Helfen kann den anderen schwächen Ich fand mich einfach eklig!
Mai 26

Das Leben auf Erden – eine mathematische Formel?
Der berühmte Physiker Hawkings ist dieser Überzeugung und „beweist“ diese These in seinen Veröffentlichungen. Vielfach wird er als Ketzer angeprangert und der Entmystifizierung der Schöpfung beschuldigt. Jedoch, nach seinen Ausführungen scheint es schlüssig, daß alles Leben bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt.
Zahlen eben.
Damit muß nicht zwangsläufig die uns vertraute Religion, der christliche Glaube beispielsweise, in Frage gestellt werden. Vielleicht müssen lediglich die überlieferten Thesen dazu korrigiert werden. Die Wissenschaft geht längst nicht mehr konform mit der von seiten der Kirche gelehrten Schöpfungsgeschichte. Diese dürfte in der uns bekannten Form wohl eher eine „sagen-hafte“ Bedeutung haben.

Der Wissenschaft ist längst klar, daß Schöpfung berechenbar ist

Welchen Formeln allerdings alles Leben folgt, wird auch den wissensdurstigen Forschern sicher noch einige Zeit, oder gar für immer ein unlösbares Rätsel bleiben.

Diese Komplexität, diese genialen Zusammenhänge, sind das wirkliche Wunder der Schöpfung

Pi – die Zahl des Universums?
Die mathematische Konstante (3,141…), die aus der Berechnung des Durchmessers eines Kreises entsteht, beschäftigt die Wissenschaft seit der Ära der Pharaone. Viele Mathematiker fragen sich, ob diese unendliche Zahl nicht die gesamte Information des Universums verschlüsselt.
Mit Hilfe modernster Computer wurden bereits 50 Millionen Dezimalstellen errechnet, ohne eine sich wiederholende Serie zu entdecken. Damit könnte in dieser verschlüsselten, unendlichen Nummernfolge das perfekte Gedächtnis unserer Schöpfung und Evolution enthalten sein.

Wie kann das denn sein?
Zahlen sind doch eher nüchtern. Sind es nicht eher nur die Buchhalterseelen, die ein Vergnügen am Umgang mit Zahlen haben?
Welcher Art sind die Menschen, die z.B. Mathematik studieren und sich zurechtfinden in ganzen Blöcken von Formeln und Zahlen?

Ja, ich kann mich noch gut erinnern, wie das in meiner Schulzeit war.
Für die meisten meiner Mitschüler waren die Mathestunden ein Horror. Und das bezog sich gleichzeitig auch auf Physik, denn da ging es ja ebenfalls um Formeln und Berechnungen.

Mich dagegen haben sie immer schon fasziniert, die Zahlen und was sie aussagten, wie man sie einsetzen konnte und was alles von ihnen abhängt. Sie sind für mich mindestens so spannend wie ein guter Krimi.
Mein Interesse ging soweit, daß ich sogar Wirtschaft studierte.

Sehr bald schon war es für mich sonnenklar, daß Zahlen unser Leben bestimmen. Und das auf allen Ebenen.

Ich möchte mich heute eher mit weniger bedeutenden Beispielen aus dem Alltag befassen. Es gibt genug Gründe zu glauben, ja zu wissen, daß alle Abläufe, die unser tägliches Leben begleiten, von Zahlen bestimmt sind.
Besonders der Begriff „Erfolg“ hat mit Zahlen zu tun. Denn Erfolg er-folgt auf eine bestimmte Anzahl von Bemühungen.

Verkaufserfolge
Aus dem Außendienst in der Wirtschaft weiß ich, daß gute Verkäufer genau wissen, daß es auf die Anzahl ihrer Einsätze ankommt, wenn ein Soll-Ziel erreicht werden soll. Ein Versicherungsvertreter sagte mir einmal, daß er genau einen Abschluß bei jeweils 5 Beratungsgesprächen habe. Diese Schlußfolgerung ergäbe sich aus langfristiger Erfahrung. Er könne also seinen Erfolg im voraus berechnen. Freilich häuften sich manchmal die Absagen. Dafür könne er oftmals mehrere Aufträge hintereinander verbuchen. Schon lange mache er sich keine Sorgen mehr über seine Quote. Er vertraue hier einfach auf das Gesetz der Zahl.

In der Werbung
kann vor dem Einsatz von Handzetteln, Inseraten, Präsentationen und anderen Mitteln ziemlich genau der Rücklauf berechnet werden. Wohlgemerkt nur bei einer größeren Anzahl von Aktionen. Die Erfahrung zeigt, daß eine Aktion oder auch mehrere davon, noch keine repräsentativen Ergebnisse bringen. Da kann eine umfassende und gut vorbereitete Bemühung ein völliger Reinfall, oder eine flüchtige Aktion ein überraschender Erfolg sein.
Erst wenn viele Ergebnisse ausgewertet werden, ist der Durchschnitt verbindlich, stimmt die Zahl.

Ein Studierender lernt Vokabeln
Es gibt nur wenige Genies mit außergewöhnlichem Gedächtnis. Die meisten Leute müssen pauken, wollen sie eine Sprache lernen. Auch hier greift das Gesetz der Zahl. Die Erfahrungen sind von Mensch zu Mensch etwas unterschiedlich. Jedoch bedarf es wohl 5-6 Lerndurchgängen und einer späteren Wiederholung, bis die Wörter „sitzen“. Auch hier kommt es also auf die Zahl an.

