autotelefone, Handys und Sendetürme, die im D- und E-Netz funken

Diese strahlen gepulste, hochfrequente Wellen ab, welche als besonders schädlich gelten. Das wird auch von Menschen vermerkt, die neben einem D-Netz-Sender wohnen. Besonders Kinder klagen in Sendernähe zunehmend über Schlafstörungen und fühlen sich auch sonst in ihrer Aktivität beeinträchtigt.

Gerichtliche Beschlüsse
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat 1995 in mehreren Beschlüssen einen großen Sicherheitsabstand zwischen Mobilfunksendern und Wohnhäusern gefordert. Dies wurde damit begründet, dass die Gesundheitsgefahren derzeit noch nicht genau beurteilt werden können und es möglicherweise zu Langzeitschädigungen kommen könne.

Es gibt analoge, digitale und gepulste Technik
Bei dem ersten System werden wenige gesundheitliche Risiken befürchtet. Zunehmend jedoch setzt die Branche auf DECT (Digital Euro PN Cordless Telekommunication). Dieses ist der neueste Standard für Schnurlos-Telefone. Die Geräte arbeiten mit einem gepulsten Funk.
(Quelle: Benedict Att, Communikationstechniker)
(lt. Rücksprache mit Taris darf Benedict Att namentlich genannt werden)

Meinem Patienten geht es heute übrigens recht gut. Die Angst vor irreversiblen gesundheitlichen Schäden, die ich ihm vor Augen führte, war groß genug, dass er sich meine deutlichen Wort zu Herzen genommen hatte. So konnte meine Therapie, mit der ich ihn zusätzlich zu seinen eigenen Bemühungen behandelte, „auf fruchtbaren Boden“ treffen.

Die Therapie-Schritte für den „Handy-Patienten“

  • Mit den Meridian-Energie-Techniken (M.E.T.) erreichte ich, dass Herr R. ruhiger wurde und dass die Angst vor gesundheitlichen Einbrüchen verschwand. Aber auch die Stresssituationen konnten wir herunterfahren und die Panik davor, beruflich nicht zu genügen
  • Mit hochdosierten Vitaminen und Mineralstoffgaben unterstützten wir die Abwehrkräfte
  • Herr R. schickte seine Frau zu meinem Trennkost-Seminar, damit die Ernährung der ganzen Familie umgestellt werden konnte
  • Homöopathische Mittel und M.E.T. setzten wir gezielt gegen die Beschwerden ein

Stolz berichtete mir mein Patient neulich, dass er jetzt (fast) ohne Handy auskommen würde. Niemals hätte er angenommen, dass ein moderner Geschäftsmann auf solche moderne Errungenschaft tatsächlich verzichten könnte. Es bedürfte tatsächlich nur einer guten Organisation. Die Geschäftsfreunde können ihn nun zu fest verabredeten Zeiten auf dem Festnetz erreichen.

Überhaupt war Herr R. darüber erstaunt, dass es so wenig aufwändiger Maßnahmen bedürfte, Artikelum eine so deutliche gesundheitliche Verbesserung zu erzielen.

Autor: Conny Fies
Heilpraktikerin, Meridian-Energie-Therapeutin


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