Persönliche Bewerbungen
Immer wieder rate ich Arbeitssuchenden, persönlich die in Frage kommenden Firmen aufzusuchen und sich nicht nur auf schriftliche Bewerbungen zu verlassen. Mir ist nicht ein einziger Fall bekannt, wo diese Maßnahme nicht langfristig zu einer Einstellung geführt hätte. Aber auch hier ist es nicht mit einer einzigen Bemühung getan. Es versteht sich, daß hierbei Kompetenz und ein positiver Eindruck zu der Voraussetzung für den Erfolg gehören. Wichtig ist es, sich durch Absagen nicht beirren zu lassen, sondern in der Gewißheit weiter zu verfahren, daß auf das Gesetz der Zahl Verlaß ist.

Baby lernt laufen
Ein Kleinkind w e i ß instinktiv, daß jeder Einsatz langfristig zu Erfolgen führt. Von seiner ersten Lebensminute an bringt es diesen totalen Einsatz. Nur wenn es bereit ist, alles immer wieder zu üben, es zig-Male zu wiederholen, kann es damit rechnen, selbständig zu werden.
Denken wir nur einmal an den mühevollen Weg des Laufenlernens. Sicher fällt Baby tausendmal hin und steht mühsam wieder auf. Aber es gibt nicht auf, bis es endlich laufen kann. Wenn wir Erwachsenen ebenfalls bereit wären, eine solche An-Zahl von Übungen auf uns zu nehmen, könnten wir sicher sein, so ziemlich alles beherrschen zu lernen. Die meisten Fertigkeiten jedoch lassen sich wesentlich rascher erlernen. Entscheidend ist, daß die Zahl der notwendigen Wiederholungen akzeptiert wird.

Freche Anmache…
Ein nicht mehr so ganz junger Mann aus meinem Bekanntenkreis schmückt sich gern mit bildhübschen Begleiterinnen. Jeder staunt immer, wie es ihm gelingen kann, so viele attraktive und durchaus auch nette Frauen kennenzulernen. Auf unsere Fragen hat er das Geheimnis verraten. Er weiß um das Gesetz der Zahl. Demzufolge stört es ihn nicht sonderlich, wenn er auf 5 Fragen nach einem Rendezvouz 4 Absagen kassiert. „Aber bei einer klappts!“ So erzählt er uns vergnügt.

Wir leben mit der Zahl
Die Reihe von Erfahrungen ließe sich beliebig fortsetzen. Fakt ist, daß wir bei allen Lebensabläufen von Zahlen bestimmt sind. Machen wir uns das bewußt, ist das Leben leichter, können wir uns Gesetzmäßigkeiten zunutze machen.
Vor allen Dingen verzagen wir bei Mißerfolgen nicht mehr so leicht, weil es klar ist, daß in einem Paket immer die positiven und die negativen Ergebnisse zu finden sind. Jedoch gehören sie untrennbar zusammen.

Die symbolische Bedeutung der Zahlen:

Magische Zahlen

  • Schon immer gab es Zahlen, denen magische Bedeutung zugeschrieben wurde. Die einen nannten z.B. die 13 eine Glückszahl, die anderen mieden sie als Unglücksbringer. In Hotels gab und gibt es oftmals diese Zimmernummer nicht.
  • Die 66 war eine bedeutende und geheimnisvolle Zahl im Okkultismus und spielte bei alten Beschwörungsritualen eine wichtige Rolle.
  • Glückszahlen begleiten einen Menschen oft sein Leben lang. Sie tauchen immer wieder auf. Manchmal sind sie Hausnummern, Autonummern, Geburtsdaten, andere wichtige Daten. Sie scheinen symbolische Bedeutung für den Betroffenen zu haben.

Zeigen Zahlen den Schicksalsweg?

  • Numerologie
    Aus dem Geburtsdatum läßt sich die persönliche Schicksalszahl errechnen. Wer sich damit befaßt, stellt erstaunt fest, wie treffend so eine bestimmte Zahl die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen beschreiben kann.
  • Das I-Ging
    Das berühmte chinesische Buch der Orakelphilosophie wird von vielen klugen Menschen aus aller Welt als Ratgeber genutzt. 3 Münzen 6 mal geworfen, zeigen eine bestimmte Zahlenfolge. Es ist manchmal schon regelrecht gespenstisch, wenn man den sich daraus ergebenen Kommentar liest.
    Oft fragt man sich, wieso das I-Ging so punktgenau antworten kann, als würde es die Problematik kennen. Schließlich ergibt sich die Antwort nur aus Zahlen.

Die 72-Stunden-Regel
Neulich las ich von diesem Prinzip. Der Autor stellte die Behauptung auf, daß die Dinge im Leben nicht gelängen, mit deren Erledigung man nicht innerhalb von 72 Stunden begonnen hätte. Das paßt gut zu einem Spruch meiner Großmutter, den sie oftmals zitierte: „Wer eine Sache zu lange bedenkt, findet sie am Schluß bedenklich.“ Also auch hier ist wieder eine Zahl der Eckpfeiler.

Alle diese Erfahrungen zeigen den großen Zusammenhang, der zahlenmäßig ganz offensichtlich verbunden ist.
Wie genau, das wissen wir nicht wirklich.
Noch nicht.
Sicher werden wir auch in Zukunft nur ein ganz klein wenig den Vorhang lüften dürfen.
Was wir dort allerdings sehen, ist ein wunderbares Stück von dem ganzen großen Plan.

Welchen Nutzen ziehen wir daraus?
Wir können Vertrauen gewinnen in alle Gesetzmäßigkeiten.

Das Gesetz der Zahl hat Gültigkeit für jedermann.

Wer eine Reihe von Mißerfolgen oder Fehlern in Kauf nimmt, kann auf jeden Fall auch mit einer bestimmten Anzahl von Erfolgen rechnen.
Mit jeder Übungsstrecke verschiebt sich diese Zahl im übrigen zu Gunsten des Gelingens!

Artikel: Bioline Magazin (Ingrid Schlieske)


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